

{"id":1268,"date":"2010-04-21T00:45:47","date_gmt":"2010-04-20T23:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=1268"},"modified":"2010-04-20T23:46:31","modified_gmt":"2010-04-20T22:46:31","slug":"vom-regen-in-die-traufe-die-monetare-versuchung-staatlicher-verschuldung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2010\/04\/21\/vom-regen-in-die-traufe-die-monetare-versuchung-staatlicher-verschuldung\/","title":{"rendered":"Vom Regen in die Traufe &#8211; Die monet\u00e4re Versuchung staatlicher Verschuldung"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Von <a href=\"http:\/\/www.vwl.uni-wuerzburg.de\/lehrstuehle\/vwl4\/team\/lehrstuhlinhaber\/\"><strong>Prof.  Dr. Norbert Berthold<\/strong><\/a>, Uni W\u00fcrzburg:<\/p>\n<p><em>\u201eBy a continuing process of inflation, government  can confiscate, secretly and unobserved, an important part of the  wealth of their citizens\u201d (John Maynard Keynes)<br \/>\n<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ein  Gespenst geht um in der entwickelten Welt, das Gespenst der  Inflation.  Das verwundert, zumindest auf den ersten Blick. An der  Preisfront f\u00fcr  G\u00fcter und Dienste herrscht nirgends inflation\u00e4rer Alarm.  Struktureller  Wandel und der Verlust des Arbeitsplatzes sind momentan  die gr\u00f6\u00dfere  Gefahr.<\/p>\n<p>Und doch f\u00fcrchten sich die Menschen vor k\u00fcnftiger  Inflation. Was  ihnen Angst macht, ist die explodierende staatliche  Verschuldung. Ein  Blick in die Geschichte zeigt, diese Angst ist  begr\u00fcndet. <!--more-->Viel zu oft  hat die Politik versucht, die reale Schuldenlast  des Staates inflation\u00e4r  zu verringern. Hohe staatliche Defizite und  ein wachsender Schuldenberg  n\u00e4hren die Bef\u00fcrchtung, dass die Politik  auch dieses Mal der monet\u00e4ren  Versuchung nicht widerstehen kann.  Inflation\u00e4re Entwicklungen sind  wahrscheinlich. Tats\u00e4chlich l\u00f6st  Inflation aber kein einziges Problem,  sie schafft nur neue.<\/p>\n<p>Die fiskalische Lage in der entwickelten Welt ist trostlos. Soweit   das Auge reicht, \u00fcberall leben die L\u00e4nder auf Pump. Die L\u00f6cher in den   staatlichen Haushalten der OECD beliefen sich 2009 auf \u00fcber 8,2 % des   BIP. Sie werden 2010 mit 8,3 % noch einmal tiefer. Mit zu den  gr\u00f6\u00dften  fiskalischen S\u00fcndern z\u00e4hlen neben der europ\u00e4ischen Peripherie  auch  Gro\u00dfbritannien, die USA und Japan. Kein Wunder, dass sich die   staatlichen Schulden zu immer gr\u00f6\u00dferen Gebirgen auft\u00fcrmen. In der OECD   wuchs die Verschuldung 2009 auf \u00fcber 90 % des BIP. Sie wird 2010 weiter   steigen, prognostiziert sind \u00fcber 97,4 %. Etwas disziplinierter waren   die L\u00e4nder der Eurozone. Die Schuldenst\u00e4nde wuchsen seit 1997 vor allem   in Japan, Gro\u00dfbritannien und den USA betr\u00e4chtlich an. Das ist  allerdings  nicht nur der gegenw\u00e4rtigen Krise geschuldet. Der Keim des  Lebens auf  Pump wurde schon fr\u00fcher gelegt.<\/p>\n<p>Das ist aber nur die explizite Spitze des Eisberges. Die implizite   staatliche Verschuldung ist oft um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfer. In den meisten   westlichen L\u00e4ndern existiert eine wachsende Finanzierungsl\u00fccke in den   Systemen der Sozialen Sicherung. Sie ergibt sich aus zuk\u00fcnftigen   Zahlungsverpflichtungen und zu  erwartenden staatlichen Einnahmen, wenn   die Politik wie bisher weiter f\u00e4hrt. Die finanziellen L\u00f6cher treten in   umlagefinanzierten Systemen der Sozialen Sicherung auf. In der Renten-,   Kranken- und Pflegeversicherung werden Leistungszusagen gemacht, denen   keine ad\u00e4quaten Einnahmen gegen\u00fcberstehen. Der demographische Wandel   versch\u00e4rft dieses Problem in vielen westlichen Gesellschaften. Die   implizite staatliche Verschuldung ist fast \u00fcberall betr\u00e4chtlich gr\u00f6\u00dfer   als die explizite. Wieder z\u00e4hlen Gro\u00dfbritannien und die USA zu den   Problemf\u00e4llen. Aber auch Deutschland hat gro\u00dfe Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>Die schwere Wirtschaftskrise bringt alte \u00f6konomische Glaubenss\u00e4tze   ins Wanken. Das gilt auch f\u00fcr die Inflation. Der verlustreiche Kampf   gegen Inflation in den 70er Jahren lehrte: Inflation ist kein wirksames   Mittel der Konjunkturpolitik. Die Phillips-Kurve war tot, mausetot. Der   j\u00fcngste Vorsto\u00df von <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/spn\/2010\/spn1003.pdf\">Olivier  Blanchard<\/a>, dem Chef-\u00d6konomen des IWF, die  Zielinflationsrate auf 4 %  zu erh\u00f6hen, \u00e4ndert vieles. Vielleicht war es  die Geburtsstunde einer  neuen Phillips-Kurve. Die gegenw\u00e4rtige Krise  belebt auch einen anderen  Mythos: Inflation sei in der Lage, die  staatliche Verschuldung real zu  entwerten. Den Auftakt hat 2008 der  Harvard-\u00d6konom Kenneth <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/cifamerica\/2008\/dec\/02\/global-economic-recession-inflation\">Rogoff<\/a> gemacht. Er schlug vor, die Inflationsrate  \u00fcber mehrere Jahre hinweg  auf 6 % zu erh\u00f6hen. So w\u00fcrde auch die  staatliche Verschuldung  verringert, das wirtschaftliche Wachstum  gest\u00e4rkt, die Gefahr einer  Schuldenkrise ginge zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Mechanismus, die staatliche Verschuldung \u00fcber eine unerwartete   Inflation zu entwerten, funktioniert nur unter bestimmten Bedingungen.   Zum einen darf die Staatsschuld nicht preisindexiert, zum anderen muss   die Laufzeit der Staatspapiere l\u00e4nger sein. Ein hoher Anteil   preisindexierter Staatsanleihen senkt die Chance eines Landes, sich \u00fcber   Inflation real zu entschulden. Das gilt auch f\u00fcr L\u00e4nder, die sich eher   kurzfristig auf dem Kapitalmarkt verschulden. In beiden F\u00e4llen steigen   mit der Inflation auch die nominellen Zinsen. Im ersten Fall f\u00fcr Alt-   und Neupapiere, im zweiten f\u00fcr neu aufzulegende Staatsanleihen.   Tats\u00e4chlich streuen die Laufzeiten staatlicher Verschuldung erheblich.   Danach h\u00e4tte Gro\u00dfbritannien den gr\u00f6\u00dften Anreiz, auf Inflation zu setzen,   um sich zu entschulden. Dort liegt die gewichtete Restlaufzeit bei  13,7  Jahren, in Deutschland bei 5,8 Jahren und in den USA bei nur 4,8   Jahren.<\/p>\n<p>Der Versuch, die implizite staatliche Verschuldung \u00fcber Inflation   real zu entwerten, hat noch weniger Aussicht auf Erfolg. In den   umlagefinanzierten Systemen der Sozialen Sicherung sind die meisten   Leistungen lohn- und damit faktisch auch preisindexiert. Das gilt nicht   nur explizit f\u00fcr die Geldleistungen in der Rentenversicherung, es  trifft  auch implizit f\u00fcr die Sachleistungen der Kranken- und   Pflegeversicherung zu. Die Kosten der Gesundheitsleistungen in der   Kranken- und Pflegeversicherung erh\u00f6hen sich mit der Inflation. Gilt  Baumol\u2019s  Law wachsen sie sogar \u00fcberproportional. Der Versuch, die  implizite  Staatsverschuldung \u00fcber Inflation sp\u00fcrbar und nachhaltig zu  entwerten,  ist zum Scheitern verurteilt. Alan Auerbach und Bill Gale  konstatieren  f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.brookings.edu\/%7E\/media\/Files\/rc\/papers\/2009\/06_fiscal_crisis_gale\/06_fiscal_crisis_gale_update.pdf\">USA<\/a>,  dass dort allenfalls 10 % der impliziten Staatsschuld \u00fcber eine   pl\u00f6tzliche, stark steigende Inflation real entwertet werden kann.<\/p>\n<p>Inflation, erwartet oder unerwartet, ist kein effizientes Instrument,   die reale Schuldenlast des Staates zu senken. Dennoch ist die   Versuchung der Politik gro\u00df, auf dieses Pferd zu setzen. Inflation   erh\u00f6ht die nominellen Einkommen und Gewinne. Die Steuertarife sind in   der Regel nicht preisindexiert, also nicht \u201eauf R\u00e4dern\u201c installiert.   Damit steigen die Steuereinnahmen des Staates mit der Inflation, bei   progressiv ausgestalteten Steuersystemen sogar \u00fcberproportional. Das hat  eindeutig  negative Folgen f\u00fcr die Allokation der Ressourcen. Die  effektive steuerliche Belastung f\u00fcr Arbeit und Kapital steigen. Das  Arbeitsangebot sinkt,  die Bereitschaft zu investieren geht zur\u00fcck, das  wirtschaftliche  Wachstum wird negativ beeinflusst. So hat der  Harvard-\u00d6konom Martin  <a href=\"http:\/\/www.kansascityfed.org\/Publicat\/ECONREV\/PDF\/2q08billi_kahn.pdf\">Feldstein<\/a> gezeigt, dass eine um zwei Prozentpunkte permanent niedrigere   Inflationsrate das BIP um einen Prozentpunkt pro Jahr erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Die allokativen Risiken der Inflation werden von der Politik oft auch   noch auf einem anderen Weg in den Wind geschlagen. Inflation erh\u00f6ht  die  Ertr\u00e4ge der Notenbanken, die sogenannte Seigniorage. Diese Ertr\u00e4ge   entstehen, weil Private bereit sind, zinslos Zentralbankgeld zu halten.   Inflation erh\u00f6ht diese Ertr\u00e4ge der Notenbanken. Da ihre Gewinne   letztlich an den Staat abgef\u00fchrt werden, kann die Politik die Einnahmen   steigern, wenn sie Notenbanken zu einer expansiven Geldpolitik dr\u00e4ngt.   Es d\u00fcrfte auch unabh\u00e4ngigen Zentralbanken deshalb schwer fallen, die  sehr expansive  Geldpolitik in der gegenw\u00e4rtigen Krise zur\u00fcckzuf\u00fchren,  sollte es  wirtschaftlich tats\u00e4chlich wieder aufw\u00e4rts gehen. Der  politische Druck wird gro\u00df  sein, m\u00f6glichst lang expansiv zu bleiben.  Damit steigt aber die Gefahr  inflation\u00e4rer Entwicklungen. Die kommen  dem Staat gelegen, um den  gestiegenen Schuldendienst leichter leisten  zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein inflation\u00e4res Umfeld ist f\u00fcr Marktwirtschaften gef\u00e4hrlich, weil  Inflation ihre Herzkammer, den Preismechanismus, attackiert. Sie st\u00f6rt  den  Mechanismus der relativen Preise, hebelt deren Signalfunktion aus  und  verzerrt die Allokation der Ressourcen. Wirtschaftliche Akteure  haben  bei Inflation ein dreifaches Problem: Erstens f\u00e4llt es ihnen  schwer,  zwischen dauerhaften und tempor\u00e4ren Preisschocks zu  unterscheiden.  Zweitens k\u00f6nnen sie kaum beurteilen, wie viel der  ver\u00e4nderten Preise  inflationsbedingt und was darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist,  dass G\u00fcter knapper  geworden sind. Drittens reagieren die nominellen  Preise auf den  Faktorm\u00e4rkten unterschiedlich schnell auf Inflation. Die  Zinsen passen  sich schneller an als die L\u00f6hne. Vor allem nicht  antizipierte und hohe  Inflationsraten bringen den Preismechanismus aus  dem Tritt. Das alles  verzerrt das Einsatzverh\u00e4ltnis der Faktoren,  beeintr\u00e4chtigt die  Allokation der Ressourcen und mindert den  wirtschaftlichen Wohlstand.<\/p>\n<p>Wie Inflation die Verteilung beeinflusst, ist theoretisch umstritten.   Die einen sehen in ihr die \u201egrausamste aller Steuern\u201c. Wer hohe   Einkommen bezieht, kann sich besser vor ihr sch\u00fctzen als die geringer   Einkommen. Besser Verdienende haben Zugang zum Kapitalmarkt. Sie k\u00f6nnen   Finanzierungsinstrumente nutzen, um sich gegen Inflation zu sch\u00fctzen.   Die \u00c4rmeren sind st\u00e4rker auf staatliche Transfers angewiesen, die nur   unvollst\u00e4ndig inflationsindexiert sind. Das trifft zumindest auf die   Leistungen der Grundsicherung zu. Sie werden politisch diskretion\u00e4r   angepasst. Andere sehen demgegen\u00fcber Inflation distributiv eher positiv.   Nicht antizipierte Inflation beg\u00fcnstigt die Schuldner und  benachteiligt  die Gl\u00e4ubiger. Das gilt zumindest dann, wenn  Kreditvertr\u00e4ge nicht  inflationsindexiert sind und eine lange Laufzeit  haben. William Easterly  und Stanley Fisher stellen daher fest: <em>\u201eThe  question must be an  empirical one, and the answer may well differ  among economices\u201c. <\/em><\/p>\n<p>Die empirischen Untersuchungen, wie Inflation auf die Verteilung von   Einkommen wirkt, sind eher rar. Wir haben in einem neuen <a href=\"http:\/\/www.vwl.uni-wuerzburg.de\/fileadmin\/12010400\/diskussionsbeitraege\/DP_108.pdf\">Papier<\/a> versucht, den Einfluss sich wechselseitig beeinflussender   makro\u00f6konomischer Gr\u00f6\u00dfen auf die personelle Einkommensverteilung in   Deutschland empirisch zu fassen. Eine von mehreren makro\u00f6konomischen   Einflussgr\u00f6\u00dfen ist die Inflationsrate. Das Ergebnis ist klar: Ein   Inflationsschock erh\u00f6ht die Einkommensungleichheit, gemessen am   Gini-Koeffizienten. Der Einfluss ist kurz nach dem Schock am gr\u00f6\u00dften,   die Einkommensverteilung wird erheblich ungleicher. Er schw\u00e4cht sich im   Laufe der Zeit ab, bleibt aber immer positiv. Die Ungleichheit ist   dauerhaft h\u00f6her. Das spricht daf\u00fcr, dass die Kritiker der Inflation auch   verteilungspolitisch richtig liegen. Ein inflation\u00e4rer Schock hat   demnach auch negative distributive Nebenwirkungen. Die personelle   Einkommensverteilung wird ungleicher.<\/p>\n<p>Die Inflation l\u00f6st keine Probleme, sie schafft nur neue. Auf diesem   Weg gelingt es nicht, die reale Schuldenlast des Staates sp\u00fcrbar zu   verringern. Das gilt f\u00fcr die explizite und implizite  Verschuldung. Es  ist eine Illusion zu glauben, Inflation w\u00e4re ein  effizienter Weg, die  \u201eSchuldenbombe\u201c zu entsch\u00e4rfen. Inflation hat nur  Nachteile. Sie  schafft allokative Risiken und hat distributive Nebenwirkungen.  Der  Weg, von der hohen staatlichen Verschuldung herunter zu kommen, f\u00fchrt   nicht \u00fcber finanzielle Taschenspielertricks. Es ist ein Gebot der  Stunde,  den G\u00fcrtel enger zu schnallen. Weniger staatliche Ausgaben und  h\u00f6here  steuerliche Belastungen sind unausweichlich. Wer diesen Weg   nachhaltig und glaubw\u00fcrdig geht, wird allerdings vom Markt mit  h\u00f6herem  Wachstum belohnt. Das erleichtert den R\u00fcckzug aus der  staatlichen  Verschuldung, der expliziten und impliziten.<\/p>\n<p>zuerst erschienen in: <a title=\"Der \u00d6konomenblog\" href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\">www.wirtschaftlichefreiheit.de<\/a> &#8211; der \u00d6konomenblog<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2010%2F04%2F21%2Fvom-regen-in-die-traufe-die-monetare-versuchung-staatlicher-verschuldung%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2010%2F04%2F21%2Fvom-regen-in-die-traufe-die-monetare-versuchung-staatlicher-verschuldung%2F&text=Vom%20Regen%20in%20die%20Traufe%20%E2%80%93%20Die%20monet%C3%A4re%20Versuchung%20staatlicher%20Verschuldung&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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