

{"id":10159,"date":"2024-11-26T21:12:04","date_gmt":"2024-11-26T20:12:04","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=10159"},"modified":"2024-11-27T15:20:06","modified_gmt":"2024-11-27T14:20:06","slug":"meine-merkel-memoiren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2024\/11\/26\/meine-merkel-memoiren\/","title":{"rendered":"Meine Merkel-Memoiren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auch wenn die Altkanzlerin sich selbst im rosigen Licht darstellt: Sie hat viele gro\u00dfe Baustellen hinterlassen, das Land gespalten und die AfD stark gemacht. Schon bei ihrem Ausscheiden aus dem Amt 2021 habe ich aus jahrelanger enger journalistischer Beobachtung eine ziemlich kritische Bilanz ihrer langen Amtszeit gezogen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Angela Merkel traf ich das erste Mal 1990 am Rande der Abschlussrunde der 2+4-Verhandlungen in Moskau. Sie begleitete als stellvertretende Regierungssprecherin Lothar de Maiziere, der seit dem R\u00fcckzug der SPD aus der Gro\u00dfen Koalition in Ostberlin auch letzter DDR-Au\u00dfenminister war. Am Vorabend der feierlichen Unterzeichnung des Abkommens mit den Westalliierten und der Sowjetunion \u00fcber die \u00e4u\u00dferen Fragen der deutschen Einigung waren wir Bonner Journalisten im Gefolge von Hans-Dietrich Genscher zusammen mit den DDR-Korrespondenten zu einem Empfang in die westdeutsche Botschaft geladen. Ich stand mit einigen Kollegen an einem Stehtisch, wir machten Witze \u00fcber de Maizieres Sprachfehler. Pl\u00f6tzlich trat mir ein Kollege auf den Fu\u00df. Eine j\u00fcngere Frau mit Prinz-Eisenherz-Frisur und langem Batikrock n\u00e4herte sich. Sie guckte finster, weil sie offenkundig unsere Scherze geh\u00f6rt hatte. \u201eDas ist seine Sprecherin\u201c, raunte der Kollege. Niemand sonst kannte sie. Sie fixierte mich, weil ich gerade etwas gejuxt hatte. Wir schwiegen betreten. Sie stand eine Weile daneben und ging dann wieder, ohne etwas zu sagen au\u00dfer \u201eGuten Abend\u201c.<\/p>\n<h6>Ungew\u00f6hnlich offen<\/h6>\n<p>Das zweite Mal traf ich sie bei einem Hintergrundgespr\u00e4ch, das sie Ende 1998 nach der Abwahl der Kohl-Regierung als scheidende Umweltministerin in ihrem Ministerium gab. Sie sprach ungew\u00f6hnlich offen und sehr n\u00fcchtern \u00fcber ihre ersten Jahre in der Politik, zun\u00e4chst als Bundesministerin ohne Gesch\u00e4ftsbereich, dann als Familien- und Jugendministerin, schlie\u00dflich im Umweltressort. Sie sei froh, dass sie als ehemalige DDR-B\u00fcrgerin in der ersten gesamtdeutschen Regierung habe mitwirken d\u00fcrfen. Die Abwahl der schwarz-gelben Regierung sei jedoch durchaus angebracht, sie sei verbraucht gewesen, nun \u00fcbernehme Rot-Gr\u00fcn. Kein Pathos, keine erkennbare Wehmut. Doch klar machte sie auch: Damit war der Weg f\u00fcr sie nicht zu Ende. Sie w\u00fcrde sich weiter einen Platz in der deutschen Politik suchen. Von Kohl, der wohl fr\u00fch ihre Talente erkannt hatte, habe sie viel gelernt, sagte sie. Vor allem: \u201eEntscheidend ist, was hinten rauskommt.\u201c Aber auch hier keine Glorifizierung, eher k\u00fchle Distanz.<\/p>\n<p>Richtig kennengelernt habe ich sie, als sie CDU-Generalsekret\u00e4rin wurde. Wolfgang Sch\u00e4uble, Kohls kurzzeitiger Nachfolger an der Partei- und Fraktionsspitze, war mit fast allen Parteimitarbeitern schon nach Berlin umgezogen. Sie hatte man nur mit ihrer Sekret\u00e4rin, Pressesprecherin, einigen Referenten und den Hausmeistern im alten, vermufften, dunkel holzget\u00e4felten Konrad-Adenauer-Haus am Rhein zur\u00fcckgelassen. Mit ihrer Sprecherin Eva Christiansen hatte ich ein Hintergrundgespr\u00e4ch vereinbart, um zu erfahren, was sie politisch eigentlich antrieb und was sie noch vorhatte. Sie nahm mich selbst am Aufzug in Empfang, stellte sich vor, als w\u00fcsste ich nicht, wer sie war (unsere erste Begegnung in Moskau hatte sie zum Gl\u00fcck wohl vergessen), und sprach mit mir dann zweieinhalb Stunden in ihrem B\u00fcro. Offensichtlich auch deshalb, weil sich sonst kaum jemand f\u00fcr sie interessierte, diese befremdliche Frau aus dem Osten, die niemand einzuordnen wusste. \u201eKohls M\u00e4dchen\u201c, wie sie damals verspottet wurde, die nach seinem Abgang \u00fcbriggeblieben war und nun in der CDU ziemlich weit oben stand. Mit ungewisser Zukunft wie ihre Partei, zu der sie gar nicht recht zu passen schien. In sie war sie wie in die gro\u00dfe Politik ja auch eher zuf\u00e4llig geraten, wie sie selbst sagte, \u00fcber den Demokratischen Aufbruch, eine DDR-B\u00fcrgerbewegung, der sie sich in der Wende angeschlossen hatte.<\/p>\n<p>Sie analysierte n\u00fcchtern realistisch die desolate Lage ihrer nach 16 Kohl-Jahren als Kanzler und 25 als Vorsitzender ausgelaugten CDU, und erl\u00e4uterte mir ihre politische Philosophie. Die Politik habe den Menschen, den B\u00fcrgern zu dienen und ihnen zu erm\u00f6glichen, ihr Leben frei zu gestalten. Das sei ihre wesentliche Erkenntnis aus der SED-Diktatur. Die DDR und mit ihr der gesamte Kommunismus und der Ostblock seien zusammengebrochen, weil die Informationstechnologie als neue Stufe der Industrialisierung Freiheit auch im Denken brauche. Das gehe nur in einer kapitalistischen Demokratie, erkl\u00e4rte sie ganz im Sinne des marxistischen historischen Materialismus, den sie in der Schule und an der Universit\u00e4t hatte lernen m\u00fcssen: Die Entwicklung der Produktionskr\u00e4fte treibt die gesellschaftliche Entwicklung voran.<\/p>\n<h6>Eine Au\u00dfenseiterin, die nun mitbestimmte<\/h6>\n<p>Eine Naturwissenschaftlerin, die mit derselben Distanz und Akkuratesse die Gesellschaft und die Politik betrachtet \u2013 dieses Bild pr\u00e4gte sich mit ihr ein. Mit den mir vertrauten konservativen Idealen der CDU, mit denen diese Partei die Rheinische bundesdeutsche Republik gepr\u00e4gt hatte, hatte das wenig zu tun. Und doch entsprach es auch vom Werdegang dieser in Hamburg geborenen, in einem evangelischen Pfarrerhaushalt aufgewachsenen Physikern im Grunde der christdemokratischen Mischung aus f\u00fcr die Moderne offenem Konservatismus, Liberalit\u00e4t und christlichen Grundwerten. Nur die soziale Seite fehlte bei ihr. Und die Nestw\u00e4rme und die Verbindungen des CDU-Kl\u00fcngels, die die dort bis dahin vorherrschenden westdeutschen M\u00e4nner schon in der Jungen Union gekn\u00fcpft hatten. Eine Au\u00dfenseiterin, die nun aber die Geschicke der Partei mitbestimmte.<\/p>\n<p>Auch ihre Menschenscheu und ihre Distanz zum realen Sozialismus erschlossen sich mir in dem langen Gespr\u00e4ch. Sie schilderte, wie sie in der evangelischen Einrichtung in l\u00e4ndlicher Abgeschiedenheit, in der ihr Vater nach der \u00dcbersiedlung in die DDR arbeitete, jeden Tag mit Behinderten umgeben war, was sie als Kind \u00fcberfordert habe. Und wie sie abends Gespr\u00e4che ihres Vaters mit anderen Pfarrern und Gleichgesinnten verfolgt habe, die wie er aus christlicher \u00dcberzeugung Sozialisten waren. Was aber quer zu ihren Erfahrungen in der Schule, sp\u00e4ter an der Uni und als Wissenschaftlerin mit der geistigen Enge des SED-Staats gestanden habe.<\/p>\n<p>Ihre Bew\u00e4hrungsprobe kam, als die CDU durch Kohls Spendenaff\u00e4re in eine Existenzkrise geriet. Immer neue Einzelheiten dieses politischen Sumpfs kamen ans Licht. Manche bef\u00fcrchteten (oder erhofften) gar schon den Untergang der Partei wie der Christdemokraten in Italien. Doch Kohl, noch immer \u00dcbervater der Partei, weigerte sich, die Spender zu nennen. Da preschte Merkel, die ihm ihren Aufstieg verdankte, vor und ging in einem Beitrag f\u00fcr die FAZ auf Distanz zu ihm. Ein Abschiedsbrief, mit dem sie der CDU half, sich von ihrem Altkanzler zu l\u00f6sen. Als dann auch Sch\u00e4uble ins Trudeln geriet, weil Kohl aus Rachsucht durchgestochen hatte, dass sein fr\u00fcherer Kronzprinz, der sich von ihm losgesagt hatte, eine Spende von einem Waffenh\u00e4ndler angenommen hatte, ging sie auch zu ihm auf Distanz. In einem langen Telefonat machte sie deutlich, dass sie als seine Generalsekret\u00e4rin nichts tun werde, um ihn zu st\u00fctzen. Das passte zu ihrem Ruf als \u201eM\u00e4nnerm\u00f6rderin\u201c, den ihr m\u00e4nnliche Rivalen in der CDU und Journalisten angeheftet hatten.<\/p>\n<p>Nachdem Sch\u00e4uble zur\u00fcckgetreten war, empfing sie mich zu einem Vieraugen-Gespr\u00e4ch in der provisorischen Parteizentrale in Berlin, einem kleinen Raum unterm Glasdach. Ich wollte von ihr wissen, wie es nun weitergehen sollte, mit der Partei und mit ihr, und wer wohl neuer Vorsitzender werden w\u00fcrde. An den Fingern einer Hand z\u00e4hlte sie die m\u00f6glichen Bewerber ab: Volker R\u00fche, ihr Vorvorg\u00e4nger als CDU-Generalsekret\u00e4r und dann Verteidigungsminister, der sich Hoffnungen gemacht hatte, Ministerpr\u00e4sident in Schleswig-Holstein zu werden und dar\u00fcber an die Parteispitze zu gelangen, m\u00fcsse erst einmal die bevorstehende Landtagswahl gewinnen. \u201eSieht jetzt nicht mehr so gut f\u00fcr ihn aus.\u201c Dasselbte gelte f\u00fcr J\u00fcrgen R\u00fcttgers in Nordrhein-Westfalen und Christian Wulff in Niedersachsen. Und Roland Koch, der Ehrgeizigste in Hessen? Der habe nun die J\u00fcdischen Verm\u00e4chtnisse am Hals. \u201eDas sieht gar nicht gut f\u00fcr ihn aus.\u201c Und sie selbst, habe sie wom\u00f6glich Ambitionen? \u201eAch, wissen Sie\u201c, sagte sie und lehnte sich l\u00e4chelnd zur\u00fcck, \u201eich bin noch jung. Ich kann warten.\u201c Da lief es mir, obwohl in der Politik schon ziemlich abgebr\u00fcht, wortw\u00f6rtlich kalt den R\u00fccken herunter. Ich hatte zum ersten Mal ihre harte, machtentschlossene Seite gesehen. \u201eIn der Pole-Position\u201c \u00fcberschrieben wir mein Portr\u00e4t von ihr.<\/p>\n<h6>Schr\u00f6ders testosteron-geschw\u00e4ngerter Auftritt<\/h6>\n<p>Zwei Monate sp\u00e4ter war sie CDU-Vorsitzende. Und f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter Kanzlerin, gegen alle Erwartungen. Gegen Edmund Stoiber, dem sie 2002 die Kanzlerkandidatur im ber\u00fcchtigten Wolfrathshausener Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcberlassen hatte, weil sie da wenig Chancen ausrechnete, um sie dann selbst drei Jahre sp\u00e4ter, wenn er verloren h\u00e4tte, zu \u00fcbernehmen. Gegen Friedrich Merz, den Stoiber als Preis daf\u00fcr als Fraktionschef und Kandidat in spe opfern musste. Gegen das noch gr\u00f6\u00dfere Alphatier Gerhard Schr\u00f6der. Und gegen ihre m\u00e4nnlichen Konkurrenten in der CDU, die \u201eJungen Wilden\u201c, die gedacht hatten, Merkel werde als \u201eTr\u00fcmmerfrau\u201c Kohls Hinterlassenschaften beseitigen und dabei einem von ihnen den Weg bereiten; und die sie noch am Abend der f\u00fcr die Union entt\u00e4uschenden Bundestagswahl 2005 politisch beseitigen wollten und wohl beseitigt h\u00e4tten, wenn nicht Schr\u00f6der mit seinem testosteron-geschw\u00e4ngerten Auftritt in der TV-Elefantenrunde (\u201eSie werden niemals Kanzlerin\u201c) ihnen einen dicken Strich durch ihre Rechnung gemacht h\u00e4tte. Einige hatten gar schon eine \u201eisraelische L\u00f6sung\u201c erwogen, um Merkel zu verhindern: Schr\u00f6der sollte in einer Gro\u00dfen Koalition erstmal Kanzler bleiben und dann einer von ihnen ihn beerben, wohl Koch. Doch nun sahen sie sich gezwungen, sich hinter Merkel zu stellen.<\/p>\n<p>Ihr Kalk\u00fcl, ihr Plan ging auf. Gerade weil sie immer untersch\u00e4tzt wurde, auch in ihrem Machtstreben, gelangte sie ganz nach oben. Und blieb und blieb, weil ihr keiner in der Union, schon gar nicht die verschiedenen SPD-Kandidaten, das Wasser reichen konnte. Und sie sich, still aber doch m\u00e4chtig den Nimbus als Krisenkanzlerin und Mutter der Nation erarbeitete.<\/p>\n<h6>Sie hat das Land modernisiert &#8211; aber nicht auf Zukunft vorbereitet<\/h6>\n<p>Was bleibt von ihr? Sie hat das Land und die CDU ohne Zweifel modernisiert und f\u00fcr die neuen Zeiten ge\u00f6ffnet. F\u00fcr die Einsicht, endg\u00fcltig ein Einwanderungsland zu sein; f\u00fcr die Gleichstellung der Frauen, nicht durch gro\u00dfe Reden, sondern indem sie schlicht als Frau das m\u00e4chtigste Amt 16 Jahre lang ausf\u00fcllte und dar\u00fcber zeitweise zur m\u00e4chtigsten Frau Europas und der Welt wurde; f\u00fcr die Gleichstellung auch der Homosexuellen und anderer Lebensformen. Wenig jedoch f\u00fcr die Herausforderungen der Digitalsierung, der turbokapitalistischen Globalisierung, des Klimawandels, einen nachhaltigen Umbau der Wirtschaft und gegen die soziale Spaltung.<\/p>\n<p>In den Niederungen des politischen Alltags wie in den zahlreichen Krisen, die sie zu bew\u00e4ltigen hatte von der Finanz- und Eurokrise, der von ihr mitausgel\u00f6sten Fl\u00fcchtlingskrise bis zum Fiasko des Afghanistan-R\u00fcckzugs und ihrer letzten, der Pandemie, blieb sie stetst n\u00fcchterne, abwartende Pragmatikerin. Gro\u00dfe Reden und Ideen waren ihre Sache nie. Sie hielt sie f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig. Nur die Ergebnisse und ihre Art, sich leise aber effektiv Herausforderungen zu stellen und sie zu l\u00f6sen, sollten f\u00fcr sie sprechen. \u201eSie kennen mich\u201c war bezeichnenderweise ihr Wahlmotto 2013.<\/p>\n<p><strong>Ihre gr\u00f6\u00dfte Schw\u00e4che.<\/strong><\/p>\n<p>Ihr Unverm\u00f6gen, wichtige politsche Weichenstellungen und ihre zahlreichen Kehrtwenden zu begr\u00fcnden und zu vermitteln, waren ihre gr\u00f6\u00dfte Schw\u00e4che. Politik folgt aus ihrer naturwissenschaftliche Sicht quasi zwangsl\u00e4ufigen Mechanismen \u2013 und der Vernunft, und m\u00fcsste sich nach ihrem Verst\u00e4ndnis daher von selbst erschlie\u00dfen. Daher ihr verh\u00e4ngnisvolles Diktum einer \u201ealternativlosen\u201c Politik, mit der sie ihre Entscheidungen zu immunisieren und Gegner einzulullen und zu demobilisieren trachtete. Nur einmal trat sie offensiv f\u00fcr eine politische Neuausrichtung ein: auf dem Leipziger Parteitag 2003 f\u00fcr ein neoliberales Wirtschafts- und Sozialmodell mit einer Bierdeckel-Steuerreform. Als das Experiment bei der Wahl 2005 fast schief ging und sie nur mit Ach und Krach Kanzlerin wurde, zog sie daraus den Schluss, das Volk f\u00fcrderhin nicht mehr mit grundgreifenden Debatten zu bel\u00e4stigen.<\/p>\n<p>Entgegen ihren Absichten bef\u00f6rderte sie damit aber erst recht die gesellschaftliche Polarisierung. Denn wenn \u00fcber weitreichende Entscheidungen wie ein unkontrolliertes \u00d6ffnen der Grenzen, den Abschied von der Wehrpflicht, den schnellen Ausstieg aus der Atom- und nun auch Kohleenergie oder die \u00d6ffnung der Ehe f\u00fcr Homosexuelle, mit denen sie allesamt Grundpositonen der CDU und ihre eigenen bis dahin abr\u00e4umte, nicht mehr in den Parteien und im Parlament gerungen wird, st\u00e4rkt das die politischen R\u00e4nder. Mehr und mehr B\u00fcrger haben sich unter ihrer \u00c4gide von den demokratischen Institutionen und den beiden ehedem gro\u00dfen Volksparteien abgewandt, weil sie sich von ihnen nicht mehr vertreten f\u00fchlen. Mit dem Ergebnis, dass im Bundestag und in den Landtagen eine starke rechtsextreme Partei sitzt, die die Demokratie infrage stellt. Und die CDU \u00e4hnlich in Tr\u00fcmmern liegt wie zu der Zeit, als sie ihren Aufstieg begann.<\/p>\n<p>Merkel hat ihren Abschied aus freien St\u00fccken genommen. Das Schicksal Kohls und anderer vor Augen wollte sie selbst bestimmen, wann genug war. R\u00fcckblickend wird sie sich wom\u00f6glich sagen: Besser w\u00e4re ich schon fr\u00fcher gegangen. Besser w\u00e4re es jedenfalls gewesen.<\/p>\n<p><em>Ludwig Greven ist freier Journalist und Autor, u.a. f\u00fcr \u201ePolitik &amp; Kultur\u201c des Deutschen Kulturrats und die christliche Zeitschrift \u201ePublik-Forum\u201c. Er war Politikchef der \u201eWoche\u201c, Seite-1-Chef und Reporter der \u201eFinancial Times Deutschland\u201c, zuletzt Politik- und Textchef und politischer Autor bei zeit-online und hat zwei B\u00fccher geschrieben \u00fcber Korruption und die \u201eSkandal-Republik\u201c. Er arbeitet auch als wissenschaftlicher Interviewer f\u00fcr ein sozialwissenschaftliches Institut und kommt so st\u00e4ndig in Kontakt mit Menschen der unterschiedlichsten Schicht<\/em>e<em>n.<\/em><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2024%2F11%2F26%2Fmeine-merkel-memoiren%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2024%2F11%2F26%2Fmeine-merkel-memoiren%2F&text=Meine%20Merkel-Memoiren&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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