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	<title>starke-meinungen.de &#187; Gier</title>
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	<description>zur Bundestagswahl 2009</description>
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		<title>Die Zockerterroristen – Der Euro unter „friendly Fire“ aus New York und London</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 23:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Burchardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Binse feiert mal wieder Urständ: beim Geld hört die Freundschaft auf. Die europäische Solidarität aber nicht. Oder doch? Was hat Helmut Kohl einst im schönen Maastricht jubiliert, als die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion aus der Taufe gehoben wurde. Damit werde eine Zone der ökonomischen und fiskalpolitischen Stabilität geschaffen – und zwar irreversibel, triumphierte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-size: medium">Die Binse feiert mal wieder Urständ: beim Geld hört die Freundschaft auf. Die europäische Solidarität aber nicht. Oder doch?</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Was hat Helmut Kohl einst im schönen Maastricht jubiliert, als die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion aus der Taufe gehoben wurde. Damit werde eine Zone der ökonomischen und fiskalpolitischen Stabilität geschaffen – und zwar irreversibel, triumphierte der damalige Bundeskanzler. <span id="more-1318"></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium">Und vor allem das gerade wiedervereinigte Deutschland werde davon nachhaltig profitieren, denn immerhin wickelt die Bundesrepublik mehr als die Hälfte des Warenaustausches mit den EU-Partnern ab.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Und nun ? Nach dem Rausch an der Maas folgt nun der gesamteuropäische Kater,  weil kurz nacheinander Griechenland und Portugal nicht mehr flüssig sind. Und demnächst werden auch Spanien und Irland, womöglich auch Spanien auf dem Trockenen sitzen. Euros nach Athen tragen reicht da längst nicht mehr. </span></p>
<p><span style="font-size: medium">Die Währung des Kontinents steht auf dem Spiel im wahrsten Sinne des Wortes. Aus der Stabilitätsgemeinschaft droht eine Inflationsgemeinschaft zu werden. Eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes steht uns bevor – die griechische Tragödie war nur ein allerdings mahnendes Menetekel an der Wand, vor die das Europa der Zukunft gefahren zu werden scheint.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Und dies vor allem aufgrund der zögerlichen Bundesregierung – Klaus Kocks hat dies bereits umfassend analysiert. Kurze Zusammenfassung: Merkel hat nichts gemerkt oder will nichts merken, weil sie keine schlechte Presse vor der NRW- Wahl gebrauchen kann. </span></p>
<p><span style="font-size: medium">Man muss schon  ziemlich lange zurückdenken, um einen ähnlichen Provinzialismus in der deutschen Europa-Politik zu  entdecken. Und das Schlimmste: Das alles hilft niemandem, ja es richtet nur noch mehr Schaden als vermutlich vermeidbar an. Das Ganze ist eine einzigartige deutsche Blamage. Unverantwortlich zudem!</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Die Uraltklamotte von den Deutschen als Zahlmeistern in der EU, den „Europayern“ muss einmal wieder herhalten, um den fiskalpolitischen Berliner Dilettantismus zu kaschieren. Dabei ist kein Land so abhängig von der europäischen Solidarität wie eben die deutsche Wirtschaft. Wann kapieren die Kirchtumspolitiker in der Bundeshauptstadt das endlich?! </span></p>
<p><span style="font-size: medium">Merkel markiert die „eiserne Lady“ und redet nichts als Blech. Was sollen die Griechen denn beispielsweise noch sparen, wenn sie ohnehin nichts mehr auszugeben haben? Sie brauchen jetzt mindestens 140 Milliarden Euros – von der angeblichen Solidargemeinschaft, deren europapolitischer Horizont nicht einmal über das Havelland hinaus zu reichen scheint. </span></p>
<p><span style="font-size: medium">Wann begreifen die Begriffststutzigen in Berlin endlich, dass es einen koordinierten Angriff auf den bislang so starken Euro gibt. Eine unheilige Allianz der angelsächsischen Rating-Agenturen, die durch nichts demokratisch legitimiert sind, nehmen ganze Staaten in den ökonomischen Schwitzkasten. Und das ganze natürlich in Tateinheit mit einer gierigen Internationale des Spekulantentums. </span></p>
<p><span style="font-size: medium">Diese Bande gilt es zu bekämpfen, sie beherbergt eine kriminelle Energie, die dem globalen Terrorismus gleichzusetzen ist. </span></p>
<p><span style="font-size: medium">Eine kluger antiker Philosoph hat einst festgestellt, dass die Gier die größte Gefahr der Demokratie ist. Sein Name Plato. Ein Grieche…..</span></p>
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		<title>Gier ist gut. Jetzt erst recht</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 09:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alan Posener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alan Posener]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist es allenthalben Mode, die Gier zu kritisieren. Aber damit kritisiert man die Grundlage unserer kapitalistischen Zivilisation, und damit die moderne Zivilisation schlechthin, denn alle Alternativen zum Kapitalismus haben sich als Barbarei erwiesen. Wenn ich einkaufe – warum gibt es all diese schönen Dinge? Bio-Fleisch und Flachbildschirme, Bücher und französischen Käse, Musik auf CD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es allenthalben Mode, die Gier zu kritisieren. Aber damit kritisiert man die Grundlage unserer kapitalistischen Zivilisation, und damit die moderne Zivilisation schlechthin, denn alle Alternativen zum Kapitalismus haben sich als Barbarei erwiesen.</p>
<p>Wenn ich einkaufe – warum gibt es all diese schönen Dinge? Bio-Fleisch und Flachbildschirme, Bücher und französischen Käse, Musik auf CD und aus dem Internet? Etwa weil die Leute mir Gutes tun wollen? Nein, weil irgendjemand irgendwo ein Geschäft gewittert hat, eine Marktlücke, eine Möglichkeit, Geld zu machen. <span id="more-912"></span>Ich verlasse mich nicht auf die Menschenfreundlichkeit von Ford, wenn ich ein Auto brauche, sondern auf den Wunsch der Ford-Manager und vor allem der Ford-Aktionäre, Geld zu machen. Und mit dem Ergebnis – ich fahre einen Ford Focus -  bin ich sehr zufrieden. Schluss der Werbeeinlage. Aber warum die Leute von Opel, die es nicht schafften, mir ein ebenso gutes Auto ebenso billig zu verkaufen, nun doch via Steuern von mir Geld bekommen, ohne mir ein Produkt zu liefern, verstehe ich nicht.</p>
<p>Diese Gier nach Geld hat auch die großen Entdecker bewegt, die Spanier und Portugiesen, Holländer und Briten. Diese Gier trieb den Bau von Eisenbahnen und Straßen im 19., von Internetkabeln im 21. Jahrhundert voran. Diese Gier treibt die medizinische Forschung an, diese Gier hat in den letzten zwanzig Jahren Milliarden Menschen weltweit aus dem Elend gerissen, vor allem in China, wo der Kommunist Deng Hsiao-Ping sagte, dass es „ehrenhaft“ sei, nach Reichtum zu streben. Anders ausgesprochen, und mit den Worten des großen Gordon Gecko: Gier ist gut.</p>
<p>Jetzt heißt es überall, die Gier sei schuld an der Finanzkrise gewesen, wir bräuchten eine neue Moral. Bloß nicht! Wenn das Geld im letzten Jahrzehnt so billig war, dass in Amerika selbst Arbeitslose glaubten, sich Häuser bauen zu können, so war das nicht Gier, sondern Großzügigkeit. Wenn deutsche Landesbanken glaubten, mit den Schulden dieser Leute Geld machen zu können, also dass die Blase nie platzen würde, so war gewiss Gier im Spiel, wie bei jedem Geschäft, vor allem aber Dummheit. Ebenso wie bei den Sparern, die meinten, in Island höhere Zinsen einzufahren, ohne ein höheres Risiko einzugehen. Wie kann man glauben, bei einem Pilotenspiel gäbe es nur Gewinner?</p>
<p>Großzügigkeit ist eine gute Eigenschaft, aber nicht in der Wirtschaft. Dummheit ist nicht strafbar, aber in der wirt-schaft wird sie bestraft.</p>
<p>Jedenfalls brauchen wir jetzt nicht weniger Gier, sondern mehr. Weniger Leute, die sagen, ich werde Beamter, da habe ich meine Sicherheit, und mehr Leute, die sagen: ich will reich werden, komme, was da wolle.</p>
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		<title>Betrug bei der zweitschönsten Nebensache der Welt &#8211; wie Fußball Auftsteigerträume verrät</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 09:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel Friedman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Schande! Das ist sie wieder, die häßliche Fratze der Gier, der Selbstbereicherung, des Betrugs auf Kosten anderer. Wie die unersättlichen Banker ihre naiven treuen Kunden ausgenutzt haben, sind jetzt Millionen Fans von korrupten Spielern, Schiedsrichtern und organisierten Kriminellen weltweit um die zweitschönste Nebensache der Welt betrogen worden. Fußball. Kinder und Jugendliche in der ganzen Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schande! Das ist sie wieder, die häßliche Fratze der Gier, der Selbstbereicherung, des Betrugs auf Kosten anderer. Wie die unersättlichen Banker ihre naiven treuen Kunden ausgenutzt haben, sind jetzt Millionen Fans von korrupten Spielern, Schiedsrichtern und organisierten Kriminellen weltweit um die zweitschönste Nebensache der Welt betrogen worden. Fußball.</p>
<p>Kinder und Jugendliche in der ganzen Welt haben einen Aufsteigertraum. Fußballer zu werden. Vorbild zu sein. Oft ist es für viele die große Chance, von unten nach oben zu kommen. Aber am meisten beeindruckt sie das Können und das Wollen der Sportler. Fairness und Leistung.</p>
<p>Verarscht, kann man da nur schreiben. <span id="more-582"></span>Eine Gesellschaft, in der mehr und mehr Rücksichtslosigkeit, Egoismus, Oberflächlichkeit und Geld als die einzige Währung des Erfolges herauskristallisiert, betrügt. Sie betrügt sich selbst und wird um das wichtigste betrogen, was Menschen haben. Nämlich Wahrhaftigkeit. Und einen Wettbewerb der Besten als Anreiz für die nächsten Generationen.</p>
<p>Vorbilder? Das scheint gestern gewesen zu sein. Die heutigen Vorbilder sind Luftnummern. Gierig und inhaltsentleert. Die Eliten der Gesellschaft auch in der Politik, in der Wirtschaft und nun endgültig im Sport werden ihrer Verantwortung nicht gerecht. Und dann wundern wir uns, wenn Teile unserer Jugend verwahrlosen.</p>
<p>Gerade bei denen, die wenig haben; gerade bei den Jugendlichen, die aufwachsen, ohne dass die Erwachsenen um sich kümmern; gerade bei denen haben Sportler das höchste Ansehen. Wieder einmal ist dieses Ansehen verspielt worden.</p>
<p>Schande!</p>
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