

{"id":4280,"date":"2014-04-01T06:12:42","date_gmt":"2014-04-01T05:12:42","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=4280"},"modified":"2014-04-01T09:04:38","modified_gmt":"2014-04-01T08:04:38","slug":"luther-eine-abrechnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2014\/04\/01\/luther-eine-abrechnung\/","title":{"rendered":"Luther: Eine Abrechnung"},"content":{"rendered":"<p class=\"normal\"><em><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-style: italic; font-size: 12pt;\">In der \u201eWelt am Sonntag\u201c habe ich eine gek\u00fcrzte Fassung dieses Textes ver\u00f6ffentlicht. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><a title=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/kultur\/article126354217\/Wider-Luther.html\" href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/kultur\/article126354217\/Wider-Luther.html\">http:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/kultur\/article126354217\/Wider-Luther.html<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><em><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-style: italic; font-size: 12pt;\">Die K\u00fcrzungen waren durch das Zeitungsformat bedingt, ich habe sie selbst vorgenommen und finde, dass der Text in mancher Hinsicht dadurch gewonnen hat. Jedoch k\u00f6nnte es den einen oder anderen Leser interessieren, die urspr\u00fcngliche Fassung zu lesen. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"normal\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">\u00a0<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Am 31. Oktober 1517 schl\u00e4gt der Augustinerm\u00f6nch Martin Luther 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die T\u00fcr der Schlosskirche zu Wittenberg. Zum 500. Jahrestag des Thesenanschlags soll die ganze Welt\u00a0 den Beginn der Reformation und das Wirken des Reformators feiern. <!--more-->Wie Luther nach dem Willen der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) heute gesehen werden soll, fasst die Luther-Botschafterin der EKD, Margot K\u00e4\u00dfmann, in ihrem neuesten Buch so zusammen: \u201eLuthers Freiheitsbegriff hat gro\u00dfe Konsequenzen nach sich gezogen. \u201aFreiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit\u2019 als Parole der franz\u00f6sischen Revolution hat im Gedanken der Freiheit eines Christenmenschen durchaus Wurzeln. Am Ende ist der Bogen bis zur Aufkl\u00e4rung zu spannen.\u201c (\u201eMehr als ja und Amen\u201c, E-Book, Loc. 441) <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Ich will gar nicht der Frage nachgehen, ob eine Pastorin heute die Franz\u00f6sische Revolution, die in die physische Vernichtung ganzer Klassen m\u00fcndete, als Vorbild hinstellen sollte. Man kann \u2013 ja muss \u2013 jedoch auch einen anderen Bogen spannen:<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">&#8211; Von Luthers Nationalismus und Hass auf Rom hin zur bis heute nachwirkenden Spaltung Deutschlands und Europas und dem Abschlachten seiner Bev\u00f6lkerung in den Religionskriegen des 16. und 17. Jahrhunderts. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">&#8211; Von Luthers F\u00fcrstenh\u00f6rigkeit \u00fcber die Niederschlagung des Bauernkriegs hin zur fatalen Verbindung von Thron und Altar und von Staat und Kirche in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">&#8211; Von Luthers w\u00fcster Hetze gegen alle Gegner zur unseligen Tradition der Unduldsamkeit in der Politik. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Von Luthers rasendem Antisemitismus hin zum antisemitischen Wahn der Nazis. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Luther ist sicher der gr\u00f6\u00dfte Prophet seit Mohammed. Er ist jedoch weder Freiheitsapostel noch Vorl\u00e4ufer der Aufkl\u00e4rung. Er verk\u00fcndet vielmehr eine fundamentalistische Buchgl\u00e4ubigkeit und die Absage an die Vernunft. \u201eHier stehe ich, ich kann nicht anders!\u201c Das ist der Schlachtruf aller Selbstgerechten, die Ungl\u00fcck \u00fcber die Menschen bringen.\u00a0 Christenmenschen und Nichtgl\u00e4ubige m\u00fcssen begreifen: Frei sein bedeutet heute, sich von Luther und der Lutherlegende zu emanzipieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">Zehn Thesen wider Martin Luther:<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"normal\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">\u00a0<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"normal\"><span class=\"normalchar1\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">1. Luther ist kein Aufkl\u00e4rer, sondern ein Gegenaufkl\u00e4rer. Er setzt der Renaissance und dem Humanismus einen religi\u00f6sen Fundamentalismus entgegen.\u00a0 <\/span><\/span><\/strong><\/span><strong><\/strong><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Ende des 15. Jahrhunderts f\u00fchren die Wiederentdeckung der Antike, das Studium des Aristoteles, aber auch die Verweltlichung der Kirchenhierarchie dazu, dass sich in der europ\u00e4ischen Elite ein toleranter religi\u00f6ser Skeptizismus breit macht, am besten verk\u00f6rpert in den Humanisten um Erasmus von Rotterdam. Dieser Bewegung gegen\u00fcber vertritt Luther eine fundamentalistische, buchgl\u00e4ubige Intoleranz, die jeden Kompromiss ablehnt: \u201eWer den Erasmus zerdr\u00fcckt, der w\u00fcrget eine Wanze, und diese stinkt noch tot mehr als lebendig!\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Vernunft hasst Luther und bezeichnet sie als \u201edes Teufels Hure\u201c. Die neue Astronomie des Kopernikus lehnt er ab, weil sie der Bibel widerspricht: \u201eDer Narr will mir die ganze Kunst Astronomia umkehren! Aber wie die Heilige Schrift zeigt, hie\u00df Josua die Sonne stillstehen und nicht die Erde!\u201c (Woraus folgt, dass sich die Sonne um die Erde bewegen muss und nicht umgekehrt. Selbst immanent-theologisch ist das ein schwaches Argument.)<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Wo Bibel und Verstand einander widersprechen, ist Luther immer f\u00fcr die Schrift und \u201ewill doch meinen Verstand gefangen nehmen unter den Gehorsam Christi\u201c. Luther ist zwar weder der einzige noch der radikalste religi\u00f6se Fundamentalist am Ausgang des Mittelalters. Aber er verhilft dem Fundamentalismus zum Sieg \u00fcber den aufkl\u00e4rerischen Humanismus und bereitet somit den Weg f\u00fcr die katholisch-fundamentalistische Gegenbewegung\u00a0 und f\u00fcr die Religionskriege, die Europa verw\u00fcsten. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">\u00a0<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"normal\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">\u00a0<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"normal\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">2. Luther hat die Kirche nicht reformiert, sondern gespalten und den Hass gegen alle gepredigt, die sich ihm nicht unterwarfen.<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">In der Lutherlegende fungiert der Wittenberger M\u00f6nch als Reformer, der nur durch die heftige Reaktion der Amtskirche in die Rolle des Religionsstifters gedr\u00e4ngt wurde. Das stimmt nicht und verkennt \u00fcbrigens Luthers d\u00fcstere Gr\u00f6\u00dfe als Begr\u00fcnder einer neuen Kirche.\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Lange vor Luther gibt es Menschen, die auf Reformen in der Kirche dr\u00e4ngen. Seit dem 13. Jahrhundert erheben sich immer wieder Stimmen gegen den Machtmissbrauch der P\u00e4pste und Bisch\u00f6fe, gegen Aberglauben und Volksverdummung, f\u00fcr eine Kirche, die sich auf die urspr\u00fcngliche Botschaft des Jesus aus Nazareth besinnt: John Wycliffe in England und Jan Hus in B\u00f6hmen, Vertreter des Konziliarismus wie Jean Gerson aus Paris, zu Luthers Lebzeiten die Nominalisten und Humanisten. Manche \u2013 wie Hus \u2013 werden\u00a0 zu M\u00e4rtyrern einer unduldsamen Kirchenobrigkeit. Jedoch zeichnet sich im 16. Jahrhundert eine breite Bewegung f\u00fcr eine Reform der Kirche ab. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Luther jedoch will keine Reformen, sondern eine \u201eReformation\u201c: eine Neu-Formierung und \u00dcberformung der gesamten Kirche gem\u00e4\u00df seiner eigenwilligen Auslegung der Schrift.\u00a0 Darum antwortet er auf die Unduldsamkeit der Kirche selbst mit Unduldsamkeit, bezeichnet die \u201eR\u00f6mer\u201c als \u201eKetzer und gottlose Rottengeister\u201c. Den wahren Christen ergehe es in der katholischen Kirche \u201enicht anders, als w\u00e4ren wir beim T\u00fcrken gefangen\u201c. Der Papst selbst sei der \u201eAntichrist\u201c im Dienst des Teufels: \u201eWenn wir Diebe mit dem Galgen, R\u00e4uber mit dem Schwert und H\u00e4retiker mit dem Feuer bestrafen, warum werfen wir uns nicht umso st\u00e4rker mit allen unseren Waffen auf diese Herren der S\u00fcndhaftigkeit, diese Kardin\u00e4le, diese P\u00e4pste und diesen Sumpf r\u00f6mischer Sodomie, die unabl\u00e4ssig die Kirche Gottes befleckt, und waschen unsere H\u00e4nde in ihrem Blut, um uns &#8230; zu befreien\u201c? Dieses Programm eines Religionskriegs, eines Protestantischen Dschihad, ist w\u00f6rtlich gemeint. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Im Bewusstsein der nahenden Endzeit will Luther keine Reformen. Er steuert zielgerichtet auf die Gr\u00fcndung einer eigenen, radikalen \u201eKirche Gottes\u201c zu. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span class=\"normalchar1\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">3. Luther hat die befreiende Botschaft des Protestantismus in ihr Gegenteil verkehrt. <\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Der befreiende Kern der christlichen Botschaft lautet: Jesus ist f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschen gestorben. Die Rechnung mit Gott ist beglichen. Diese Botschaft hat der Augustinerm\u00f6nch Luther bei Augustinus und Paulus wiederentdeckt. Der Mensch muss nicht Gutes tun, um dem Gericht Gottes zu entgehen; weil er Gnade erlangt hat, ist er frei, Gutes zu tun. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Doch w\u00fcrde diese Botschaft, konsequent zu Ende gedacht, auch die Entlassung der Menschen in die v\u00f6llige Freiheit bedeuten. Kirche, Pfarrer, Liturgie, Sakramente, ja der Glaube selbst w\u00e4ren \u00fcberfl\u00fcssig. Und genau diese Befreiung will Luther ebenso wenig wie sein Lehrer Augustinus, der gro\u00dfe Pessimist der Antike, den \u00fcbrigens auch Joseph Ratzinger als \u201eZeitgenossen\u201c verehrt. Luther will das genaue Gegenteil: die totale Unterwerfung des Menschen, das ganze Leben als Bu\u00dfe. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Hier kommt ihm seine Pr\u00e4destinationslehre zur Hilfe: Gott hat \u2013 da allm\u00e4chtig und allwissend \u2013 l\u00e4ngst beschlossen, wer Gnade erlangt und wer nicht. Nur wer glaubt, k\u00f6nne die Gnade erlangen. Aber wie erkennt der Christ, ob sein Glaube ausreicht? Woran erkennt der Christ seine Rettung? Gerade daran, dass er sich st\u00e4ndig mit der Frage qu\u00e4lt, ob er gerettet ist. So bringt die frohe Botschaft der Freiheit durch Luther den unfrohen, unfreien Protestanten hervor, auf verquere Weise stolz auf seine eigenen inneren D\u00e4mone.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Wie Luther schreibt: <span style=\"color: black;\"><span style=\"color: black;\">\u201eDas ist die h\u00f6chste Stufe des Glaubens, zu glauben, jener (Gott) sei g\u00fctig, der so wenige selig macht, so viele verdammt; zu glauben, er sei gerecht, der durch seinen Willen uns so, dass es nicht anders sein kann, verdammenswert macht, dass es scheint&#8230;, er erg\u00f6tze sich an den Qualen der Ungl\u00fccklichen und als sei er mehr des Hasses als der Liebe wert.\u201c<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"color: black; font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; color: black; font-size: 12pt;\">Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: einen Gott lieben, der die gewaltige Menschheit zu ewigen Qualen verdammt, das ist \u201edie h\u00f6chste Stufe des Glaubens\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"margin-right: 3.6pt;\"><span style=\"color: black; font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Zu Recht schrieb Karl Marx 1845<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-family: Arial;\">: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">\u201eLuther hat allerdings die Knechtschaft aus Devotion besiegt, weil er die Knechtschaft als \u00dcberzeugung an ihre Stelle gesetzt hat. Er hat den Glauben an die Autorit\u00e4t gebrochen, weil er die Autorit\u00e4t des Glaubens restauriert hat. Er hat die Pfaffen in Laien verwandelt, weil er die Laien in Pfaffen verwandelt hat. Er hat die Menschen von der \u00e4u\u00dferen Religiosit\u00e4t befreit, weil er die Religiosit\u00e4t zum inneren Menschen gemacht hat. Er hat den Leib von der Kette emanzipiert, weil er das Herz in Ketten gelegt.\u201c Das ist \u00fcbrigens das Rezept jeder totalit\u00e4ren Bewegung.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"margin-right: 3.6pt;\"><span style=\"color: black; font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"margin-right: 3.6pt;\"><span style=\"color: black; font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span class=\"normalchar1\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">4. Luthers Judenhass hat nachhaltig den Protestantismus gepr\u00e4gt.<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"color: black; font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; color: black; font-size: 12pt;\">\u201eAm 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volk wird &#8230; die Macht der Juden auf wirtschaftlichem Gebiet im neuen Deutschland endg\u00fcltig gebrochen und damit der gottgesegnete Kampf des F\u00fchrers zu v\u00f6lligen Befreiung unseres Volkes gekr\u00f6nt.\u201c So bejubelte der evangelisch-lutherische Landesbischof Martin Sasse aus Eisenach die Pogrome der Reichskristallnacht. Und er fuhr fort: \u201eIn dieser Stunde muss die Stimme des Mannes geh\u00f6rt werden, der als der Deutschen Prophet im 16. Jahrhundert einst als Freund der Juden begann, der getrieben von seinem Gewissen, getrieben von den Erfahrungen und der Wirklichkeit, der gr\u00f6\u00dfte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.\u201c<\/span><\/span><span style=\"color: black; font-family: Arial;\"><span style=\"font-family: Arial; color: black;\"> (Martin Sasse: Martin Luther und die Juden &#8211; Weg mit ihnen!&#8220;, Freiburg 1938) <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Dass Luther \u201eals Freund der Juden begann\u201c, ist ein Ger\u00fccht. Dass er einer der gr\u00f6\u00dften Antisemiten seiner Zeit war, ist zweifellos richtig. So stammt von ihm eine der ersten Formulierungen der M\u00e4r von der\u201ej\u00fcdische Weltverschw\u00f6rung\u201c. Luther schreibt: \u201eDie Juden begehren nicht mehr von ihrem Messias, als dass er ein weltlicher K\u00f6nig sein solle, der uns Christen totschlage, die Welt unter den Juden austeile und sie zu Herren mache.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Auch die Losung \u201edie Juden sind unser Ungl\u00fcck\u201c findet sich bereits bei Luther wieder: \u201eEin solch verzweifeltes, durchb\u00f6stes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist`s um diese Juden, so diese 1400 Jahre unser Plage, Pestilenz und alles Ungl\u00fcck gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen. Das ist nichts anderes. Da ist kein menschliches Herz gegen uns Heiden. Solches lernen sie von ihren Rabbinern in den Teufelsnestern ihrer Schulen.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Und schlie\u00dflich entwirft Luther ein Programm der Enteignung der Juden, der Zerst\u00f6rung ihres religi\u00f6sen kulturellen Lebens und der Einweisung in Arbeitslager, das erst vom Nationalsozialismus umgesetzt wurde: \u201eErstlich, dass man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke&#8230;\u00a0 Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien &#8230; Zum anderen, dass man auch ihre H\u00e4user desgleichen zerbreche und zerst\u00f6re. Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Daf\u00fcr mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun &#8230; Zum dritten, dass man ihnen nehme alle ihre Betb\u00fcchlein &#8230; Zum vierten, dass man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren &#8230; Zum f\u00fcnften, dass man den Juden das Geleit und Stra\u00dfe ganz und gar aufhebe. &#8230; Sie sollen daheim bleiben &#8230; Zum sechsten, dass man &#8230; nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren. (Denn) alles was sie haben (wie droben gesagt) haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher. Zum siebten, dass man den jungen starken Juden und J\u00fcdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schwei\u00df der Nasen &#8230; Man m\u00fcsste ihnen das faule Schelmenbein aus dem R\u00fccken vertreiben.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Luthers Ausf\u00e4lle gegen die Juden sind keine vor\u00fcbergehende oder einmalige Entgleisung.\u00a0Sie sind auch nicht dem \u201esp\u00e4ten Luther\u201c zuzuschreiben, im Gegensatz zum angeblich judenfreundlichen jungen Luther, von dem \u2013 leider, leider! \u2013 keine judenfreundlichen Schriften \u00fcberliefert sind. In den Juden sieht Luther den Inbegriff all dessen, was ihm verhasst ist: Gottesm\u00f6rder, Kosmopoliten, Freigeister, Geldleute. Zu Recht sagte der Nazi-Propagandist Julius Streicher bei seinem Prozess vor dem N\u00fcrnberger Milit\u00e4rtribunal: \u201eDr. Martin Luther s\u00e4\u00dfe heute sicher an meiner Stelle auf der Anklagebank\u201c, wenn er noch lebte. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Dorthin geh\u00f6rt er aber auch heute. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt; font-weight: bold;\">5. Luther identifiziert den Wucher mit dem Judentum und begr\u00fcndet ein bis heute wirksames Misstrauen gegen die Marktwirtschaft im deutschen Protestantismus.<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Es ist kein Zufall, dass man gemeinhin Luthers Kampf gegen den Ablass auf den Kampf gegen den Ablasshandel reduziert. Luther hat zwar jede Art von \u201eWerkgerechtigkeit\u201c kritisiert. Doch die Vorstellung, sich ausgerechnet durch Geld von S\u00fcnde freizukaufen, erscheint deutschen Protestanten \u2013 und auch vielen Katholiken und Konfessionslosen \u2013 besonders abscheulich. Warum?<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">In seinem kleinen und gro\u00dfen \u201eSermon vom Wucher\u201c und in der Schrift\u00a0 \u201eVon Kaufshandlung und Wucher\u201c wendet sich Luther gegen zwei Grundlagen der Marktwirtschaft: die Bildung von Preisen am Markt und die Verwendung von Kredit zur Finanzierung von Gesch\u00e4ften. Im Grunde genommen lehnt Luther jeden Handel ab; der Handel mit Geld jedoch gilt ihm als Teufelswerk, das er mit \u201edem Juden\u201c und \u201ej\u00fcdischer Nichtarbeit\u201c. identifiziert. Die Titelbl\u00e4tter seiner drei Werke gegen den Geldhandel zieren Bilder geldgieriger Juden. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Interessanterweise identifiziert der Protestantisch getaufte Karl Marx, den ich oben als Kritiker Luthers zitiert habe, in seiner Schrift \u201eZur Judenfrage\u201c wie Luther das Judentum mit dem Schacher. Luther habe \u201eden wahren Charakter des altmodischen Wuchers und des Kapitals \u00fcberhaupt erfasst\u201c, sagt Marx, n\u00e4mlich seinen \u201ej\u00fcdischen\u201c Charakter, weshalb die kapitalistische Gesellschaft im Grunde j\u00fcdisch gepr\u00e4gt sei.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-right: 3.7pt;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Auch in der Nazi-Ideologie wird in der Nachfolge Luthers zwischen \u201eschaffendem\u201c und \u201eraffendem\u201c Kapital unterschieden. Der Einfluss dieser protestantischen Wirtschaftsethik ist noch heute wirksam, etwa im Misstrauen gegen das \u201eFinanzkapital\u201c oder \u201edie Wall Street\u201c, oder in der Kritik am \u201eHeuschreckenkapitalismus\u201c ausl\u00e4ndischer Investoren (Franz M\u00fcntefering) oder an \u201eanstrengungslosem Einkommen\u201c (Guido Westerwelle). Rechte wie Linke befolgen weiterhin das Luther\u2019sche Muster, zwischen \u201eehrlicher\u201c Arbeit und unehrlichem Gesch\u00e4ft zu unterscheiden.\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span class=\"normalchar1\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">6. Luthers Hetze gegen die aufst\u00e4ndischen Bauern begr\u00fcndet die Autorit\u00e4tsh\u00f6rigkeit des deutschen Protestantismus.<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Luther tritt in einer Situation auf, da die deutschen F\u00fcrsten, Ritter, B\u00fcrger und Bauern \u201elos von Rom\u201c wollen und m\u00f6glichst das Eigentum der Kirchen und Kl\u00f6ster an sich ziehen wollen. Daher genie\u00dft Luther, der gegen \u201edie Knechtschaft ruchlosen Gewinns\u201c \u2013 also des Gewinns der Kirche \u2013 wettert, deren Schutz. Im Gegenzug verpf\u00e4ndet er die Religion an die Machtinteressen der F\u00fcrsten, bis es zum Augsburger Religionsfrieden kommt: \u201eCuius regio, eius religio\u201c: Der Landesherr bestimmte die Religion seiner Untertanen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Aus dem Gegensatz von Staat und Kirche im Mittelalter wird die Staatskirche der Neuzeit. Aus der \u201ebabylonischen Gefangenschaft der Kirche\u201c unter dem Papst die babylonische Gefangenschaft unter den F\u00fcrsten. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Darum muss Luther die Demokratie ablehnen: \u201eDer Esel will Schl\u00e4ge haben, und der P\u00f6bel will mit Gewalt regiert sein. Das wusste Gott wohl; drum gab er der Obrigkeit nicht einen Fuchsschwanz, sondern ein Schwert in die Hand.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"margin-top: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Der gro\u00dfe demokratische Aufstand des 16. Jahrhunderts, die wahre Vorl\u00e4uferin der von Bisch\u00f6fin K\u00e4\u00dfmann beschworenen Franz\u00f6sischen Revolution, vergleichbar dem \u201earabischen Fr\u00fchling\u201c, ist der Deutsche Bauernkrieg. Urspr\u00fcnglich sind die Forderungen der Bauer und der mit ihnen verb\u00fcndeten B\u00fcrger und Ritter gem\u00e4\u00dfigt. Luther jedoch ruft zum Kreuzzug, zum Dschihad \u201ewider die m\u00f6rderischen und r\u00e4uberischen Rotten der Bauern\u201c auf. \u201eMan soll sie zerschmei\u00dfen, w\u00fcrgen, stechen, heimlich und \u00f6ffentlich, wer da kann, wie man einen tollen Hund erschlagen muss.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Das haben die konterrevolution\u00e4ren F\u00fcrstenarmeen denn auch getan. Das Scheitern der Bauern begr\u00fcndet Deutschlands politische R\u00fcckst\u00e4ndigkeit auf Jahrhunderte.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span class=\"normalchar1\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">7. Luther gibt dem Teufel- und Hexenwahn Auftrieb <\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"margin-top: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Noch heute wird dem Besucher auf der Wartburg der Tintenfleck gezeigt: Zeugnis davon, dass Luther sein Tintenfass gegen den Teufel geworfen haben soll, der ihn \u201ebel\u00e4stigte\u201c. Anekdoten beiseite, ist Luther von der Allgegenwart b\u00f6ser Geister im Auftrag des Satans \u00fcberzeugt. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"margin-top: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Insbesondere glaubt er an Hexerei und Hexen und bef\u00fcrwortet deren Verfolgung: \u201eEs ist ein \u00fcberaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen get\u00f6tet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie k\u00f6nnen n\u00e4mlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen\u2026 Sie k\u00f6nnen ein Kind verzaubern\u2026 Auch k\u00f6nnen sie geheimnisvolle Krankheiten im menschlichen Knie erzeugen, dass der K\u00f6rper verzehrt wird\u2026 Schaden f\u00fcgen sie n\u00e4mlich an K\u00f6rpern und Seelen zu, sie verabreichen Tr\u00e4nke und Beschw\u00f6rungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verw\u00fcstungen im Haus, auf dem Acker, \u00fcber eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann\u00a0\u2026 Die Zauberinnen sollen get\u00f6tet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, R\u00e4uber, M\u00f6rder\u00a0\u2026 Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie get\u00f6tet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben.\u201c Die Hexenverfolgung ist kein mittelalterliches Ph\u00e4nomen, sondern nimmt in der fr\u00fchen Neuzeit zu. Und zwar nicht in erster Linie bei den \u201er\u00fcckst\u00e4ndigen Katholiken\u201c: Tats\u00e4chlich ist die Hexenverfolgung in den protestantischen Teilen des Reichs nicht zuletzt aufgrund dieser Einstellung Luthers in der Regel sch\u00e4rfer als im katholischen Teil. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"margin-top: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"margin-top: 0cm;\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt; font-weight: bold;\">8. Luthers Hexenwahn steht auch in Verbindung mit seiner Abwertung der Frau<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"color: black; font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">\u201eWer mag alle leichtfertigen und abergl\u00e4ubischen Dinge erz\u00e4hlen, welche die Weiber treiben. Es ist ihnen von der Mutter Eva angeboren, dass sie sich \u00e4ffen und tr\u00fcgen lassen.\u201c So Luther \u00fcber das, was sp\u00e4tere Frauenhasser den angeborenen Schwachsinn des Weibes nennen werden. <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0pt;\"><span style=\"color: black; font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">Die Lutherlegende macht gro\u00dfes Aufheben um seine Heirat mit der entlaufenen Nonne Katharina von Bora. Damit habe der Reformator die Frau aufgewertet. Jedoch kann man die Sache auch so sehen, dass mit der Aufl\u00f6sung der Kl\u00f6ster durch die Reformation die Frauen einen Ort verlieren, an dem sie vor m\u00e4nnlicher Zudringlichkeit und m\u00e4nnlicher Herrschaft sicher sind. Fortan ist ihr Platz \u2013 in jeder Hinsicht \u2013 unter dem Mann: \u201eDer Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch m\u00fcde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da.\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"margin-top: 0cm;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span class=\"normalchar1\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">9. Als Endzeitprophet ist Luther ein Verk\u00fcnder der Unduldsamkeit<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Luthers Ausgangspunkt ist das Recht jedes Christenmenschen, die Schrift selbst auszulegen. Doch diese scheinbar liberale Haltung konterkariert er, indem er jeden\u00a0\u00a0 Meinungsstreit zu einem Kampf zwischen Gut und B\u00f6se erkl\u00e4rt, zwischen absolut richtig und unrettbar falsch. So hat er dem Sektierer- und Eiferertum T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Wie jeder Radikale will Luther zur\u00fcck zu den Wurzeln der Religion. Doch indem er die Schrift zur einzigen Quelle der Wahrheit erkl\u00e4rt, hat er dem religi\u00f6sen Fundamentalismus den Weg bereitet.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u201eHier stehe ich, ich kann nicht anders\u201c: so schallt es aus tausend Kirchen und Sekten, aus Moscheen und Synagogen. Der Kompromiss ist die Grundlage gesellschaftlichen Zusammenlebens in einer pluralistischen\u00a0 Gesellschaft. Doch Luther geht es nicht um die Errichtung einer zukunftsf\u00e4higen Gesellschaft, sondern um die Vorbereitung auf die Endzeit. Luther will keinen Prozess der gesellschaftlichen Befreiung einleiten, keinen \u201eBogen\u201c irgendwohin spannen, schon gar nicht zur Aufkl\u00e4rung oder zu einer Revolution gegen F\u00fcrsten und K\u00f6nig, wie Bisch\u00f6fin K\u00e4\u00dfmann wider besseres Wissen behauptet. Er will vielmehr angesichts des kommenden Weltenendes die Menschen Gottes Willen unterwerfen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Der Chiliasmus, die Vorstellung, das Ende der Welt, wie sie kennen, stehe bevor, ist die Rechtfertigung aller Gegner ernsthafter Reformpolitik, die ja auf lange Sicht angelegt ist. Luther hat der pluralistischen und reformorientierten, individualistischen und permissiven, marktwirtschaftlich und demokratisch angelegten Demokratie des Westens nicht mehr zu sagen als sein sp\u00e4ter Nachfolger Ayatollah Khomeini.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span class=\"normalchar1\"><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-weight: bold;\">10. Luthers gro\u00dfe Tat des Kampfs gegen den Ablasshandel ist in Wirklichkeit eine Untat.<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Aber Luthers Kampf gegen den Ablasshandel ist doch gerecht? Die 95 Thesen sind doch ein gerechtfertigter Protest gegen die Ausbeutung der Angst der Menschen durch gewissenlose Gesch\u00e4ftemacher im Namen der Religion? Darin sind sich heute Protestanten, Katholiken und Konfessionslose weitgehend einig, obwohl die katholische Kirche noch heute Abl\u00e4sse gew\u00e4hrt. Und Luther hat nicht nur den Handel mit Abl\u00e4ssen, sondern die ganze Ablasspraxis kritisiert. Er will ja die Menschen gerade nicht aus ihrem S\u00fcndenbewusstsein entlassen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Was bedeutet der \u201eAblass\u201c? Im Mittelalter lehrt die Kirche, dass sie durch das Leben und Sterben der Heiligen und M\u00e4rtyrer einen \u201eGnadenschatz\u201c aufgeh\u00e4uft habe, an dem ihre Mitglieder durch gute Werke teilhaben k\u00f6nnten. Es liegt also in der Macht des einzelnen Menschen, durch eine gute Lebensf\u00fchrung der H\u00f6lle zu entgehen. Nur im Rahmen dieser \u00d6konomie der Gnade ist auch der Ablasshandel zu verstehen. Durch ihn konnten sich die Menschen von der H\u00f6llenangst freikaufen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Es ist ein Gesch\u00e4ft auf Gegenseitigkeit. Der S\u00fcnder bekommt einen Teil seiner Strafen \u2013 beziehungsweise seiner Zeit im Fegefeuer \u2013 erlassen; der Papst bekommt die Mittel zum Bau des Petersdoms und zur F\u00f6rderung der K\u00fcnste. Es handelt sich um eine Art Lebensversicherung f\u00fcr die Zeit nach dem Tod. Und wie in der heutigen Sozialversicherung gab es damals progressive Sozialtarife: Auch der Arme konnte mit seinen bescheidenen Mitteln die Gewissheit ewigen Lebens erlangen; der Reiche musste daf\u00fcr mehr bezahlen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Nun kann man das alles zusammen mit Teufel, Tod und H\u00f6lle als Aberglaube abtun. Aber die Menschen haben sich damals angesichts ihrer kurzen Lebenserwartung, angesichts von Pestepidemien und Elend an die Vorstellung eines Lebens nach dem Tod geklammert. Kirche und Ablass gaben ihnen Hoffnung, trotz S\u00fcnden dem Gericht Gottes zu entgehen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Luther wettert jedoch nicht nur gegen den Handel mit Ablassbriefen, sondern gegen den S\u00fcndennachlass selbst. Dagegen setzt Luther in seiner allerersten These die Forderung, \u201edas ganze Leben solle Bu\u00dfe sein.\u201c Luther will die Menschen nicht von ihrer Angst vor Tod und H\u00f6lle befreien, sondern diese Angst zum st\u00e4ndigen Lebensbegleiter der Menschen machen, sie instrumentalisieren, um sie Gott und seinem Sprecher Luther zu unterwerfen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Dass der Mensch von sich aus nichts tun k\u00f6nne, um der Verdammnis zu entgehen, dass er \u2013 so w\u00f6rtlich \u2013 \u201eein St\u00fcck Schei\u00dfe\u201c sei, ist ja der zentrale Glaubensartikel Luthers, das Gegenst\u00fcck zur Lehre von der unverdienten Gnade Gottes. Indem er den Menschen die M\u00f6glichkeit nimmt, sich von der Strafe freizukaufen, unterwirft er sie einer totalit\u00e4ren Auffassung von der Pflicht eines Christenmenschen: \u201eDaher bleibt die Strafe, solange der Hass gegen sich selbst \u2013 das ist wahre Herzensbu\u00dfe \u2013 bestehen bleibt. &#8230; Aufrichtige Reue begehrt und liebt die Strafe. Die F\u00fclle der Abl\u00e4sse aber macht gleichg\u00fcltig und lehrt (die Strafe) hassen &#8230;\u201c <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Du bist nichts, Gott \/ die Partei \/ dein Volk ist alles: Es ist nicht wahr, wie etwa die Anh\u00e4nger Benedikts XVI. behauptet haben, dass der Egoismus den Kern des Totalitarismus bildet. Im Gegenteil: Jede totalit\u00e4re Ideologie betont die Unterwerfung und Erniedrigung, ja die Ausl\u00f6schung des Individuums. So auch Luther.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"normal\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: medium;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Selbsthass als Herzensbu\u00dfe \u2013 was f\u00fcr eine unmenschliche Lehre!<\/span><\/span><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2014%2F04%2F01%2Fluther-eine-abrechnung%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2014%2F04%2F01%2Fluther-eine-abrechnung%2F&text=Luther%3A%20Eine%20Abrechnung&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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