

{"id":2192,"date":"2010-12-01T00:38:22","date_gmt":"2010-11-30T23:38:22","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=2192"},"modified":"2010-11-30T21:39:56","modified_gmt":"2010-11-30T20:39:56","slug":"geschlecht-als-wissenskategorie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2010\/12\/01\/geschlecht-als-wissenskategorie\/","title":{"rendered":"Geschlecht als Wissenskategorie"},"content":{"rendered":"<p>Warum sind National-K\u00f6rper weiblich &#8211; Britannia, Deutschland, <em>die<\/em> Fu\u00dfballmannschaft? Das Individum aber m\u00e4nnlich, wie der &#8222;deutsche Michel&#8220; oder &#8222;John Bull&#8220;? Alan Posener hat dazu ein Interview mit Christina von Braun gef\u00fchrt. Und weil er darin &#8222;starke Meinungen&#8220; verspricht, hier nun ausnahmsweise kein Kommentar, sondern ein Interview.<!--more--><\/p>\n<p>Vom 2. bis 4. Dezember findet an der Humboldt Universit\u00e4t zu Berlin eine internationale Konferenz zum Thema \u201eFundamentalism and Gender\u201c statt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www2.hu-berlin.de\/gkgeschlecht\/Fundamentalismus\/\">http:\/\/www2.hu-berlin.de\/gkgeschlecht\/Fundamentalismus\/<\/a><\/p>\n<p>Zu dieser Konferenz ist auch die \u201eQueer-Theoretikerin\u201c Jasbir Puar aus New Jersey eingeladen, die einige merkw\u00fcrdige Ansichten \u00fcber Israel hat:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2010\/jul\/01\/israels-gay-propaganda-war\">http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2010\/jul\/01\/israels-gay-propaganda-war<\/a><\/p>\n<p>Im Zuge der Recherche zu einem Artikel \u00fcber Kategorien wie \u201eHomonationalism\u201c und \u201ePinkwashing\u201c, die bei Puar (aber auch etwa bei Judith Butler) eine zentrale Rolle spielen, sprach ich mit einer der Organisatorinnen der Konferenz, Christina von Braun. Da das Interview \u00fcber diese Fragestellungen hinaus (und trotz des k\u00fcrzlich erschienenen Interviews mit Professorin von Braun in der \u201eZeit\u201c, das in einigen Punkten die gleichen Themen behandelt) von Interesse ist, ver\u00f6ffentliche ich es hier, da die \u201estarken Meinungen\u201c von Interviewer und Interview-Gast ganz gut zum Ausdruck kommen.<\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><em>Was bedeutet eigentlich \u201eGeschlecht als Wissenskategorie\u201c? <\/em><\/p>\n<p>Es geht in erster Linie um Geschlechterbilder in den Wissensformationen. Warum sind alle alle National-Allegorien weiblich? Der individuelle Brite oder Deutsche ist zwar m\u00e4nnlich \u2013 John Bull, der deutsche Michel und so weiter \u2013 aber der National-K\u00f6rper wird immer weiblich gedacht: Britannia, Germania, Marianne. Gilt \u00fcbrigens f\u00fcr alle Gemeinschaftsk\u00f6rper, selbst die Fu\u00dfballmannschaft ist weiblich. Es geht dann auch darum, wie solche Kategorien in die Wissenschaft einwandern und m\u00e4chtig werden, warum die Universit\u00e4t \u201aalma mater\u2019 hei\u00dft und sich das Seminar von \u201asemen\u2019, dem m\u00e4nnlichen Samen, ableitet.\u00a0 Geschlechterbilder waren sehr wirkm\u00e4chtig bei der Herausbildung wissenschaftlicher Paradigmen.<\/p>\n<p><em>Gut, aber was ist eine \u201eWissenskategorie\u201c? Was w\u00e4re eine andere Wissenskategorie?<\/em><\/p>\n<p>Berechenbarkeit zum Beispiel, also die Mathematisierung der Wissenschaft ab dem 18. Jahrhundert. Gender als Wissenskategorie bestimmt die Metaphorik vieler Wissenschaften, auch die Wissenschaftspraxis selbst: \u00dcber Jahrhunderte durften Frauen nicht studieren \u2013 angeblich, weil es nicht zu ihrer Natur passte. Ein kulturelles Konstrukt, das biologisiert wurde und das Wissen und die Wissenschaft pr\u00e4gte.<\/p>\n<p><em>Das verstehe ich eher als Kategorie der Wissenschaftskritik.<\/em><\/p>\n<p>In der Tat: Die Frage nach Geschlecht ist Wissenschaftskritik, Wissenschaftsanalyse, auch Wissenschaftsgeschichte.<\/p>\n<p><em>Und jetzt \u201eFundamentalismus und Gender\u201c. Es scheint so selbstverst\u00e4ndlich zu sein, dass der monotheistische Fundamentalismus eine merkw\u00fcrdige Obsession mit dem weiblichen K\u00f6rper hat\u2026 <\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p>Mit dem Geschlecht und den Geschlechterrollen \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p><em>Aber wo betritt diese Konferenz denn Neuland?<\/em><\/p>\n<p>Wissen Sie, es gibt nicht viele B\u00fccher, die sich mit dem Fundamentalismus besch\u00e4ftigen, auch die Geschlechterfrage erw\u00e4hnen, aber sie fragen selten danach, warum die Geschlechterfrage in den interkulturellen Konflikten derartig fokussiert wird. Sie spielte schon im Antisemitismus \u2013 vor allem im rassistischen Antisemitismus \u2013 eine wichtige Rolle. Und nun tritt die Art, wie Geschlechterrollen definiert werden, auch in den Konflikten zwischen dem Islam und der christlichen oder christlich-s\u00e4kularen Gesellschaft ins Zentrum. Die muslimische Gesellschaft wird permanent \u00fcber die Frage des Kopftuchs definiert \u2013 es wird zur Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr viele unterschiedliche Kategorien, die von R\u00fcckst\u00e4ndigkeit bis zu Terrorismus reichen. Und umgekehrt wird der Westen aus muslimischer Sicht \u00fcber die Kommerzialisierung des weiblichen K\u00f6rpers oder die sexuelle Freiz\u00fcgigkeit definiert und kritisiert. In beide Richtungen ist also die Kritik am Anderen eine Kritik an der Art, wie Geschlecht und Geschlechterrollen definiert werden. Das versch\u00e4rft sich noch im Zusammenhang mit den fundamentalistischen Bewegungen.<\/p>\n<p><em>Aber das Thema der Konferenz ist ja \u201eFundamentalismus und Gender\u201c und nicht \u201eWestliche Islam-Kritik\u201c. <\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p>Auf der Konferenz sprechen Religionswissenschaftler, Kulturwissenschaftler, Islamwissenschaftler, aber eben auch christliche Theologen \u2013 und sie thematisieren ganz unterschiedliche Perspektiven, die vom religi\u00f6sen Fundamentalismus bis zur modernen Wissenschaftskritik reichen. Ich selbst habe mir vorgenommen, die Gemeinsamkeiten der Fundamentalismen aufzeigen \u2013 etwa eine hohe Ambivalenzunf\u00e4higkeit, also das Verlangen nach Eindeutigkeiten; dann die Tatsache, dass diese Bewegungen zwar von M\u00e4nnern getragen, aber auch oft von begeisterten Frauen mitgetragen werden; es gibt eine starke Textgl\u00e4ubigkeit, von den Bible-Belt-Fundamentalisten \u00fcber islamische Fundamentalisten bis hin zu j\u00fcdischen Fundamentalisten. Nat\u00fcrlich gibt es Unterschiede \u2013 die j\u00fcdischen Fundamentalisten haben keine Probleme mit der Evolution und Darwin, j\u00fcdische Gelehrte wie Maimonides haben schon vor Jahrhunderten gesagt, dass man die Bibel nicht wortw\u00f6rtlich nehmen soll. Aber es gibt eben auch Gemeinsamkeiten, und zu denen geh\u00f6rt meistens der Wunsch einer R\u00fcckkehr zu den traditionellen Geschlechterrollen. Gemeinsam ist auch, dass in allen drei Religionen des Buches \u2013 Judentum, Christentum und Islam \u2013 das geschriebene Wort immer gedacht wird als an den m\u00e4nnlichen K\u00f6rper gebunden, \u00a0w\u00e4hrend Oralit\u00e4t mit Weiblichkeit gleichgesetzt wird. F\u00fcr Skripturalismus und Literalismus gibt es also auch bestimmte geschlechtliche Kategorien, die wenig mit dem biologischen K\u00f6rper der Frau oder des Mannes zu tun haben, aber viel mit kulturellen Mustern, wie man M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit denkt.<\/p>\n<p><em>Was war zuerst da: die Schriftgl\u00e4ubigkeit oder das Patriarchalische?<\/em><\/p>\n<p>Interessante Frage. Die beiden Dinge sind eng miteinander verbunden. Alle drei Religionen basieren auf Heiligen Schriften. Und alle drei sind in alphabetischer Schrift niedergelegt. Beim Alphabet werden Phoneme, also gesprochene Laute, in visuelle Zeichen \u00fcberf\u00fchrt, die Sprache trennt sich vom K\u00f6rper des Sprechenden, und die Worte \u2013 auf Papier oder Stein verewigt \u2013 beginnen ein Eigenleben zu f\u00fchren. Dieses Verh\u00e4ltnis von Schriftlichkeit und M\u00fcndlichkeit wird immer stark sexuell kodiert. Die Schrift wird von einem Mann verk\u00fcndet, nur ein m\u00e4nnlicher Priester oder Geistlicher darf die Schrift verk\u00fcnden, interpretieren und so weiter, w\u00e4hrend die gesprochene Sprache mit Weiblichkeit verbunden wird.<\/p>\n<p><em>Im Judentum doch am allerwenigsten. Da gibt es doch Prophetinnen wie Deborah\u2026<\/em><\/p>\n<p>Im Gegenteil. Das Judentum ist gerade in dieser Hinsicht sehr interessant. Weil die Oralit\u00e4t sich etwa beim osteurop\u00e4ischen Judentum im Jiddischen kundtut, die immer als Sprache der Frauen angesehen wurde, w\u00e4hrend das Hebr\u00e4ische die Sprache der Schrift, der Jeschiwa und der M\u00e4nner ist.<\/p>\n<p><em>Aber noch einmal: Gerade die Juden haben Prophetinnen\u2026<\/em><\/p>\n<p>Ja, und auch Interpretationen der Gestalt Gottes als weiblicher Gestalt in der Kabbala, in der j\u00fcdischen Mystik. Das haben Sie im Christentum auch, denken Sie an Maria, an die Ecclesia. Da gibt es viele Gemeinsamkeiten, die Gestalt der Gemeinde zu denken, etwa Israel oder die Kirche als die Braut Gottes, oder die islamische Umma als m\u00fctterlicher K\u00f6rper, die alle umschlie\u00dft. Das gibt es in allen drei Religionen. Aber ich spreche von der m\u00fcndlichen Kommunikation in der Gemeinschaft. Im christlichen Mittelalter nannten die Gelehrten das Lateinische die Vatersprache, die gesprochenen National- oder Regionalsprachen hie\u00dfen Muttersprachen.<\/p>\n<p><em>Ich m\u00f6chte auf die Frage unserer Kopftuchobsession zur\u00fcckkommen. Gibt es nicht einen fundamentalen Gegensatz zwischen einer aufgekl\u00e4rten Gesellschaft, in der die Unterdr\u00fcckung der Frau als anst\u00f6\u00dfig gilt, und einer religi\u00f6s bestimmten Gesellschaft, in der ihre Emanzipation als anst\u00f6\u00dfig gilt?<\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind diese Gesellschaften sehr unterschiedlich. Aber vieles von dem, was mit \u201edem Islam\u201c in Verbindung gebracht wird, ist eher archaisch als islamisch. Die Klitoris-Beschneidung zum Beispiel, die ja auch bei christlichen Kopten durchgef\u00fchrt wird, ist nichts Islamisches. Oder der Ehrenmord. Den gab es in Griechenland, auf Kreta bis in die 1950er, 1960er Jahre hinein.<\/p>\n<p><em>Wir haben alle \u201eAlexis Sorbas\u201c gesehen.<\/em><\/p>\n<p>Genau. Es wird aber nicht differenziert zwischen archaischen Erbschaften und der Erbschaft des Islam. Das zum einen. Und dann: im islamischen Raum gab es eine Bl\u00fcte der Wissenschaft, die erst im 12. und 13. Jahrhundert zu uns kam und zum gro\u00dfen Wissensschub und S\u00e4kularisierungsschub der christlichen Welt beitrug\u2026<\/p>\n<p><em>Geschenkt. Aber warum ist die islamische Welt heute so r\u00fcckst\u00e4ndig? Auf Kreta wird kein Ehrenmord praktiziert. In vielen islamisch gepr\u00e4gten Teilen der Welt schon. Diesen unterschied muss man doch machen.<\/em><\/p>\n<p>Absolut. Und es gibt dar\u00fcber durchaus eine Reflexion in der islamischen Welt. Inzwischen werden auch weibliche Imame ausgebildet in Marokko und \u00c4gypten, nicht nur in Europa, w\u00e4hrend unsere katholische Kirche bis heute keine Frau zum Priesteramt zul\u00e4sst. So einfach k\u00f6nnen wir es uns nicht machen, dass sich alle R\u00fcckst\u00e4ndigkeit im islamischen Raum abspielen, w\u00e4hrend es in unserer christlich-s\u00e4kularen Welt keine R\u00fcckst\u00e4ndigkeit gibt. Oder denken Sie an die Gewalt gegen Frauen. Wenn man die Berichte \u00fcber den Islam h\u00f6rt, k\u00f6nnte man meinen, das gebe es in der westlichen Welt nicht. Die EU-Kommission hat in ihrem Bericht \u00fcber Gewalt gegen Frauen gerade das Gegenteil nachgewiesen.<\/p>\n<p><em>Was denn nun: christlich oder s\u00e4kular?<\/em><\/p>\n<p>Das wissen die westlichen Gesellschaften selber nicht. Die Franzosen haben das Kopftuch an den Schulen f\u00fcr Lehrerinnen und Sch\u00fclerinnen verboten, mit der Begr\u00fcndung, das Frankreich ein laizistisches\u00a0 Land ist. Deutschland hat das Kopftuch f\u00fcr Lehrerinnen verboten mit der Begr\u00fcndung, dass Deutschland christlich gepr\u00e4gt sei. Das Resultat ist das gleiche.<\/p>\n<p><em>Nein, es ist nicht das gleiche. Denn in Frankreich d\u00fcrfte ja auch kein Kreuz in einer staatlichen Schule h\u00e4ngen.<\/em><\/p>\n<p>Ja, aber das Kopftuch wird einmal mit s\u00e4kularer, einmal mit christlicher Begr\u00fcndung verboten. Und so sind wir im Westen. Wir gehen zwar nicht mehr in die Kirche, aber wir berufen uns st\u00e4ndig auf christliche Werte und Traditionen. Auch wenn wir noch so atheistisch sind, d\u00fcrfen wir am Sonntag nicht einkaufen. Wir leben in einer viel christlicheren Welt als wir wahrhaben wollen. Und dar\u00fcber werde ich auch referieren: Was f\u00fcr Kategorien in die s\u00e4kulare, wissenschaftliche Welt hin\u00fcbergewandert sind, die eigentlich christlichen Ursprungs sind.<\/p>\n<p><em>Geschenkt.<\/em><\/p>\n<p>Keineswegs. Sie haben ja die Entweder-oder-Frage s\u00e4kular oder christlich gestellt. Wir leben als kulturelle Christen, auch wenn wir s\u00e4kular sind. Im \u00dcbrigen halte ich es auch nicht f\u00fcr einen Zufall, dass der S\u00e4kularisierungsprozess in der christlichen Welt eingesetzt hat: Die Aufkl\u00e4rung verdankt sich, viel mehr als sie sich selbst hat tr\u00e4umen lassen, christlichen Paradigmen. Von einer religi\u00f6sen Heilsbotschaft mit einem Mensch gewordenen Gott ist es nicht weit bis zur Selbsterm\u00e4chtigung des Menschen.<\/p>\n<p><em>Aber die Gesellschaft, in der ich lebe, ist auf andere Weise christlich, als jede muslimische Gesellschaft, die ich kenne, islamisch ist. Bei uns k\u00f6nnte nicht passieren, was im Iran passiert, dass eine Frau gesteinigt werden soll wegen Ehebruchs. Und zwar von Staats wegen.<\/em><\/p>\n<p>Ich verteidige das nicht. Unterstellen Sie mir das bitte nicht. Ich finde ganz schrecklich, was sich im Iran abspielt. Entsetzlich. Und das in einem Land, wo es so viele intelligente und gut ausgebildete Frauen gibt, dass man an manchen Universit\u00e4tsfakult\u00e4ten M\u00e4nnerquoten eingef\u00fchrt hat. Wissen Sie \u00fcbrigens, dass man im Iran Schwule dazu dr\u00e4ngt, Geschlechtsumwandlungen vorzunehmen? Andernfalls riskieren sie die Todesstrafe. Sie wissen, was das bedeutet \u2013 diese transsexuellen Operationen. Also, Sie werden mich nicht dazu bringen, das zu verteidigen. Dennoch sage ich: Es gibt bei uns eine bestimmte Art, den Islam generell mit R\u00fcckst\u00e4ndigkeit zu identifizieren, mit der man es sich zu einfach macht.<\/p>\n<p><em>Sie haben Jasbir Puar zu Ihrer Konferenz eingeladen, und zwar explizit zum Thema: \u201eBeware the Pinkwashing of Israel\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Eben nicht explizit zu diesem Thema. Wozu wir sie eingeladen haben, war \u201eNation Building and Gender\u201c. Der Titel ihres Vortrags lautete \u201eA Queer Turn to Life? Homonationalism and Biopolitics\u201c Deshalb ist sie auch in diesem Panel zur Biopolitik. Kurz vor Drucklegung des Konferenzprogramms hat sie uns einen anderen Titel geschickt \u2013 und der ist in der Tat ein Problem, vor allem seitdem sie in einem Artikel im Guardian gesagt hat, was sie darunter versteht. Der Artikel erschien, nachdem das Programm gedruckt und verschickt war. Mir haben schon vor Jahren Feministinnen aus Israel, israelische Intellektuelle, ihre Sorge dar\u00fcber mitgeteilt, wie die liberalen Gesetze Israels zur Sexualit\u00e4t benutzt werden, um gegen moslemische R\u00fcckst\u00e4ndigkeit zu argumentieren. Insofern ist Puars These nicht ganz neu, und sie wird sogar in Israel formuliert. Problematisch an ihren Argumenten ist, dass sie Israel nur unter dieser Perspektive zu sehen bereit ist.<\/p>\n<p><em>Aber bei Frau Puar ist es so: Wenn Israel schwulenfeindlich w\u00e4re, so w\u00fcrde man das benutzen, um zu zeigen, dass eine imperialistische Gesellschaft auch repressiv nach innen ist. Da Israel aber schwulenfreundlich ist, so ist das \u201ePinkwashing\u201c, eine imperialistische Strategie, um die Pal\u00e4stinenser als Muslime abzuwerten. Kopf ich gewinne, Zahl du verlierst.<\/em><\/p>\n<p>Absolut. Die Kritik, die auch in Israel ge\u00e4u\u00dfert wird, ist dass israelische Politiker die selbst mit Gays nicht viel am Hut haben, dieses Bild Israels verwenden, um Israel auf- und die Araber abzuwerten. Bei Frau Puar finde ich es absolut t\u00f6richt, dass sie ganz Israel in die Kritik einschlie\u00dft. Es ist viel komplexer, und wenn sie Israel einen totalit\u00e4ren Staat nennt, dann denkt man, ja, die hat sie nicht alle. Israel ist alles andere als totalit\u00e4r. Israel ist repressiv gegen\u00fcber Pal\u00e4stina, ja, das kann man vielleicht behaupten, aber Israel als totalit\u00e4ren Staat zu bezeichnen ist absoluter Quatsch. Sie sind \u00fcbrigens keineswegs der einzige, der nachhakt. Seit dem Artikel im Guardian kommen einige Mails mit der Frage, warum wir Frau Puar nicht wieder ausladen. Das w\u00e4re auch falsch. Erstens hat sie wirklich interessante Sachen \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von queer und moderne Nationalkonstruktionen geschrieben \u2013 bisher vor allem am Beispiel anderer westlicher L\u00e4nder \u2013 und zweitens kann man mit solchen Kontroversen auch konfrontativ umgehen. Wir haben uns diese Kontroverse nicht gew\u00fcnscht, aber nun werden uns dieser Diskussion stellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>Es geht das b\u00f6se Wort um vom \u201eHomonationalismus\u201c. Judith Butler redet davon, Frau Puar auch. Man mag es merkw\u00fcrdig finden, wenn reaktion\u00e4re Politiker, die noch gestern gegen Schwule waren, heute die Rechte von Schwulen als Kn\u00fcppel gegen den Islam gebrauchen. Aber der Hauptimpuls ist eben nicht Nationalismus, also Partikularismus, sondern\u00a0 Universalismus. Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben. Wenn man wie Frau Puar im Namen der pal\u00e4stinensischen Befreiung redet, dann stellt gerade sie den Nationalismus \u00fcber die Menschenrechte. Das ist doch ein R\u00fcckschritt gegen\u00fcber der Aufkl\u00e4rung.<\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p>Richtig. Da wird sie zu einer Aktivistin \u2013 und das bekommt der Analyse meist nicht gut. Interessant ist doch nur, dass mit sexueller Liberalit\u00e4t Politik gemacht wird. Damit wird aus der Kategorie \u201eSchwulsein\u201c eine symbolische Kategorie, ein leerer Signifikant, mit sich dem Nationalpolitik machen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><em>Aber hat eine Nation, die demokratisch und schwulenfreundlich ist, nicht das Recht, damit zu werben?<\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich. Berlin tut das ja auch.<\/p>\n<p><em>Genau. Ist es nicht im Interesse aller Schwulen \u00fcberall, wenn diejenigen, die schwulenfreundlich sind, damit werben? <\/em><\/p>\n<p>Wenn damit die Situation der Schwulen gemeint ist, ist es ja in Ordnung\u2026<\/p>\n<p><em>Das ist ja in Israel der Fall.<\/em><\/p>\n<p>\u2026 Aber wenn es verwendet, um andere als r\u00fcckst\u00e4ndig abzuwerten, dann wird daraus etwas anderes. Wenn Berlin zum Beispiel das eigene Image einer schwulenfreundlichen Stadt verwenden w\u00fcrde, um das nahegelegene Polen abzuwerten, w\u00e4re das problematisch. Tut Berlin zum Gl\u00fcck nicht.<\/p>\n<p><em>Ich kenne keine offizielle israelische Stellungnahme, in der es hei\u00dft, die Pal\u00e4stinenser k\u00f6nnen keinen eigenen Staat haben, weil sie schwulenfeindlich sind.<\/em><\/p>\n<p>Das habe ich auch noch nie geh\u00f6rt. Aber es ist halt dort wie im Westen allgemein, wo \u00fcber die R\u00fcckst\u00e4ndigkeit des arabischen Raums gesprochen wird und etwa Ehrenmorde ins Feld gef\u00fchrt werden, um den Islam zu charakterisieren. Das tun auch Israelis durchaus.<\/p>\n<p><em>Aber niemand hat die R\u00fcckst\u00e4ndigkeit der arabischen Welt so vernichtend dargestellt wie der j\u00e4hrliche \u201eArab Human Development Report\u201c der Vereinten Nationen, geschrieben von arabischen Forschern. <\/em><\/p>\n<p>Das Wort R\u00fcckst\u00e4ndigkeit taucht dort nicht auf. Es ist von niedrigen Alphabetisierungsraten die Rede und anderem mehr. Nur, diese niedrigen Alphabetisierungsraten haben wenig mit dem Islam zu tun. Es gibt islamische L\u00e4nder, deren Alphabetisierungsraten kaum niedriger sind als die der westlichen Industriel\u00e4nder. Auch arabische \u00fcbrigens. Einige Emirate haben gro\u00dfe Anstrengungen unternommen und beachtliche Erfolge erzielt.<\/p>\n<p><em>Es ist von menschlicher Entwicklung die Rede, und es hei\u00dft dort, dass sie gehemmt wird, vor allem durch autorit\u00e4re Strukturen und Staaten. Nirgendwo entwickeln Menschen ihr Potenzial weniger, allenfalls in einigen Teilen Afrikas. Wie w\u00fcrden \u00a0Sie das nennen?<\/em><\/p>\n<p>Ich verteidige es ja auch nicht. Auch was im Iran passiert, ist furchtbar. Aber all das scheint doch eher ein Problem autorit\u00e4rer Regimes zu sein als eine Folge des Islam. Der Islam wird in vielen dieser L\u00e4nder \u2013 auch in Saudi Arabien \u2013 als Mittel der Unterdr\u00fcckung verwendet, das ist richtig. Auch die Nazis haben christliche Symbole verwendet, um ihrer Politik R\u00fcckhalt zu verschaffen. Aber dieser Missbrauch ist nicht notwendigerweise der Religion selbst inh\u00e4rent, wie viele im Westen vom Islam behaupten.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2010%2F12%2F01%2Fgeschlecht-als-wissenskategorie%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2010%2F12%2F01%2Fgeschlecht-als-wissenskategorie%2F&text=Geschlecht%20als%20Wissenskategorie&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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