

{"id":16270,"date":"2026-02-03T11:31:05","date_gmt":"2026-02-03T10:31:05","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=16270"},"modified":"2026-02-03T11:31:05","modified_gmt":"2026-02-03T10:31:05","slug":"warum-wir-den-juden-den-holocaust-nicht-verzeihen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2026\/02\/03\/warum-wir-den-juden-den-holocaust-nicht-verzeihen\/","title":{"rendered":"Warum wir den Juden den Holocaust nicht verzeihen"},"content":{"rendered":"<p>Fotocredit: iStock\/marexx<strong><em><\/p>\n<p>Die Reaktionen auf den Krieg in Gaza zeigen: Noch immer m\u00fcssen sich die Deutschen an ihrer Vergangenheit abarbeiten. Ein Fall f\u00fcr den Psychoanalytiker.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist ziemlich einfach, zum Antisemiten zu werden. In der Grundschule war einer meiner Klassenkameraden Jude. Als ich ihn zuhause besuchte, biss mich der Hund der Familie in die Wade. Seitdem hege ich eine tiefe Abneigung gegen \u2026 Cockerspaniels.<\/p>\n<p>Nein, so funktioniert das nicht! Ein derart ernstes Thema l\u00e4sst sich nicht flapsig angehen. Eher so: Wenige Jahre sp\u00e4ter, Ende der 70er, zogen wir in die Niederlande. Im Fernsehen lief eine neue vierteilige Serie namens \u201eHolocaust\u201c, \u00fcber die jeder redete. Im Fu\u00dfballtraining wurde ich mit \u201eHeil Hitler!\u201c begr\u00fc\u00dft. So lernte ich als Zw\u00f6lfj\u00e4hriger auf die harte Tour, dass Deutsche nicht \u00fcberall wohlgelitten waren und dass es daf\u00fcr gute Gr\u00fcnde gab.<\/p>\n<p>Die Sportreporter der 70er und 80er hatten diese Lektion verinnerlicht. Kommentatoren wie Ernst Huberty, Rudi Michels, Rolf Cramer oder Eberhard Figgemeier (der Letzte der alten Schule, danach kamen die Beckmanns und Kerners) bewahrten selbst dann die Contenance, wenn die Bundesrepublik bei einer Fu\u00dfball-WM gerade ein glorreiches Match gewonnen hatte. Als Deutscher ziemte es sich nicht, Hurrapatriotismus zu zeigen.<\/p>\n<p><strong>Die falsche \u201eLea\u201c<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Als Jugendlicher st\u00f6rte mich das. Was hatte ich mit dem Mist zu tun, den Opa fabriziert hatte! Aber noch mehr nervte mich, alle naslang ermahnt zu werden, man d\u00fcrfe jene unseligen Jahre der deutschen Geschichte auf keinen Fall vergessen \u2013 als w\u00e4re dies eine realistische Option gewesen. Vergessen war unm\u00f6glich. Daf\u00fcr sorgte schon die Nervens\u00e4gen-Allianz aus Fernsehmachern, Lehrern und Politikern, die bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zum Gedenken \u2013 also Nicht-Vergessen \u2013 aufriefen. Es war so anstrengend.<\/p>\n<p>Als dann auch noch die allgegenw\u00e4rtige Lea Rosh, die gleich zwei Talkshows moderierte (n\u00e4mlich \u201eIII nach 9\u201c und \u201eFreitagnacht\u201c), zum Bau eines riesigen Holocaust-Mahnmals in Berlin aufrief, war die Schmerzgrenze \u00fcberschritten. Ich bekenne: Lea Rosh wurde zu meinem Feindbild. Ich hatte n\u00e4mlich gelesen, dass sie in Wirklichkeit gar nicht \u201eLea\u201c hie\u00df (ein Name hebr\u00e4ischen Ursprungs, der bis heute in Israel beliebt ist), sondern Edith Renate Ursula. Ich wiederhole: Edith \u2013 Renate \u2013 Ursula. Ging\u2018s noch deutscher?<\/p>\n<p>Damals kam mir zum ersten Mal der Gedanke, dass die Deutschen Heuchler waren. Schlimmer noch: gro\u00dfkotzige Heuchler. Sie hatten der Welt den Krieg erkl\u00e4rt, Europa in ein leichen\u00fcbers\u00e4tes Tr\u00fcmmerfeld verwandelt und Millionen von Juden systematisch ermordet. Wer eine solche Bilanz vorzuweisen hat \u2013 das hatten mich meine Kindheitsjahre in Holland gelehrt \u2013, sollte vor allem eines tun: die Klappe halten. Aus Achtung vor den Opfern und weil es nichts zu rechtfertigen gab. Lea Rosh aber redete, redete und redete. Und irgendwann begriff ich, dass genau diese Art der Vergangenheitsbew\u00e4ltigung den Nerv der Nazi-Kinder und Nazi-Enkel traf. Lea Rosh lebte vor, wie man als T\u00e4ternation den Holocaust zu verarbeiten versuchte: Die Deutschen mussten die besseren Juden werden.<\/p>\n<p><strong>Auf der Suche nach den schlimmeren Nazis<\/strong><\/p>\n<p>Einer, der die diese Metamorphose meisterlich bew\u00e4ltigte, war der gr\u00fcne Au\u00dfenminister Joschka Fischer. Als 1999 dar\u00fcber debattiert wurde, ob deutsche Truppen erstmals seit 1945 wieder an einem Kriegseinsatz im Ausland teilnehmen sollten, h\u00e4tte er dies so rechtfertigen k\u00f6nnen: \u201eSerbien hat den Kosovo angegriffen. Wir m\u00fcssen den Kosovo verteidigen.\u201c<\/p>\n<p>Doch mit solch n\u00fcchternen, unemotionalen Begr\u00fcndungen h\u00e4tte er die gr\u00fcne Basis, die immer noch einem Nostalgie-Pazifismus nachhing (der Kampf gegen die Nachr\u00fcstung lag erst 15 Jahre zur\u00fcck) nicht \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Hier musste sch\u00e4rferes Gesch\u00fctz aufgefahren werden. Also schwor Fischer auf einem Gr\u00fcnen-Parteitag die Delegierten auf \u201eNie wieder Auschwitz!\u201c ein.<\/p>\n<p>Es war eine infame Parole. Zum einen, weil damit impliziert wurde, die Serben h\u00e4tten vor, Konzentrationslager zu bauen, um systematisch Menschen zu ermorden. Zum anderen, weil dadurch die Einzigartigkeit des Holocaust bestritten wurde. Ja, die Deutschen hatten Schlimmes getan, aber \u2013 siehe da! \u2013 die Serben schienen genauso b\u00f6se zu sein.<\/p>\n<p>Es war schon paradox: Ausgerechnet die Kinder und Enkel von Nazis machten es sich fortan zur Aufgabe, neue Nazis aufzusp\u00fcren und zu brandmarken. Papa und Opa dankten es. Seitdem haben die Deutschen nicht l\u00e4nger das alleinige Patent auf den Holocaust; er ist eine Art Weltkulturerbe geworden.<\/p>\n<p><strong>Selektives Mitgef\u00fchl<\/strong><\/p>\n<p>Der teutonische Saulus f\u00fchlt sich pr\u00e4chtig in seiner neuen Rolle als Paulus. Und wie das biblische Vorbild gef\u00e4llt sich der gel\u00e4uterte Deutsche als Prediger. Er belehrt die Welt dar\u00fcber, wie diese sich zu verhalten habe. Kein Wort verliert der Moralapostel hingegen dar\u00fcber, dass deutsche Firmen Waffen in Krisengebiete liefern \u2013 man muss halt zwischen Sonntagsreden und Tagesgesch\u00e4ft zu unterscheiden wissen.<\/p>\n<p>Auch ist er sich durchaus bewusst, an wen er seine Standpauken richtet. Schwarzafrika muss keine Zurechtweisungen bef\u00fcrchten. Die Gemetzel, Massaker und Vertreibungen in Ruanda, Kongo, Elfenbeink\u00fcste und S\u00fcdsudan lie\u00dfen und lassen den Deutschen kalt. Auch was im fernen Asien passiert, ber\u00fchrt ihn nur am Rande. \u201eMyanmar? Da war doch was \u2026 Egal!\u201c Und Bergkarabach? \u201eDas h\u00f6rt sich nach Kraxeln und Skifahren an.\u201c Selbst im Nahen Osten ist das Interesse selektiv. Drusen und Kurden m\u00fcssen ohne deutsche Anteilnahme auskommen.<\/p>\n<p><strong>\u201eSchauen wir genau hin!\u201c (aber nur bei Israel)<\/strong><\/p>\n<p>Hochinteressiert und hypersensibel erweist sich der gemeine Germane hingegen, wenn es um ein Land geht, das nicht gr\u00f6\u00dfer ist als Hessen und seit fast 80 Jahren ums \u00dcberleben k\u00e4mpft. Beim Thema Israel springen s\u00e4mtliche Sensoren sofort an. Das Reaktionsmuster ist dabei stets das Gleiche: Sobald Israel milit\u00e4risch oder terroristisch attackiert wird und zur\u00fcckschl\u00e4gt, schnellt der erigierte deutsche Zeigefinger hoch. Doch angeprangert werden nicht etwa die Angreifer, die keinen Hehl daraus machen, dass sie alle Juden t\u00f6ten und den Judenstaat Israel ausl\u00f6schen wollen, sondern die Verteidiger. Keinen Staat betrachten die Deutschen so kritisch wie Israel. Das geht so weit, dass dem Land unterstellt wird, es begehe in Gaza einen Genozid.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens jetzt begreift man, dass hier nicht der Politologe, sondern der Psychologe gefragt ist \u2013 Doktor Freud, \u00fcbernehmen Sie! Der Fall liegt wie folgt: Da gibt es eine Nation, die einen Genozid begangen hat und die selbst gut 80 Jahre sp\u00e4ter zwanghaft die Nachfahren jener Menschen kritisiert, die diesen Genozid \u00fcberlebt haben. In der Regel geschieht das auf verdruckste oder Von-hinten-durch-die-Brust-ins-Knie-Manier.<\/p>\n<p>Beispielhaft l\u00e4sst sich dies am umstrittenen \u201eHunger\u201c-Titelbild der \u201eStern\u201c-Ausgabe Nr. 32\/2025 aufzeigen. In gro\u00dfen Lettern war dort zu lesen: \u201eSchauen wir genau hin! Gerade wegen unserer Geschichte muss Deutschland dazu beitragen, den Gaza-Krieg zu beenden. JETZT\u201c. Es braucht seine Zeit, um diese verschwurbelte Aussage zu dechiffrieren. Man sp\u00fcrt beim mehrfachen Lesen, wie die \u201eStern\u201c-Redakteure darum gerungen haben, die richtigen Worte zu finden \u2013 und am Ende doch gescheitert sind. Denn was man eigentlich sagen wollte, war: \u201eWir haben vor einiger Zeit schreckliche Verbrechen begangen und w\u00fcrden alles tun, um dieses Stigma endlich loszuwerden.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u201eAm deutschen Wesen soll die Welt genesen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Aber warum f\u00e4llt es uns so schwer, Frieden mit unserer Vergangenheit zu schlie\u00dfen? Die Antwort ist im Nationalcharakter zu finden. Seit Beginn der Neuzeit glauben die Deutschen die \u00fcbrigen Erdbewohner dar\u00fcber belehren zu m\u00fcssen, wie man richtig zu leben habe. Ob Martin Luther, Immanuel Kant oder Karl Marx \u2013 sie alle f\u00fchlten sich bem\u00fc\u00dfigt, der Menschheit Handlungsanweisungen an die Hand zu geben.<\/p>\n<p>Dem heute gern bel\u00e4chelten Ausspruch \u201eAm deutschen Wesen soll die Welt genesen\u201c (Emanuel Geibel, 1861) lag ein hoher ethischer Anspruch zugrunde. Auch im w\u00f6rtlichen Sinn: Die Deutschen blickten auf V\u00f6lker herab, die wie \u201edie S\u00fcdl\u00e4nder\u201c F\u00fcnfe gerade sein lie\u00dfen. So viel teutonische Hochn\u00e4sigkeit ist seit 1945 nicht mehr m\u00f6glich. Durch den Holocaust hat Deutschland seinen moralischen Hochsitz unwiederbringlich zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>Die Wunde, die nicht zuheilen will<\/strong><\/p>\n<p>Eine Tatsache, die vor allem jene Deutschen verdr\u00e4ngen, die noch immer den Rest der Menschheit mit unerbetenen Ratschl\u00e4gen behelligen. Blo\u00df ist das mit der Verdr\u00e4ngung so eine Sache. Sie gelingt umso weniger, je h\u00e4ufiger die Wirklichkeit am Trauma kratzt.<\/p>\n<p>Diese Wirklichkeit hei\u00dft Israel. Dessen blo\u00dfe Existenz erinnert die Deutschen daran, dass sie \u2013 unbeabsichtigt und ungewollt \u2013 ihres dazu beigetragen haben, die israelische Staatsgr\u00fcndung zu forcieren. Selbst unter j\u00fcdischen Skeptikern setzte sich in den 1940er-Jahren die Erkenntnis durch, dass Juden nur in einem eigenen Staat vor Verfolgung gesch\u00fctzt waren. Und wann immer Israel mit einem Vergeltungsschlag oder Retourangriff auf die Vernichtungsversuche seiner Feinde reagiert, kommuniziert es uns Deutschen: \u201eWir haben uns einmal abschlachten lassen; wir werden es kein zweites Mal zulassen.\u201c Prompt ist der verdr\u00e4ngte Holocaust wieder pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Man ist irritiert dar\u00fcber, dass die ehemalige Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock zwar die Ukraine vor dem Aggressor Russland in Schutz nahm, nicht jedoch Israel vor dem Aggressor Hamas. Schlimmer noch, man ist fassungslos, dass sie und ihre Vorg\u00e4nger mit Abermillionen Euro eine Regierung unterst\u00fctzten, deren erkl\u00e4rtes Ziel die Ausl\u00f6schung Israels ist (\u201eFrom the River to the Sea, Palestine will be free\u201c).<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon stellt sich generell die Frage, ob es vielleicht bei manchen Deutschen das Unterbewusstsein ist: \u00a0die uneingestandene, ja verdr\u00e4ngte Sehnsucht, dass es Israel irgendwann nicht mehr gibt. Denn in einer Welt ohne Judenstaat w\u00fcrden die Deutschen nicht fortw\u00e4hrend an ihre Vergangenheit erinnert und k\u00f6nnten endlich jenen Schlussstrich ziehen, der ihnen seit \u00fcber 80 Jahren partout nicht gelingen will. Was meinen Sie, Doktor Freud?<\/p>\n<p><em>Frank J\u00f6ricke, Jahrgang 1967, ist Autor des antinostalgischen Nostalgiebuchs \u201eFr\u00fcher war alles anders\u201c. Er schreibt f\u00fcr den \u201ePlayboy\u201c, \u201eDie Welt\u201c, \u201eNeues Deutschland\u201c, \u201eTrierischer Volksfreund\u201c, \u201eCicero\u201c und \u201eFreitag\u201c. Seinen Durchbruch als Autor hatte er mit dem Roman \u201eMein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Schlagw\u00f6rter:<\/em><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2026%2F02%2F03%2Fwarum-wir-den-juden-den-holocaust-nicht-verzeihen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2026%2F02%2F03%2Fwarum-wir-den-juden-den-holocaust-nicht-verzeihen%2F&text=Warum%20wir%20den%20Juden%20den%20Holocaust%20nicht%20verzeihen&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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