<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>starke-meinungen.de &#187; Judentum</title>
	<atom:link href="http://starke-meinungen.de/blog/tag/judentum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://starke-meinungen.de/blog</link>
	<description>zur Bundestagswahl 2009</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 23:15:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Müssen Christen antimodern sein?</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/04/27/mussen-christen-antimodern-sein/</link>
		<comments>http://starke-meinungen.de/blog/2010/04/27/mussen-christen-antimodern-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 23:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alan Posener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alan Posener]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftliche Vernunft]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Ratzinger]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauchsskandal]]></category>
		<category><![CDATA[Modernität]]></category>
		<category><![CDATA[Progressivität]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=1297</guid>
		<description><![CDATA[Er fände es „ganz unironisch schade“, wenn es sich erweisen sollte, dass die katholische Kirche infolge des Missbrauchsskandals „irreparabel geschwächt“ sei, schrieb Harald Martenstein am Sonntag im Berliner „Tagesspiegel“. Und er begründete das folgendermaßen: „Dass die Kirche nicht ‚modern’ sein wollte, war bisher eine Stärke. So, wie jeder Angeklagter einen Pflichtverteidiger braucht, haben auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er fände es „ganz unironisch schade“, wenn es sich erweisen sollte, dass die katholische Kirche infolge des Missbrauchsskandals „irreparabel geschwächt“ sei, schrieb Harald Martenstein am Sonntag im Berliner „Tagesspiegel“.</p>
<p>Und er begründete das folgendermaßen: „Dass die Kirche nicht ‚modern’ sein wollte, war bisher eine Stärke. So, wie jeder Angeklagter einen Pflichtverteidiger braucht, haben auch die Tradition und die alten Werte, egal wie man sie findet, einen Pflichtverteidiger nötig. Jemand muss sagen, dass ‚neu’ nicht automatisch ‚besser’ ist, denn häufig stimmt das. Die Kirche war die letzte Kraft, die so etwas glaubwürdig vertreten konnte.“</p>
<p>Ich muss vorausschicken, dass ich Martenstein mag. Wir sind beide Mitglied bei den „anonymen Bloggern“, wir haben beide einen ähnlichen kulturellen Hintergrund, wir lieben beide Berlin-Kreuzberg. Ich bewundere seine Art zu schreiben. Aber wenn ich dieses schwachsinnige Argument, das dieser Tage landauf, landab wiederholt wird, noch einmal höre, werde ich schreien. Mit solchen Freunden braucht die katholische Kirche jedenfalls keine Feinde.<span id="more-1297"></span></p>
<p>Nach ihrem eigenen Selbstverständnis ist die Kirche weder der Tradition noch den alten Werten verpflichtet, und schon gar nicht ist die deren „Pflichtverteidiger“. Die Kirche versteht sich als mystischen Leib Christi. Ihr Reich ist – wie seins – nicht von dieser Welt. Die Kirche ist darum weder konservativ noch progressiv, weil konservativ und progressiv eben weltliche Kategorien sind.</p>
<p>Wenn man aber die Entstehung des Christentums betrachtet, so tritt sie nicht als konservative, sondern als revolutionäre Kraft auf. Die Traditionen und Werte des Judentums, aus dem die neue Religion hervorgeht, wirft sie über den Haufen: Beschneidung, Speisegesetze, Ehegesetze, Tempeldienst. Von einem „neuen“ Bund ist die Rede, der den alten Bund ablöse, wie überhaupt bei Paulus ständig vom „neuen“ Menschen die Rede ist.</p>
<p>Auch die Traditionen und Werte der hellenistisch-vorderasiatischen Religionen werden beiseite gefegt, vor allem jene synkretistische Toleranz, von der das frühe Christentum selbst profitiert hat. „Du sollst keine Götter haben neben mir“ war einst das Gebot Jahwes an sein Volk und setzte die Existenz anderer Götter voraus. Die Christen machen das Gebot zum Gesetz gegen alle Nichtchristen und alle anderen Götter. Einmal an die Macht gelangt, verbieten die Christen via den Kaiser alle anderen Kulte außer dem Judentum, das sie als verachtete Minderheit brauchen, und etablieren ihren als die einzig wahre Religion – und die Religion als die einzige gültige Wahrheit. Bis heute leiden wir an dem totalitären Wahrheitskult, den das Christentum als Neuheit in die Menschheitsgeschichte eingeführt hat.</p>
<p>Das Christentum – die katholische Kirche &#8211; als Anwältin alter Traditionen und Werte? Das dürfte die überwältigende Mehrheit der Menschen jedenfalls anders sehen. Man frage etwa die Nachkommen der Azteken und Inkas und der anderen indigenen Völker Südamerikas, deren Traditionen mitsamt ihrer Religion mit Feuer und Schwert vertilgt wurden, was sie von dieser Interpretation der Kirchengeschichte halten.</p>
<p>Das Christentum – die katholische Kirche &#8211; als Anwältin alter Traditionen und Werte? Man könnte auch darauf hinweisen, dass die Reformation Martin Luthers keineswegs als „Aggiornamento“, als Anpassung der Kirche an die beginnende Moderne, gedacht war; vielmehr war sie eine fundamentalistische Kritik an dieser ständigen Anpassung. So empörte sich Luther darüber, dass sich der Vatikan bei der Kalenderreform der modernen Berechnungen des Kopernikus bediente, obwohl dieser dabei das heliozentrische Modell zugrunde legte – ein Modell, das, wie Luther nachwies, nicht wahr sein konnte, da es eindeutig der Heiligen Schrift widersprach.</p>
<p>Kurz und gut: wer das Christentum allgemein und die Katholische Kirche insbesondere als Anwältin der Tradition und der alten Werte und als Anklägerin wider die Moderne versteht und gar instrumentalisieren will, missversteht Christentum und Kirche, missbraucht sie sogar, weil er sie für menschliche Zwecke und Bedürfnisse einspannt; dabei ist es der Sinn jeder Kirche, den Menschen für göttliche Zwecke einzuspannen.</p>
<p>Weil man das auch in den Kirchen so begreift, wurde die Losung „Werte brauchen Gott“, mit der die bigotte Kampagne gegen den Ethikunterricht in Berlin zunächst geführt wurde, bald wieder zurückgezogen. Denn die Losung wäre das implizite Eingeständnis, dass wir Gott erschaffen, um Werte, die wir gesellschaftlich für wichtig erachten, zu legitimieren. Man muss aber gerade der katholischen Kirche zugute halten, dass sie um den Preis der Absurdität für den Widerspruch zwischen gesellschaftlichen und göttlichen Werten einsteht. Anders ist zum Beispiel der familienfeindliche Zölibat nicht zu begreifen, eine Einrichtung, die noch Paulus allen Christen – gegen alle gesellschaftliche Tradition – verordnen wollte. Der Zölibat muss schon deshalb zusammen mit dem Mönchtum erhalten bleiben, weil er den Anspruch Gottes auf den ganzen Menschen jenseits aller gesellschaftlichen Vernunft verdeutlicht.</p>
<p>In der Auseinandersetzung mit der „Befreiungstheologie“ hat Joseph Ratzinger immer wieder betont, dass ihn nicht deren soziale Ziele an sich stören, sondern dass er die Politisierung der Theologie überhaupt als Verrat an der Lehre Jesu versteht. Darin kann man ihm als Befürworter eines säkularen Staates durchaus folgen. Es kann zuweilen richtig sein, Großgrundbesitzer zu enteignen. Es kann niemals richtig sein, dies mit Gottes Willen zu begründen &#8211; ebenso wenig wie es richtig ist, schreiende soziale Ungerechtigkeiten mit theologischen Argumenten zu rechtfertigen, wie es die Kirche allzu oft und allzu lange getan hat.</p>
<p>Leider hat Ratzinger seine eigenen theologischen Grundsätze und das Wesen seiner Kirche verraten, indem er die Kirche eben – wie es Harald Martenstein formuliert – zum Pflichtanwalt derjenigen Kräfte machte, die gegen die Moderne kämpfen. Gegen die Emanzipation der Frau, die Gleichberechtigung von Homosexuellen, die parlamentarische Demokratie, die Konsumgesellschaft, die Aufklärung, die Evolutionstheorie usw. hat er theologisch argumentiert und damit die Kirche zur Dienstmagd der Politik gemacht. Und darin, nicht in der seit Jahrhunderten bekannten moralischen Verkommenheit eines Teils der Priesterschaft, liegt der eigentliche Grund für die Existenzkrise der Kirche.</p>
<p>Harald Martenstein findet: „Jemand muss sagen, dass ‚neu’ nicht automatisch ‚besser’ ist.“ Aber es fehlt in Deutschland beileibe nicht an Leuten, die sagen, dass neu nicht automatisch besser ist, sondern an Leuten, die sagen, dass neu meistens doch besser ist. Alt-68er, die auf ihre alten Tage konservativ werden, haben jedenfalls eine reiche Auswahl an Identifikationsangeboten. Die SPD ist gegen ihre eigenen Arbeitsmarktreformen, die CDU ist gegen das Abhängen von Kreuzen im Klassenzimmer und vor allem gegen Ministerinnen mit Migrationshintergrund, die ihren eigenen Kopf gebrauchen, die Grünen sind gegen die Gentechnik und die FDP, die FDP ist gegen neues Denken nach der Finanzkrise, die Linke ist gegen alles, was nach 1989 passierte. Kurz und gut: Nostalgie ist noch lange  kein Grund, Benedikts Kirche auch nur eine Träne nachzuweinen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://starke-meinungen.de/blog/2010/04/27/mussen-christen-antimodern-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>21</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Islamophobie und sekundärer Antisemitismus</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/02/02/islamophobie-und-sekundarer-antisemitismus/</link>
		<comments>http://starke-meinungen.de/blog/2010/02/02/islamophobie-und-sekundarer-antisemitismus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 23:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alan Posener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alan Posener]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Weinthal]]></category>
		<category><![CDATA[Henryk M. Broder]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Islamophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Walser]]></category>
		<category><![CDATA[Minarettverbot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=930</guid>
		<description><![CDATA[So lange in Deutschland des Holocausts gedacht wird, so lange gibt es Leute, die das unangenehm finden. Das bekannteste Beispiel ist Martin Walser, der sich vor Jahren unter dem Beifall der versammelten deutschen Elite ausgerechnet in der Paulskirche dazu bekannte, lieber wegzusehen, wenn im Fernsehen wieder einmal die deutschen Verbrechen dargestellt werden und die Vermutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lange in Deutschland des Holocausts gedacht wird, so lange gibt es Leute, die das unangenehm finden. Das bekannteste Beispiel ist Martin Walser, der sich vor Jahren unter dem Beifall der versammelten deutschen Elite ausgerechnet in der Paulskirche dazu bekannte, lieber wegzusehen, wenn im Fernsehen wieder einmal die deutschen Verbrechen dargestellt werden und die Vermutung aussprach, „man“ wolle „uns“ damit  verletzen. Für diese Art von Äußerungen und Haltungen, gibt es mittlerweile einen Begriff: Man redet von „sekundärem Antisemitismus“.</p>
<p>Dieses Jahr können sich diejenigen freuen, die wie Walser genug vom Gedenken haben. <span id="more-930"></span>Im Vorfeld des diesjährigen Holocaust-Gedenktages haben sich jüdische Autoren ähnlich geäußert. Und, wie man weiß, ist das wichtigste Argument des Antisemiten immer: „Das sagen ja die Juden selber!“  In der israelischen Zeitung Ha&#8217;aretz schrieb der in Berlin lebende New Yorker Benjamin Weinthal: &#8220;Die Erinnerung an die Shoah ähnelt in Deutschland inzwischen einer Form von Zwangsneurose&#8221; – dem Waschzwang nämlich.</p>
<p>Und ausgerechnet im &#8220;Tagesspiegel&#8221;, dem Zentralorgan des West-Berliner Juste-Milieus, startete Weinthals Förderer Henryk M. Broder (bekannt durch Bücher wie  „Die Irren von Zion“ und „Deutsche Leidkultur“) einen Angriff auf &#8220;Jammerjuden, die in jeder Talkshow erzählen, wie viele Angehörige sie im Holocaust verloren haben und wie sehr sie sich heute vor der NPD fürchten&#8221;.</p>
<p>Nun wollen wir nicht unfair sein. Broder wollte nicht etwa, wie Walser, das deutsche gute Gewissen gegen Zumutungen verteidigen. Im Gegenteil. Broder meint, das Holocaust-Gedenken sei ein leeres Ritual, wenn aus ihm nicht die Entschlossenheit erwächst, den heutigen Islamismus zu bekämpfen.</p>
<p>Freilich ist es nicht ganz klar, ob und wo Broder die Grenze zwischen Islamismus und Islam zieht; und ob beziehungsweise wo er eine Grenze zieht zu jenen, die unter dem Deckmantel des Kampfs gegen den Islamismus einfach ihrer eigenen Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie frönen. So hat Broder nicht nur das Schweizer Minarettverbot begrüßt, sondern auch den holländischen Rechtspopulisten Geert Wilders als &#8220;Radikalliberalen&#8221; gelobt. Wilders hält den Koran für ein „faschistisches“ Machwerk, fordert eine „Kopftuchsteuer“ und unterhält freundschaftliche Beziehungen zur FPÖ (Wahlslogan 2009: „Unser Kurs ist klar: Abendland in Christenhand“), die aus ihrem Antisemitismus keinen Hehl macht, mit ungarischen Faschisten turtelt und die jedenfalls zu Zeiten Jörg Haiders unseligen Angedenkens gute Beziehungen zum Iran unterhielt.</p>
<p>Das Mainstream-Judentum in Deutschland und anderswo hat hingegen immer – allen Zumutungen zum Trotz – den muslimischen Gemeinschaften die Hand ausgestreckt, weil es zu Recht spürte, dass Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Islamophobie natürliche Bundesgenossen des Antisemitismus sind, auch wenn einige radikale Moslemhasser wie Geert Wilders sagen, sie liebten Israel &#8211; &#8220;weil es den islamischen Terrorismus bekämpft&#8221;. (Was so ziemlich der schlechteste Grund ist, den jüdischen Staat zu lieben, den man sich denken kann.)</p>
<p>In seinem Tagesspiegel-Artikel stellt Broder die rhetorische Frage,  „ob der Islam tatsächlich eine Religion des Friedens ist oder vielleicht eher eine religiös verbrämte Ideologie der Unterwerfung“. Es liegt auf der Hand, dass es auf diese Schein-Frage keine Antwort geben kann, was sofort einleuchtet, wenn man ein Gedankenexperiment vornimmt und im vorliegenden Zitat  „der Islam“ durch „das Christentum“ ersetzt.</p>
<p>Aus jeder Religion kann man so ziemlich alles herauslesen; auch deshalb ist die Religionskritik so bitter nötig, und nirgendwo nötiger als im Islam. Aber es besteht ein Unterschied zwischen der Religionskritik und der Diffamierung aller Angehörigen einer Religion als Anhänger einer „Ideologie der Unterwerfung“. Im Zusammenhang einer solchen Diffamierung laufen die Positionen Broders und Weinthals auf Folgendes hinaus: Deutschland erwache, hör auf damit, dich wegen deiner Vergangenheit zu geißeln, hör auf, den &#8220;Jammerjuden&#8221; zuzuhören und schließe dich dem Kreuzzug gegen jene Millionen Muslime an, die „Unterwerfung“ fordern.</p>
<p>Es ist klar, dass diese Botschaft viele Deutsche anspricht, die begierig sind, sich ihrer Verantwortung dafür zu entledigen, das Gedenken an den Holocaust aufrechtzuerhalten – vor allem, weil sie ihnen erlaubt, in Fremdenfeindlichkeit gegenüber Muslimen zu schwelgen und sich gleichzeitig gut dabei zu fühlen. Schließlich haben sie jetzt aus berufenem Munde das Koscher-Siegel erhalten. So fördert die Islamophobie den sekundären Antisemitismus.</p>
<p>Was niemanden wundern dürfte. Denn wie der – bezeichnenderweise besonders von Weinthal mit persönlichem Hass verfolgte – Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung Wolfgang Benz feststellt, und wie die Vorurteilsforschung seit langem weiß, ähneln sich die Grundmuster aller Phobien – gegen Schwule oder Freimaurer, Amerikaner oder Muslime – und folgen jenem fürchterlichen Urmuster, das der christliche Antijudaismus vorgab und das leider nicht in Auschwitz endete.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://starke-meinungen.de/blog/2010/02/02/islamophobie-und-sekundarer-antisemitismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>41</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
