Artikel-Schlagworte: „zu Guttenberg“
14. Dezember 2009 - 16:56
Von: Margaret Heckel
Wann gab es schon mal eine derartige “Feuertaufe” im Wortsinn für einen Minister? Wer den begeisterten Weltpolitiker Karl-Theodor zu Guttenberg aus seiner Zeit als “normaler Abgeordneter” kennt, weiß, dass der das Verteidigungsministerium gern übernommen hat.
Dass er dabei in den ersten 100 Tagen derart unter Beschuss kommt, wird er sich wohl nicht vorgestellt haben. Wir werden in den nächsten Wochen sehen, ob “KT”, wie er von seinen Freunden genannt wird, Kanzler-Material ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Afghanistan, gezielte Tötung, Kundus, Realpolitik, Verteidigungsministerium, zu Guttenberg
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13. Dezember 2009 - 00:50
Von: Rainer Burchardt
Sie können es nicht, sie können es nicht, sie können es nicht.
Eigentlich wäre die Sache ja ziemlich sympathisch, wenn sie nicht so viele zivile Opfer gefordert hätte. Um es klar zu sagen: Deutschland ist nicht nur zu feige gewesen einen Krieg Krieg zu nennen, schlimmer noch, deutsche Soldaten, zumindest die im Befehlsstand, beherrschen offenbar das Kriegshandwerk auch nicht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Afghanistan, Krieg, Kunduz, Merkel, Militäreinsatz, Soldaten, Verteidigungsministerium, zu Guttenberg
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10. Dezember 2009 - 16:43
Von: Rainer Burchardt
Jetzt wird es eng für den Baron. Schnell, wie wir heute wissen zu schnell, hat er sich der oberste Soldat ohne Uniform das militärische Motto „Tarnen und Täuschen“ zu eigen gemacht. Nachdem nun ruchbar geworden ist, dass an der fatalen Tötungsaktion in Kunduz auch die Spezialtruppe der Bundeswehr KSK beteiligt war und dem Oberst Klein „hilfreich“ mit Rat und Tat beim Luftangriff auf die beiden Tanklaster zur Seite gestanden hat, werden neue Fragen evident.
Der Untersuchungsausschuss ist notwendiger denn je. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Afghanistan, Bundeswehr, Heckenschützen, KSK, Kundus, Verteidigungsministerium, zu Guttenberg
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2. Dezember 2009 - 10:48
Von: Michel Friedman
Auch ein Friedensnobelpreisträger kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Und wenn der „Wonderboy“ Barack Obama hü und hott als Rhythmus vorgibt, muss man ihn warnen, dass er sich bei diesem Spagat das Rückgrat brechen könnte. Wenn der amerikanische Präsident der Meinung ist, dass der Afghanistan-Einsatz notwendig ist, was er ja beteuert und beweist, indem er 30000 weitere Soldaten nach Kabul schickt, kann und darf er nicht gleichzeitig einen Termin für den Abzug bekanntgeben. Wer weiß, was in zwei Jahren dann ist.
Das ist unseriös und unverantwortlich. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Afghanistan, Friedensnobelpreisträger, Kabul, Merkel, Obama, Soldaten, SPD, Truppen, zu Guttenberg
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27. November 2009 - 14:15
Von: Rainer Burchardt
Nun also hat der „Minister für Selbstverteidigung“ Franz Josef Jung die Flinte ins Korn geworfen. Das wurde aber auch Zeit. Zu spät war es für ihn und die Öffentlichkeit ohnehin.
Merkwürdig wie das ganze Verfahren ist bislang ist auch die heute von ihm abgegebene Erklärung. Nach der Salamitaktik der Desinformation nun also die beleidigt Leberwurst. Hat nur noch gefehlt, dass er fragt, warum denn der Arbeitsminister zurücktreten müsse, wenn er als Verteidigungsminister versagt hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Afghanistan, Arbeitsminister, Jung, Merkel, Militär, NATO, Verteidigungsminister, zu Guttenberg
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26. November 2009 - 10:42
Von: Rainer Burchardt
Wenigstens das politische Timing ist perfekt. Pünktlich zum Tag der Afghanistan-Debatte im Bundestag hat BILD heute eine militärpolitische Bombe hochgehen lassen. Die abscheuliche leichtfertige Bombardierung eines Tanklasters im September auf Veranlassung des deutschen Befehlshabers in der Region hat unter den 142 Opfern nicht nur eine Vielzahl von Zivilisten getötet sondern dies wurde der Öffentlichkeit bewusst verschwiegen. Ein Hammer.
Und schon heute in den frühen Morgenstunden startete das politische Berlin via TV-Interviews das nächste Cover up. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Afghanistan, Anschlag, ISAF, Jung, Militärpolitik, NATO, Zivilisten, zu Guttenberg
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3. November 2009 - 10:49
Von: Michel Friedman
Deutschland befindet sich in Afghanistan in einem Kriegseinsatz. Tausende von Soldaten wussten das schon lange, Millionen von Bürger sowieso. Nur die Politik wollte nach dem Drei-Affen-Prinzip nichts davon hören, nichts davon sehen, nichts davon wissen. Der ehemalige Verteidigungsminister Franz-Josef Jung wollte das Volk verblöden, indem er sprachsemantische Pirouetten schlugm um uns ja nicht reinen Wein einzuscheinen. Er merkte gar nicht dabei, dass er mit dieser Taktik sich selbst verblödete.
Nun endlich – während die Demokratie in Kabul durch einen koruppten, geschwächten Pseudo-Präsidenten Karsai in Gefahr ist – spricht der neue Verteidigungsminister zu Guttenberg endlich das K-Wort aus. Das hat Folgen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Afghanistan, Debatte, Karsai, Krieg, Soldaten, Terrorismus, zu Guttenberg
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