

{"id":4182,"date":"2014-01-14T00:40:23","date_gmt":"2014-01-13T23:40:23","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=4182"},"modified":"2014-01-14T09:07:37","modified_gmt":"2014-01-14T08:07:37","slug":"thomas-weber-geschichte-verdrehen-statt-geschichte-verstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2014\/01\/14\/thomas-weber-geschichte-verdrehen-statt-geschichte-verstehen\/","title":{"rendered":"Thomas Weber: Geschichte verdrehen statt Geschichte verstehen"},"content":{"rendered":"<p>Zugegeben, ich bin parteilich. Aber dass die \u201eWelt\u201c mit einer Artikelserie zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg herk\u00f6mmliche Sichtweisen in Frage stellt, zeigt mir, dass \u2013 entgegen den Unkenrufen von interessierter Seite \u2013 der Qualit\u00e4tsjournalismus im Hause Springer gut aufgehoben ist. Dass bisher kein anderes deutsches Presseorgan in die Diskussion eingestiegen ist, k\u00f6nnte man fast als Zugest\u00e4ndnis werten, dass die Provokateure mit ihren Thesen Recht haben.<\/p>\n<p>Dem ist aber nicht so. Das m\u00f6chte ich am Beispiel des Essays von Thomas Weber \u00fcber die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg belegen. <!--more-->Hier ist er:<\/p>\n<div>\n<div><\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article123554974\/Wir-sitzen-immer-noch-Goebbels-Propaganda-auf.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.welt.de\/debatte\/<wbr>kommentare\/article123554974\/<wbr>Wir-sitzen-immer-noch-<wbr>Goebbels-Propaganda-auf.html<\/wbr><\/wbr><\/wbr><\/a><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Thomas Weber mag ein guter Historiker sein, das sagen mir jedenfalls Kollegen, die seine wissenschaftlichen Arbeiten kennen. Wenn er jedoch versucht, die Geschichte f\u00fcr seine politischen Zwecke zu instrumentalisieren, diskreditiert er sich selbst als Wissenschaftler, behauptet Dinge, die selbst ein Abiturient besser wei\u00df, und schreckt \u2013 wie jeder Propagandist, dem die Botschaft wichtiger ist als die Wahrheit \u2013 vor der Quellenmanipulation nicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Welche politischen Zwecke verfolgt Weber? Er formuliert sie am Ende des Essays so: \u201eWer (&#8230;) meint, Nationalismus f\u00fchre an und f\u00fcr sich zu Kriegen, zieht die falschen politischen und gesellschaftlichen Lehren aus dem Weltkrieg und will eine Art europ\u00e4ischer Integration, die Nationalstaatlichkeit nicht einbindet, sondern \u00fcberwindet. Das st\u00f6\u00dft unsere europ\u00e4ischen Partner vor den Kopf, die andere historische Erfahrungen gemacht haben. Die deutsche Erinnerung an den Ersten Weltkrieg steht damit ungewollt erfolgreicher europ\u00e4ischer Integration im Wege.\u201c<\/p>\n<p>Das ist nicht ganz falsch, und w\u00fcrde man die Vokabel \u201eNationalismus\u201c durch den Begriff \u201ePatriotismus\u201c ersetzen, w\u00fcrde ich dieser Aussage zustimmen. Allein, es steht nicht zuf\u00e4llig das Wort \u201eNationalismus\u201c da. Darauf komme ich gleich zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich soll die \u201eeurop\u00e4ische Integration die Nationalstaatlichkeit einbinden\u201c. Denn auf absehbare Zeit wird die EU die Nationen nicht ersetzen. Diese Aussage muss man durch die Bemerkung qualifizieren, dass es in Westeuropa starke Tendenzen zum Zerfall der herk\u00f6mmlichen Nationen gibt, man denke an die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegungen in Schottland, Flandern, dem Baskenland und Katalonien, Korsika und der Bretagne sowie Norditalien. Zwar zielen diese Bewegungen ihrerseits auf eigene \u201eNationalstaatlichkeit\u201c, aber erstens ist \u00fcberhaupt nicht klar, ob die entstehenden Gebilde als Nationalstaaten \u00fcberleben k\u00f6nnten, man denke etwa an Bosnien-Herzegowina oder das Kosovo; und es ist auch klar, dass diese Lockerungs\u00fcbungen sehr viel damit zu tun haben, dass Br\u00fcssel zu einem wichtigen Pol wird, wichtiger als die\u00a0 alte nationale Hauptstadt, und dass die Europ\u00e4ische Union als Friedensmacht (oder liberales Imperium) zusammen mit der in diesem Zusammenhang merkw\u00fcrdigerweise nie erw\u00e4hnten NATO die Sicherheit solcher kleinen, im Grunde genommen postnationalen Gebilde garantieren kann. Bosnien-Herzegowina und Kosovo zum Beispiel sind de facto Kolonien der EU.<\/p>\n<p>Aber ob die Nationen tats\u00e4chlich zerfallen, ist keineswegs sicher. In Schottland etwa sieht es nicht so aus, als w\u00fcrden die Bef\u00fcrworter der Unabh\u00e4ngigkeit beim bevorstehenden Referendum eine Mehrheit bekommen. Gehen wir also davon aus, dass die herk\u00f6mmlichen Nationen die wichtigsten Bausteine dessen bleiben, was Charles de Gaulle einmal \u201edas Europa der Vaterl\u00e4nder\u201c nannte. Freilich werden sie nicht solche Bausteine bleiben, wenn in ihnen statt eines gesunden Patriotismus ein ungesunder Nationalismus Platz greift. Die Unterscheidung ist wichtig, und ich gehe davon aus, dass Weber als Historiker, der sich auch in der Ideengeschichte auskennt, das Wort \u201eNationalismus\u201c mit voller Absicht gew\u00e4hlt hat, zumal er es wiederholt:\u00a0 Es sei eine falsche Lehre aus der Geschichte zu meinen, \u201eder Nationalismus f\u00fchre an und f\u00fcr sich zu Kriegen\u201c.<\/p>\n<p>Webers Essay ist also \u2013 wie zuvor der Essay, den er mit\u00a0 Dominik Geppert, S\u00f6nke Neitzel und Cora Stephan ver\u00f6ffentlicht hat \u2013 ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr den Nationalismus. Speziell f\u00fcr den deutschen Nationalismus.<\/p>\n<p>Was ja nichts Schlimmes ist. Ich zwar halte den Nationalismus \u2013 mit George Orwell \u2013 f\u00fcr eine verwerfliche Sache, f\u00fcr den Blutsbruder des religi\u00f6sen und weltanschaulichen Fanatismus: \u201ePatriotism is of its nature defensive&#8230; Nationalism &#8230; is inseparable from the desire for power.\u201c (\u201eNotes on Nationalism\u201c, Mai 1945) Aber man kann den Nationalismus nat\u00fcrlich verteidigen \u2013 und etwa seine fortschrittliche Rolle in der Geschichte seit seinem Auftreten zusammen mit der Franz\u00f6sischen Revolution betonen. Der damalige Nationalismus \u2013 der Drang, die disparaten Teile der erst zu bildenden Nation zusammenzuf\u00fchren, eine nationale Wirtschaft, Kultur, politische Ordnung, eine Art <em>volont\u00e9 generale<\/em> herzustellen: Das alles \u2013 \u201eDeutschland, Deutschland, \u00fcber alles!\u201c \u2013 hat seine Berechtigung.<\/p>\n<p>Nur sollte man nicht so tun, als sei das nicht von Anfang an mit Krieg verbunden gewesen: Mit den revolution\u00e4ren Kriegen Frankreichs, mit den deutschen Befreiungskriegen, mit den ewigen Kriegen der Nationen und Nati\u00f6nchen auf dem Balkan, mit Bismarcks Kriegen gegen \u00d6sterreich und D\u00e4nemark, mit dem Krieg 1870\/71, um nur die wichtigsten europ\u00e4ischen Beispiele zu nennen.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb Europas w\u00e4re neben den antikolonialen Kriegen in S\u00fcdamerika vor allem der amerikanische B\u00fcrgerkrieg zu nennen, der unter anderem gef\u00fchrt wurde, um klarzustellen, dass es eine Sezession von der Union \u2013 die nun als Nation definiert wurde \u2013 nicht geben d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Der europ\u00e4ische Nationalismus gipfelte in zwei Weltkriegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Nationalismus der in die Unabh\u00e4ngigkeit gelassenen Kolonien zu zahllosen Kriegen gef\u00fchrt, man denke nur an die vom pan-arabischen Nationalismus getriebenen Kriege gegen Israel.<\/p>\n<p>Zu meinen also, der Nationalismus \u201ean und f\u00fcr sich\u201c f\u00fchre nicht zu Kriegen, ist eine Behauptung, f\u00fcr die es herzlich wenig Belege gibt, um es milde auszudr\u00fccken, und die ein wenig so wirkt wie die Behauptung der Apologeten des Kommunismus, \u201ean und f\u00fcr sich\u201c sei er eine gute Sache, nur, leider, leider, sei er nie richtig verwirklicht worden.<\/p>\n<p>Nein, Christopher Clark hat Recht, wenn er die liberale Nationalit\u00e4tenpolitik \u00d6sterreich-Ungarns betont und den serbischen Nationalismus als Hauptschuldigen am Ausbruch des Weltkriegs ausmacht; und Timothy Snyder hat Recht, wenn er das supranationale Imperium \u00d6sterreich-Ungarn sogar als Modell f\u00fcr die EU hinstellt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/feuilleton\/literatur-und-kunst\/das-ende-des-habsburgerreiches-1.18208672\" target=\"_blank\">http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/<wbr>feuilleton\/literatur-und-<wbr>kunst\/das-ende-des-<wbr>habsburgerreiches-1.18208672<\/wbr><\/wbr><\/wbr><\/a><\/p>\n<p>John Maynard Keynes hatte darum absolut Recht, als er den Versailler Friedensvertrag auch deshalb f\u00fcr ein Ungl\u00fcck hielt, weil er die Imperien zerschlug und den europ\u00e4ischen Nationalismus st\u00e4rkte. Und die Gr\u00fcnderv\u00e4ter der Europ\u00e4ischen Union hatten ebenso Recht, als sie mit der Vergemeinschaftung von Kohle und Stahl dem deutschen und franz\u00f6sischen Nationalismus den materiellen Boden entziehen wollten.<\/p>\n<p>Europas Juden \u00fcbrigens haben traditionell transnational und supranational gedacht. Das haben ihnen die Nationalisten immer und \u00fcberall auch \u00fcbel genommen, besonders aber in Deutschland, wie G\u00f6tz Aly quellenges\u00e4ttigt in seinem Buch \u201eWarum die Deutschen? Warum die Juden?\u201c nachweist. Schon die Befreiungskriege gegen Napoleon waren von Ausbr\u00fcchen des nunmehr nicht religi\u00f6s, sondern national und sozial begr\u00fcndeten Antisemitismus begleitet. Als sich die Juden dann als Patrioten, ja Nationalisten, 1914 zu den Fahnen meldeten, wie etwa mein Onkel Karl als Sechszehnj\u00e4hriger, n\u00fctzte das ihnen auch nichts, jedenfalls nicht in Deutschland. Karl starb im australischen Exil.<\/p>\n<p>Nicht nur in Deutschland gingen und gehen Nationalismus und Antisemitismus immer Hand in Hand.<\/p>\n<p>Wer den Nationalismus wiederbeleben will, muss die Geschichte f\u00e4lschen. Und nicht nur die.<\/p>\n<p>Weber behauptet etwa, ohne jeden Beweis:\u00a0 \u201eDie Deutschen wissen es nicht \u2013 aber in ihrem Blick auf den Ersten Weltkrieg sind sie nichts ahnend die sp\u00e4ten Opfer von Goebbels, der brillanten britischen Kriegspropaganda, der Kriegszensur und der Selbstzensur deutscher Offiziere. Das hindert sie daran, ihre eigenen Toten zu betrauern.\u201c<\/p>\n<p>Die heutigen Deutschen als \u201eOpfer\u201c der Goebbels\u2019schen und der britischen Propaganda \u2013 das ist nicht nur d\u00e9goutant, das ist Bl\u00f6dsinn.<\/p>\n<p>Goebbels, so die These, habe die Trauer \u00fcber die Weltkriegstoten nicht zugelassen, weil es der Heldenlegende widersprach. Die Entstehung dieser Heldenlegende wiederum h\u00e4tten der Generalstab durch die Betonung der Leistung der \u201eim Felde unbesiegten\u201c Armee und deutsche Offiziere durch die Zensur der Feldpost unterst\u00fctzt. Die britische Propaganda wiederum habe die deutschen Soldaten als entmenschte \u201eHunnen\u201c dargestellt, die f\u00fcr zahllose Kriegsgr\u00e4uel\u00a0 verantwortlich seien. Deshalb also k\u00f6nnten \u201ewir\u201c heute unsere Toten nicht betrauern.<\/p>\n<p>Noch einmal: Bl\u00f6dsinn.<\/p>\n<p>Wenn \u201edie Deutschen\u201c die britische Propaganda im Ersten Weltkrieg internalisiert h\u00e4tten, dann w\u00e4re es nicht nach 1918 zu jener Welle des Gedenkens gekommen, die dazu f\u00fchrten, dass in jeder Stadt, in jedem Dorf Gedenksteine, T\u00fcrme, Tafeln f\u00fcr die M\u00e4nner errichtet wurden, die \u201eF\u00fcr Gott und Vaterland\u201c gefallen waren. Gedenkorte, die nicht einmal die DDR-Regierung, die den Ersten Weltkrieg insgesamt als kriminelles imperialistisches Gemetzel verurteilte (und die in der gleichm\u00e4\u00dfigen Verteilung der Schuld am Krieg den Positionen Webers und Co. erstaunlich nahe kam), zu entfernen oder auch nur zu besch\u00e4digen sich traute, so stark war die Erinnerung daran in der Bev\u00f6lkerung verankert. Die britische Kriegspropaganda konnte ja auf Dauer einmal die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcberzeugen, geschweige denn die deutsche!<\/p>\n<p>\u00dcber die Nachwirkung der Goebbel\u2019schen Propaganda kann man streiten. Dass Goebbels etwa mit der Betonung der \u201ewahrhaft alttestamentarischen Rache\u201c, die Amerika und Gro\u00dfbritannien durch Bombenkrieg und Morgenthauplan an Deutschland ver\u00fcbten, \u00fcber das Ende des Dritten Reichs hinweg fortwirkte, kann man kaum bestreiten. Daf\u00fcr aber, dass die von ihm propagierte Heldenlegende des Ersten Weltkriegs nachhaltig gewirkt h\u00e4tte, kann Weber nicht eine einzige Quelle anf\u00fchren. Sie l\u00e4sst sich auch nicht belegen.<\/p>\n<p>Denn der Kampf der Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg beginnt \u00a0doch nicht mit der Entnazifizierung. Er bestimmt auf weite Strecken das intellektuelle Leben der Weimarer Republik. Da sind, um nur zwei Romane als exemplarische Gegenpole zu benennen, Ernst J\u00fcngers \u201eIn Stahlgewittern\u201c und Erich Maria Remarques \u201eIm Westen nichts Neues\u201c. Da sind die Bilder von Georg Grosz einerseits und die heroischen Plastiken der Gedenksteine andererseits. Und in Gro\u00dfbritannien tobte dieser Kampf kaum minder heftig, wie etwa Robert Graves\u2019 ersch\u00fctternde Kriegserinnerungen \u201eGoodbye To All That\u201c belegen, oder die Verachtung und Verehrung, die dem gefallenen Antikriegsdichter \u2013 und Freund Robert Graves\u2019 \u2013 Siegfried Sassoon entgegengebracht wird.<\/p>\n<p>Remarque und Grosz, Graves und Sassoon haben, wenn man so will, den Kampf der Erinnerungen gewonnen. Nicht wegen britischer Kriegspropaganda oder Goebbelscher Rhetorik, sondern trotz der Propaganda und der Kriegsrhetorik. Weil dieser Krieg entsetzlich und nicht zu rechtfertigen war; Sieger kannte und Besiegte, aber keine Helden- und Schurkenstaaten. In Deutschland kommt hinzu, dass man gesehen hat, in welchen Abgrund das Regime f\u00fchrte, das in einer seiner ersten Handlungen Remarques Roman im Namen der gesunden Kr\u00e4fte der Nation unter allgemeinem Jubel verbrennen lie\u00df. Remarque und Grosz, Graves und Sassoon und die zahllosen anderen aus ihrer Generation, die das sinnlose Schlachten anklagten, transportieren noch heute die Trauer \u00fcber die Toten.<\/p>\n<p>Wie kann man behaupten, \u201edie Deutschen\u201c w\u00fcrden durch Goebbels, die Briten, die eigene Zensur usw. daran gehindert, ihre eigenen Toten zu betrauern? Das kann nur jemand behaupten, der ohne Augen und Ohren durch die Welt geht und die erste Aufgabe des Historikers verr\u00e4t: Sagen, wie es gewesen ist.\u00a0 Und zwar deshalb, weil er den Nationalismus rehabilitieren will. Denn das erste Opfer jeder ideologischen Sichtweise ist immer die Wahrheit.<\/p>\n<p>Ist diese Verf\u00e4lschung der Geschichte eigentlich nur l\u00e4cherlich, so ist eine andere Verf\u00e4lschung emp\u00f6rend. Weber zitiert als (einzigen) Zeugen f\u00fcr seine Behauptung einer kollektiven deutschen Unf\u00e4higkeit zu trauern den Bundespr\u00e4sidenten: \u201eJoachim Gauck kann sich daher \u201aeine deutsche Besch\u00e4ftigung mit dem Ersten Weltkrieg nur als Respekt vor dem Leid derer vorstellen, die damals durch uns bek\u00e4mpft wurden\u2019. Das klingt, als ob der Respekt vor dem Leid \u201aunserer\u2019 Toten unvorstellbar w\u00e4re.\u201c<\/p>\n<p>Ja, das klingt so, wenn man selektiv zitiert.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sagt Gauck in der \u201eSpiegel\u201c-Titelgeschichte \u201e1914 \u2013 Der nahe, ferne Krieg\u201c (30.12. 2013) einiges, und nur im Zusammenhang wird das vom Ideologen Weber ausgew\u00e4hlte Zitat verst\u00e4ndlich, wie der Historiker Weber ja wei\u00df. So endet der Essay mit einer bewegenden Erinnerung Gaucks an seinen Gro\u00dfvater, der knapp dem Tod an der Westfront entgangen war. Gauck sagt aber zum Beispiel auch Folgendes: \u201eV\u00f6lker schauen oft unterschiedlich auf die Welt, auch auf die Vergangenheit.\u201c Gemeint ist, dass etwa das offizielle Frankreich und das offizielle Gro\u00dfbritannien vorhaben, das kommende Jubil\u00e4um zu nationalen Heldenfeiern zu nutzen. \u201eDer Bundespr\u00e4sident sagt, das beunruhige ihn nicht, da er die Gr\u00fcnde kenne.\u201c<\/p>\n<p>Das ist eine entspannte, liberale Haltung, die man Thomas Weber empfehlen m\u00f6chte. In diesem Zusammenhang n\u00e4mlich ist der inkriminierte Satz eine leise Kritik an den Regierungen Cameron und Hollande; die deutsche Erinnerung schlie\u00dft die Toten der Gegenseite n\u00e4mlich ein. Und das ist gut so.<\/p>\n<p>Gauck sagt \u00fcberdies und in sch\u00f6ner Eindeutigkeit, er sehe sich, \u201eals der Deutsche, der heute eine andere Nation repr\u00e4sentiert und der sich erinnert an die unterschiedlichen Schrecknisse, die mit dem deutschen Staat verbunden sind.\u201c\u00a0 Das \u201eAbsolutsetzen des Nationalen\u201c habe \u201ekeinem der Kriegsgegner\u00a0 gl\u00fcckliche Zeiten gebracht\u201c. Kein Wunder, dass Weber sich in Zuge der Rehabilitierung des Nationalismus gen\u00f6tigt sieht, Gauck unterschwellig mangelnden Respekt vor \u201eunseren Toten\u201c vorzuwerfen.<\/p>\n<p>Gauck wei\u00df, dass \u201epl\u00f6tzlich archaische Hassmechanismen wieder greifen k\u00f6nnen\u201c, auch im befriedeten Europa, und dass die Erinnerung \u201eauch vernarbte Wunden aufrei\u00dfen\u201c kann. Konfrontiert mit Zahlen \u00fcber die antideutsche Stimmung in Spanien, Italien und Frankreich, wo die Bundesrepublik verglichen werde mit \u201edem Reich des bramarbasierenden Kaisers Wilhelm II.\u201c (so der \u201eSpiegel\u201c, nicht Gauck), sagt der Bundespr\u00e4sident: \u00a0\u201eMan kann nur hoffen, dass die Stimmen der Aufgekl\u00e4rten st\u00e4rker ist als in der Zwischenkriegszeit.\u201c<\/p>\n<p>So ist es. Der Leser m\u00f6ge urteilen, ob Thomas Weber in diesem Sinne zu den Aufgekl\u00e4rten geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2014%2F01%2F14%2Fthomas-weber-geschichte-verdrehen-statt-geschichte-verstehen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2014%2F01%2F14%2Fthomas-weber-geschichte-verdrehen-statt-geschichte-verstehen%2F&text=Thomas%20Weber%3A%20Geschichte%20verdrehen%20statt%20Geschichte%20verstehen&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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