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Die Philosophie der Songs von Bob Dylan (20): Every Grain Of Sand

Dieser Song ist vollkommen. Fast möchte ich dazu gar nichts sagen, weil man durch Kommentierung, Exegese, Interpretation von der funkelnden Wirkung des Gedichts ablenken könnte. Andererseits hört und sieht man nur, was man weiß; und es kann sein, dass einem säkularisierten und deutschen Publikum zahlreiche Anspielungen dieses Songs nicht sofort etwas sagen, so dass meine Anmerkungen hilfreich sein könnten.

Außerdem hat mich der Theologe und Musiker Uwe Birnstein, der ein lesenswertes Buch über Dylan geschrieben hat, gebeten, mich dieses Songs anzunehmen. Also los

In the time of my confession, in the hour of my deepest need
When the pool of tears beneath my feet flood every newborn seed
There’s a dyin’ voice within me reaching out somewhere
Toiling in the danger and in the morals of despair

Don’t have the inclination to look back on any mistake
Like Cain, I now behold this chain of events that I must break
In the fury of the moment I can see the Master’s hand
In every leaf that trembles, in every grain of sand

Oh, the flowers of indulgence and the weeds of yesteryear
Like criminals, they have choked the breath of conscience and good cheer
The sun beat down upon the steps of time to light the way
To ease the pain of idleness and the memory of decay

I gaze into the doorway of temptation’s angry flame
And every time I pass that way I always hear my name
Then onward in my journey I come to understand
That every hair is numbered like every grain of sand

I have gone from rags to riches in the sorrow of the night
In the violence of a summer’s dream, in the chill of a wintry light
In the bitter dance of loneliness fading into space
In the broken mirror of innocence on each forgotten face

I hear the ancient footsteps like the motion of the sea
Sometimes I turn, there’s someone there, other times it’s only me
I am hanging in the balance of the reality of man
Like every sparrow falling, like every grain of sand

An einem Frühlingsvormittag um die Jahrtausendwende hatte ich ein Offenbarungserlebnis. Ich ging eine belanglose Straße in Berlin entlang, und aus dem Augenwinkel sah, nein ahnte ich, wie das Licht den gelben Putz eines Gebäudes aufleuchten ließ; auch das nichts Besonderes. Aber plötzlich war ich von einem Hochgefühl erfüllt: vom Wissen, dass alles – ich kann es nicht anders als banal sagen – in Ordnung ist. Und zwar in einem universalen, umfassenden Sinn. Und dass ich in dieser Ordnung völlig aufgehoben war. Es war ein kaum zu beschreibendes Glücksgefühl.

Sigmund Freud, der Spezialist für Emotionen, kannte das Phänomen und nannte es – sehr treffend, finde ich – das „ozeanische Gefühl“. Ich vermute, dass dieses Gefühl die Basis für das ist, was man Transzendenz oder Religiosität nennt, und dass die meisten religiösen Rituale – aus der katholischen Kirche etwa Musik, Weihrauch, die strenge Form der Messe, das Klingeln bei der Wandlung, das Beten des Rosenkranzes, das stille Versenken in ein Marienbild – Hilfsmittel sind, um dieses Gefühl des ozeanischen Aufgehobenseins sozusagen über den Alltag hinüber- oder in ihn hineinzuretten. Ich wähle das Beispiel des Katholizismus bewusst, weil ich zu der Zeit, als ich dieses Erlebnis hatte, an meiner Marien-Biografie arbeitete oder sie gerade abgeschlossen hatte: ein Buch, das als Kritik des Marienkults konzipiert war und als Verteidigung der Muttergottes endete. Ich war also für quasi-religiöse Erlebnisse prädisponiert.

Das Gefühl hielt nicht lange vor. Nicht zuletzt wurde es zerstört durch das Agieren des damaligen Chefs des Opus Dei in Berlin, der mich unbedingt für den Katholizismus gewinnen wollte. Bei dem entscheidenden Gespräch vor dem knisternden Kaminfeuer im damaligen Hauptquartier der Organisation hielt er eine so leidenschaftliche Rede gegen die verdorbene Welt und alles dem Verfall Preisgegebene, um dagegen die Reinheit der jenseitigen Welt zu loben, dass mich fröstelte. Ich fragte ihn, ob ich im Himmel meine Katze wiedersehen würde. Er verstand die Frage nicht einmal. Katzen hätten doch keine Seele. Das war‘s. Lieber kein Jenseits als ein Jenseits ohne Katzen.

Spaß beiseite: ich glaube, es gibt zwei Arten von Bekehrungs- und Offenbarungserlebnissen: Auf der einen Seite das plötzliche Überwältigtsein von der grundsätzlichen Güte des Seins, wie es denn in der Genesis heißt: „Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut.“ Und auf der anderen Seite das Überwältigtsein von der grundsätzlichen Verworfenheit der eigenen Person, wie bei Augustinus und dem schrecklichen Augustinermönch Martin Luther, der sich tatsächlich einbildete, die Blitze eines Sommergewitters gälten ihm, dem Sündigen, allein.

Dieser Song von Bob Dylan lebt aus dem ozeanischen Gefühl, von der Bewegung der See, „the motion of the sea“, in dem er den Fußfall Gottes vernimmt. Selbst inmitten der Verzweiflung, der Beichte der eigenen Sünden, und auch wenn er weiß, dass die Tore zur Hölle für ihn immer offen stehen, ja seinen Namen rufen,  hört er die leise Stimme, die ihm versichert, dass alles aufgehoben ist in der Hand des Meisters: jedes Blatt, jeder Spatz, jedes Haar, jeder Sandkorn. Die Bilder sind nicht von ihm, sondern aus der Bibel. so heißt es bei Lukas 12,6ff: „Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Groschen? Dennoch ist vor Gott nicht einer von ihnen vergessen. Auch sind die Haare auf eurem Haupt alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.“ Und in Psalm 139 findet sich der gleiche Gedanke: „ … alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war. Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand.“

Keine Katzen im Himmel? Gott vergisst nicht einen Spatzen, heißt es hier. Ein wunderschöner Gedanke. Und wie gesagt, aus diesem Gedanken, nein, aus dieser Sicherheit lebt der Song. Anders als der von der eigenen Sünde gefesselte Mensch verspürt der Sänger keine Neigung, auf Fehler zurückzublicken; und er erinnert uns, dass wir alle Abkömmlinge Kains sind, des ersten Brudermörders, der durch das Zeichen auf der Stirn den besonderen Schutz Gottes genoss. Und als wollte er dem unglücklichen Priester antworten, der mich konvertieren wollte, beschwört er die Sonne, die „the memory of decay“ vertreibt, das Wissen um den Verfall. Erfolg, Reichtum, Einsamkeit – „the bitter dance of loneliness“ erinnert an den drogenleichten Tanz am Strand im Morgengrauen aus „Mr. Tambourine Man“ – die Trauer um den Verlust und den Raub der Unschuld: Alles aufgehoben im Gleichgewicht des Daseins, jeder Sandkorn ein Gedanke Gottes.

Um es klarzustellen: ich bin Atheist. Aber ein Atheist, der nicht die Größe dieses Bilds begreift, ja empfindet, in dem jeder Spatz in Gottes Hand fällt, begreift nicht einmal seinen eigenen Atheismus: begreift nicht den Verlust des Paradieses, in den Mann unversehens an einer beliebigen Straßenecke geraten oder beim Hören dieses Lieds fast wieder erleben kann. (H.G. Wells schrieb darüber eine wunderbare Kurzgeschichte, „the Door in the Wall“.)

Eine Kleinigkeit noch. Was mich am damaligen Bekehrungsversuch des Opus-Dei-Mannes neben seinem Welthass störte, war die Erkenntnis, dass er mich wegen meines Namens für einen Juden hielt. Einen Juden konvertieren! DAS wäre eine Trophäe gewesen! Um diese Trophäe ging es ihm. Und auch der evangelische Christ Birnstein schreibt über Dylan: „Seine spirituelle Lebensreise führte den Juden Bob Dylan zum christlichen Glauben.“ Irgendetwas an dieser Formulierung ist sehr schief. Dylan selbst sagte: „Jesus legte seine Hand auf mich. Es war körperlich.“ Und bekanntlich war Jesus kein Christ, sondern Jude. Das Christentum wurde nach seiner Hinrichtung erst erfunden, vom Rabbiner Saul aus Tarsus im heutigen Syrien, der sich Paulus nannte. Und gerade in diesem Lied, das Bilder aus den Psalmen des „alten“ Testaments mit Bildern aus dem „neuen“ mischt, um den sehr jüdischen Gedanken von der Richtigkeit der Welt auszudrücken (wohingegen die Christen glauben, dass mit Adam die ganze Schöpfung in Ungnade fiel), wird deutlich, dass Dylan nicht ein Jude ist, der zum Christentum fand, als wäre das ein Fortschritt, sondern ein Dichter, der sich der Gedanken- und Bilderwelt der Bibel bedient, um sich emotionalen Wahrheiten zu nähern.

Wie er in einem anderen Lied bekennt, Walt Whitman zitierend: „I contain multitudes“: ich umfasse viele Persönlichkeiten. Zu dem Song, um dessen Exegese mich Uwe Birnstein (Bernstein? Na…?) auch gebeten hat, ein andermal mehr.

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14 Gedanken zu “Die Philosophie der Songs von Bob Dylan (20): Every Grain Of Sand;”

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    Das Zitat von William Blakes erinnerte mich an meine kurze Begegnung mit Fraktalen von Mandelbrot während meines Studiums. Fraktale haben mich auch später fasziniert. Ich glaubte sie auch immer wieder zu entdecken in der Natur, der Gesellschaft und auch der Sprache. Googelt man William Blake und Fraktale zusammen, dann wird man sogar fündig. William Blake, dessen Werk ich nicht kenne, soll Poesie mit fraktalen Metaphern geschrieben haben.

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    … nun ja, ob Sie Ihre Katze ‚ganz oben‘ wieder treffen, weiß ich nicht. Ob Tiere eine Seele haben, weiß ich auch nicht. Tieren ‚Gefühle‘ absprechen, geht aber auch nicht. Es gibt eine Trennung zwischen Mensch und Tier. Wie Gott mit Tieren kommuniziert – wer kann das wissen außer ER selbst?

    … aaaber, nehmen wir die Prophezeiung des Isaias Kap. 11

    6. Dann wird der Wolf bei dem Lamme wohnen und der Pardel neben dem Böckchen lagern; Kalb, Löwe und Schaf werden beieinander weiden und ein kleiner Knabe wird sie leiten.
    7. Kalb und Bär werden mitsammen weiden, ihre Jungen liegen ruhig beieinander und der Löwe wird Stroh fressen, wie das Rind.
    8. Der Säugling wird sich ergötzen bei dem Schlupfloch der Natter und in die Höhle des Basilisken wird der kaum Entwöhnte seine Hand strecken.

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        … ich mecker nicht gegen die Grünen. Die sind mir ‚hunderttausende Kilometer‘ (Tierpanzer Baerbock) entfernt. Nicht über mir und politisch ‚ganz unten‘. Ick ignoriere die Grünen nicht ‚mal … und wenn Gott gewollt hätte dass wir Körner fressen, hätte er uns einen Schnabel wachsen lassen.

        … aaaber, das erste Buch Moses Genesis Kap. 1

        28. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch, und erfüllet die Erde, und machet sie euch untertan, und seid Herren über die Fische des Meeres, und über die Vögel des Himmels, und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen,

        oder Kap. 9,

        2. Furcht und Schrecken vor euch komme über alle Tiere der Erde, und über alle Vögel des Himmels, über alles, was sich auf Erden regt; alle Fische des Meeres sind in eure Hand gegeben.
        3. Und alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Speise dienen, wie das grüne Kraut 😉 übergebe ich es euch alles.

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        „Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch, und erfüllet die Erde, und machet sie euch untertan, und seid Herren über die Fische des Meeres, und über die Vögel des Himmels, und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen …“
        Wie Sie wissen, Hans, gibt es zwei Arten von Herren. Jene, die wie die DDR-Oberen das Land herunterwirtschaften und das Volk unterdrücken; und jene, die sich bemühen, Glück und Wohlstand ihrer Untertanen zu mehren. Niemand bezweifelt, dass wir uns die Erde untertan gemacht haben; die Frage ist, was für Herren wir sein wollen.

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        APo; ‚ … die Frage ist, was für Herren wir sein wollen.‘

        … werter APo, ich halte es, in dieser Thematik, mit Winston Churchill: ‘Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.‘ … nur, wo, in welchem Land haben ‚wir‘ Demokratie? Die Herrschaft des Volkes?

        Papst Leo XIII., 1819- 1903: ‚Es gibt keine Gewalt, außer von Gott. Die Herrschergewalt ist aber an sich mit seiner Staatsform notwendig verknüpft; sie kann die eine oder andere Form annehmen, wenn diese das gemeinsame Wohl und Gedeihen wirksam fördert. Mag aber die Staatsverfassung sein welche sie wolle, immer haben jene, welchen die Gewalt innewohnt, vor allem auf Gott hinzublicken, den höchsten Regenten der Welt, und ihn als Vorbild und Richtschnur in der Leitung des Staates im Auge zu behalten.‘ (… ich erinnere an die Präambel, die dem GG der ‚BRD‘ vorangestellt ist; Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, …)

        Ich zitiere: ‚Im politischen Bereich anerkennt die Kirche seit Jahrhunderten die Möglichkeit einer demokratischen Regierungsform und empfiehlt sie seit 1944, Pius XII., sogar, wobei bestimmte Bedingungen sie auszeichnen sollen: hinreichend gut informierte Bürger, Möglichkeiten der Mitbestimmung, rechtsstaatliche Verfahrensweisen und Gewaltenteilung.‘

        … da müssen die Sozialisten, egal welcher Couleur, erst mal hinriechen.

        Laut Verfassung war die ‚DDR‘ ein föderaler Rechtsstaat. Eine parlamentarische Demokratie. Jeder Verstand weiß, die Herrschaft in der ‚DDR‘, übrigens gegen das eigene Volk, übten kommunistische Ideologen aus.

        … in der BRD gilt, u.a., der Art. 20 GG … Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Das glauben nicht einmal die Grünen. Baerbock: ‚Wenn ich den Menschen in der Ukraine das Versprechen gegeben habe, ‚Wir stehen an eurer Seite – so lange, wie ihr uns braucht‘, dann will ich das auch einhalten – egal, was meine deutschen Wähler denken.‘ … no comment

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        Lieber Hans, es ist ein Missverständnis vieler Ex-DDRler, dass die Demokratie „Herrschaft des Volkes“ sei. Beziehungsweise, dass eine solche Herrschaft wünschenswert wäre. Alle existierenden Demokratien (und von ihnen sprach Churchill) enthalten Institutionen, deren Zweck die Verhinderung der Herrschaft des Volkes – people – peuple – Pöbel – ist: Verfassung mit Ewigkeitsklauseln und unabhängige Gerichtsbarkeit, Unterhaus und Oberhaus bzw. Abgeordnetenhaus und Senat, Bürokratie und Polizei, die auf die Gesetze vereidigt werden usw. usf. Nichts wäre schlimmer als ein Staat, in dem die jeweilige Mehrheitsmeinung des Volks Tatsachen schaffen würde. Inzwischen bedauern 60% der Briten den Brexit. Aber sie kommen aus der Sache nicht mehr heraus. Hingegen kann ein Parlament die Politik der Vorgängerregierung durch einfache Mehrheit verändern. Ich schlage vor, Sie informieren sich über das, was sogar wichtiger ist als Demokratie, nämlich den Rechtstaat.

      5. avatar

        Übrigens zitieren Sie selbst die katholische Position: „Im politischen Bereich anerkennt die Kirche seit Jahrhunderten die Möglichkeit einer demokratischen Regierungsform und empfiehlt sie seit 1944, Pius XII., sogar, wobei bestimmte Bedingungen sie auszeichnen sollen: hinreichend gut informierte Bürger, Möglichkeiten der Mitbestimmung, rechtsstaatliche Verfahrensweisen und Gewaltenteilung.“
        Und eben nicht Leitung durch Gott oder Gottesfürchtige (wie im Iran) oder „Herrschaft des Volkes“ (das nie in seiner Gesamtheit „hinreichend gut informiert“ ist und darum, wie Abraham Lincoln wusste, immer wieder von Demagogen hinters Licht geführt werden kann.)

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        @APo,

        … vorn weg, ich war nie ‚DDR‘-Bürger. Ich bin als Mecklenburger geboren. Das bin ich noch heute.

        ‚Volksherrschaft‘ ist eine wörtliche Übersetzung von Demokratie. Abraham Lincoln 1863: ‚Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk.

        Dass Diktaturen sich selber gern als Demokratie behaupten, habe ich doch geschrieben. Und was ein Rechtsstaat ist – gehört definiert und nicht geschwurbelt. Der National-Sozialismus hat schließlich auch den Rechtsstaat für sich behauptet. Einschließlich Freisler.

        Und wenn die ‚BRD‘ als Rechtstaat behauptet wird, ist mein Hamster der Tiger von Eschnapur. … die WELT am 16.06.2005 – ‚Deutschland habe keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und sozialer Marktwirtschaft für alle Ewigkeit, sagte Merkel, die von CDU und CSU zur ersten Kanzlerkandidatin bestimmt worden war.‘

        Und direkt aus ‚m Deutschen Bundestag im September 2011, Benedikt XVI., er zitiert den hl. Aurelius Augustinus; ‘Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande’ … und die Räuberbande jubelte.

      7. avatar

        Wie Schiller sagte, lieber Hans: „Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.“ Für mich sind sie ein geradezu archetypischer Ossi.

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        APo; ‚Für mich sind sie ein geradezu archetypischer Ossi.‘

        … nun denn, der ‚archetypischer Ossi‘ ist das Salz der Erde. Mehr geht nicht. 😉

      9. avatar

        Auch das ist ein typisches Ossi-Missverständnis: sich selbst für besser als andere zu halten. Dabei ist der Stolz, wie Sie wissen, die schlimmste Todsünde.

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        … lieber Alan Posener, ich habe nix gegen ‚Wessis‘, das sind auch Menschen. Sie haben den Zwinkersmiley bemerkt? … aaaber, nur nebenher, wenn schon, dann bin ich als Mecklenburger Nord- oder eben Mitteldeutscher. ‚Deutscher‘ gefällt mir aber auch. Und außerdem bin ich schon Anfang der ’80er von den ‚DDR‘-Kommunisten an die andere Seite der ehemaligen Demarkationslinie verkauft worden. Ich bin, sozuschreiben, ein verkaufter Deutscher, für die ‚BRD‘ ein Mensch ohne Kultur.

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    Das heilige Evangelium Jesu Christi nach Johannes

    1,1. Im Anfange war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

    10,30. Ich und der Vater sind eines.

    14,9. Jesus sprach zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und ihr habt mich noch nicht erkannt? Philippus! wer mich sieht, sieht auch den Vater. Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?

    8,58. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehedenn Abraham ward, bin ich!

    … no comment.

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