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	<title>starke-meinungen.de &#187; Fußball</title>
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	<description>zur Bundestagswahl 2009</description>
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		<title>Helden im Sport und Schufte in den Banken: Wir messen mit zweierlei Maß</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 13:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Kocks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Banken]]></category>
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		<category><![CDATA[Mesut Özil]]></category>
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		<description><![CDATA[Für Millionen und Abermillionen Euro wechseln junge Fußballer von einem Verein zum anderen. Die Gehälter sind in der Größenordnung, die sonst nur Investmentbanker ihr Eigen nennen können. Und die Vereine sind gewaltige Wirtschaftsunternehmen, die sich die Unsummen für die Stargagen leisten können. Wer Tore schießt, soll es ruhig zum Slumdog-Millionär bringen. Da sind wir großzügig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Millionen und Abermillionen Euro wechseln junge Fußballer von einem Verein zum anderen. Die Gehälter sind in der Größenordnung, die sonst nur Investmentbanker ihr Eigen nennen können. Und die Vereine sind gewaltige Wirtschaftsunternehmen, die sich die Unsummen für die Stargagen leisten können.</p>
<p>Wer Tore schießt, soll es ruhig zum Slumdog-Millionär bringen. Da sind wir großzügig. Ja, es ist unsere Großzügigkeit, Ihre und meine. Das Geld der Vereine  stammt aus Werbe-Einnahmen und TV-Lizenzen. Damit ist klar, wer es am Ende zahlt: wir, die Fernsehzuschauer und Verbraucher. <span id="more-2148"></span></p>
<p>Aber für einen Ballgott wie den grazilen Özil, liebevoll Fischauge genannt, da legen wir  gerne hier und da einen Euro drauf. Ich liebe ihn, weil er zeigt, was man in seiner und meiner Heimat, dem Ruhrpott,  unter Integration versteht und weil er Ballett und Sturmangriff stilsicher vereint. Einen Künstler kriegt man nicht für Mindestlohn; zahlen wir ihm stolze Gagen. Money well spent, sagt da der Engländer.</p>
<p>Bei den Stürmern im Finanzwesen, jedenfalls bei den öffentlichen Bankern, hat die Politik die Gehaltsmöglichkeiten gedeckelt. Da gibt es „eine halbe Mille brutt“, und keinen Cent mehr. Dafür tritt im Fußball niemand an, der das Runde auch tatsächlich in das Eckige bringt. Wir reden also darüber, was wir unseren Stars im Sport bereit sind zu zahlen und was wir den Helden der Börse verweigern. Dazu meldet sich der Coach der HSH Nordbank, Hilmar Kopper (der mit den „peanuts“), nun zu Wort. Als Aufsichtsrats-Vorsitzender einer norddeutschen Landesbank verliert er gerade auf politischen Druck hin seinen Mannschaftskapitän, einen gewissen Dr. No (Kennzeichen: Gelhaar, genannt Ölprinz).</p>
<p>In dieser Geschichte tauchen allerlei Figuren auf, über deren Sachkenntnis man zweimal nachdenken sollte, gerade in der Politik. Da filzt es im Senat und riecht gänzlich unhanseatisch. Es laufen für die Nordbank Berater durch das Land, bei denen man in der Branche nur jene als Klienten weiß, die bar jeder Hoffnung sind. Aber darüber hat der Wähler das letzte Wort.</p>
<p>Zur Lösung der Bankenkrise hat es allerdings nicht Zeit und Muße bis zur nächsten Wahl: Wenn Dr. No sich mit seinem erzwungenen Abschied und seiner deshalb stattlichen Abfindung vergnügen soll, muss irgendjemand den Karren aus dem Dreck ziehen. Den muss der AR-Chef jetzt finden. Das ist so gut wie ausgeschlossen. Kopper sagt auch warum: Für eine Amateurvergütung kriegt er keinen Profi. Und dieses Urteil hat Gewicht. Der greise Hilmar Kopper ist eine Autorität. Gelernter Deutsch Banker und, weiß Gott, kein Bruder Leichtfuß.</p>
<p>Ich bin vielleicht nicht objektiv, weil ich ihn schätze, und das nicht nur, weil er mein Nachbar im Westerwald ist; von seiner Frau Gemahlin wollen wir hier jetzt mal nicht reden. Was also sagt das Urgestein seriösen Bankwesens zur Gehaltsdeckelung bei Bankern in öffentlichen Häusern? Der Jahrhundertsatz lautet: „Wir erhalten dafür keine Manager aus der Bundesliga.“</p>
<p>Dem Steuerzahler droht eine Milliardenpleite. Eine Landesbank muss gerettet werden, die sich unter vermeintlichen Aufsicht der Politik in die Schieflage verspekuliert hat. Es braucht Profis, um weiteren Schaden vom Gemeinwesen abzuwenden. Vor einem Länderspiel stehend darf der Coach aber nur aus der Amateurliga rekrutieren. Ja, sind wir bei Verstand? Wir sollten mehr Interesse am Erfolg der Ölprinzen auf den Vorstandsetagen haben als an den Toren des Fischauges.</p>
<p>Wir zahlen zwar beide, aber die Bankenpleite ist teurer. Deshalb mein Vorschlag: Banker in öffentlichen Banken sollten nicht mehr verdienen als Fußballhelden, aber auch nicht weniger. Und wir machen das Gehalt davon abhängig, ob sie Tore schießen, bei beiden. Hohe Gagen sind in Ordnung, wenn sie am nachgewiesenen Erfolg hängen, und ein Skandal, wenn sie als Beamtenapanage gewährt werden.</p>
<p>Die Verstaatlichung der Banken ist nicht die Lösung; sie ist das Problem. Die Bankenaufsicht in Händen minderbemittelter Politiker ist das Problem, nicht die Lösung. Was brauchen wir auf dem Platz? Hochbezahlte Spieler und rigorose Schiedsrichter. Und ein lautstarkes, gnadenloses Publikum. So geht Spitzenklasse. Nur so.</p>
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		<title>Wessen Staatsoberhaupt?</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 16:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Kocks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
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		<description><![CDATA[Fußball interessiert mich nicht. Ich habe von Sport keine Ahnung. Und Fan-Kulturen sind mir völlig fremd. Es hat mich zwar mal eine Edelfeder in einem Zeitungskommentar „Hooligan“ genannt, aber das war wohl nicht wegen meines Sportsgeistes, sondern wegen meiner schlechten Manieren. Ich stehe fassungslos vor Menschen, die sich darüber unterhalten, ob sie für die Borussen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fußball interessiert mich nicht. Ich habe von Sport keine Ahnung. Und Fan-Kulturen sind mir völlig fremd. Es hat mich zwar mal eine Edelfeder in einem Zeitungskommentar „Hooligan“ genannt, aber das war wohl nicht wegen meines Sportsgeistes, sondern wegen meiner schlechten Manieren.</p>
<p>Ich stehe fassungslos vor Menschen, die sich darüber unterhalten, ob sie für die Borussen sind oder für die Bayern und das für ein Thema halten. Mich ergreift nicht mal Hochgefühl, wenn, knister-knaster, Deutschland gegen England spielt.<span id="more-2037"></span></p>
<p>Meine einzigen näheren Begegnungen mit dem Fußball bestanden darin, dass ich mich mit einem afrikanischen Spieler beschäftigen musste, der den Kindersklavenhandel, der seiner Familie in Afrika nachgesagt wurde, für einen legitimen Teil seiner kulturellen Tradition hielt und  gleichwohl gerne in Wolfsburg auf den Platz gelaufen wäre. Das war mir nicht recht. Was ich dann an Spielervermittlern, Anwälten und sonstigen Geschäftemachern des Sports erlebt habe, roch für mich nach einer hochorganisierten Halbwelt. Jedenfalls bin ich kein Fan.</p>
<p>Für mich möge der Bessere gewinnen, egal, woher er kommt. Vieles mutet bei den regionalen Clubs wie den Nationalmannschaften ohnehin an wie das  Auftreten von international zusammengekauften Söldnerheeren, die ein re-nationalisiertes TV-Event abziehen. Eine globale Akrobatengruppe, die sich weiße oder rote T-Shirts überzieht, um wie Deutsche oder Türken auszusehen. Und das Tor für Deutschland schießt dann ein gebürtiger Pole. Was für eine Kasperei! Kurzum: Man kann nicht desinteressierter an der EM-Qualifikation sein als der Autor dieser Zeilen.</p>
<p>Und doch stutze ich jetzt, den Fernseher in meiner Stammkneipe hörend. Da buht der Mob auf den Rängen einen Spieler bei bloßem Ballbesitz aus, einen netten Jungen mit der Trikotnummer Acht, den die notorisch frechen Berliner am Tresen „Fischauge“ nennen. Der junge Mann stammt von Zuwanderern aus der Türkei ab, ist hier in meiner Heimat aufgewachsen und hat einen deutschen Pass; sein Religionsbekenntnis interessiert mich nicht, weil in diesem Land jeder nach seiner Facon selig werden darf.</p>
<p>Aber der Mob im Fan-Block der türkischen Mannschaft buht. Aber darum darf man den Mob ja auch Mob nennen: Vox Populi, Vox Rindvieh! Einmal interessiert, sehe ich die Kamera auf die VIP-Tribüne zoomen und erkenne neben dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan („Assimilation ist Verbrechen!“) unseren Bundespräsidenten Wulff.</p>
<p>Unser Staatsoberhaupt wird dort wohl dienstlich gewesen sein, als Präsident meines Landes, mein Staatsoberhaupt.</p>
<p>Und was tragen die beiden Staatsschauspieler? Jeder einen Fan-Schal, der zur einen Hälfte die deutschen Mannschaft preist und auf der anderen die türkische. Die politische Pose sagt:  Beim Spiel Deutschland gegen Türkei ist man für beide; das soll mir jetzt was sagen; irgendwas Anti-Sarrazinisches.</p>
<p>Ich bin nachhaltig empört, über beide Schals, weil ich es nicht liebe, wenn Politik mich verarscht. Bei Erdogan bin ich sauer, weil er eine Islamisierung der Türkei betreibt, die einen ehedem modernen Staat wieder in die vormodernen Gefilde des Gottes-Staates zurückführt. Erdogan sorgt dafür, dass die Türkei nicht in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen werden kann; er steht für einen politisierten reaktionären Islamismus, der, wenn ich ihn als politische Programmatik ernst nehme, nach Faschismus riecht. Ich will an dem Mann keine deutsche Fahne sehen.</p>
<p>Und der Amtsinhaber Wulff, der Softie im höchsten Amt meines Staates, setzt auf Multi-Kulti („Der Islam gehört zu Deutschland!“). Ich will an meinem Präsidenten keine türkische Fahne sehen, wenn er neben Herrn Erdogan steht.</p>
<p>Wir müssen, habe ich von einem klugen Professor in der letzten Woche gelesen, unsere Freiheit, die ganz wesentlich auf der Trennung von Staat und Religion beruht, mit Klauen und Zähnen verteidigen; wer meine Frau und meine Tochter dem Sachrecht zuweisen will, darf auf meine Fan-Zuneigung nicht rechnen. Und auch nicht auf die Unterwürfigkeit des Staatsoberhauptes. Es gilt ausschließlich das Grundgesetz, nicht die Scharia, Herr Wulff; nicht die Hälfte vom Grundgesetz und die andere Hälfte aus der Scharia!</p>
<p>Ich verlange, dass Sie klar Flagge zeigen. Dafür sitzen Sie im Schloss Bellevue, nicht für das Wischi-Waschi einer islamisch-jüdisch-christlichen Bundesrepublik mit flexibler Leitkultur und Menschenrechten auf Abruf. Entscheiden Sie sich, wessen Bundespräsident Sie sein wollen! Und für diese klare politische Logik, da bietet der Sport doch das ideale Verständnis. Deutsche und Türken sind Gegner in einem fairen Spiel. Gegner, nicht Feinde.</p>
<p>Und das Sagen haben die Spielregeln, nicht der Koran oder die Bibel oder der Talmud. Und ich will, wenn ich den Wulffschen Relativismus sehe, jetzt doch mit Inbrunst, dass die Deutschen gewinnen. Man kann in einem fairen Spiel für die eine Partei sein oder für die andere, aber nicht für beide. Und das hat nichts mit Deutschtümelei zu tun. Ich begrüße es mit ganzem Herzen, dass die deutschen Tore von Spielern geschossen werden, die aus Polen und der Türkei stammen. Und ich verlange, dass das Spiel fair zugeht und nach dem Spiel sich die Gegner wieder in den Armen liegen.</p>
<p>Aber diese billige und effekthaschende  Abstauberei des konfliktscheuen und leisetreterischen Herrn Wulff, offensichtlich ein Warmduscher in Fragen des Patriotismus, die widert mich an. Bei Amtsantritt habe ich die Befürchtung geäußert, dass dieser Präsident in die Heinrich-Lübke-Galaxie eintauchen wird. Das werde ich noch bereuen, denn Lübke war ein älterer Herr, frei von jeder Ambition, Wulff hat noch was vor. Erschreckt frage ich mich: In wessen Namen?</p>
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		<title>Sommermärchen 2.0.: Helden wie wir</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 09:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Dettling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Talentprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Weh dem Land, das Helden braucht. Der Satz von Bert Brecht passt gut in diese Tage. Deutschland braucht Helden wie die Jungs von Jogi Löw. Helden, die kämpfen und weinen, die für den anderen arbeiten und gemeinsam gewinnen wollen. Auch wenn davon im Halbfinale gegen Spanien nicht viel zu sehen war: in dieser Mannschaft steckt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p>Weh dem Land, das Helden braucht. Der Satz von Bert Brecht passt gut in diese Tage. Deutschland braucht Helden wie die Jungs von Jogi Löw. Helden, die kämpfen und weinen, die für den anderen arbeiten und gemeinsam gewinnen wollen.</p>
<p>Auch wenn davon im Halbfinale gegen Spanien nicht viel zu sehen war: in dieser Mannschaft steckt enormes Potenzial und die globale Fußballwelt ist begeistert von der jüngsten Mannschaft seit langem.  Jung und fast jeder zweite Spieler mit Migrationshintergrund – lässt sich das auf den Rest der Gesellschaft übertragen? <span id="more-1720"></span></p>
<p>Ja, wenn wir an den Nachwuchs glauben und frühzeitig in ihn investieren. Der Deutsche Fußball Bund hat in den letzten Jahren viel unternommen, um dieses Team zu bekommen. In jedem hier geborenen und/oder aufgewachsenen jungen Menschen steckt ein Talent, das Förderung und den Glauben ans Gelingen verdient.</p>
<p>Der jüngste Integrations- und Bildungsbericht der Bundesregierung legt genau hier den Finger auf die Wunde. Zu viele junge Menschen in diesem Land werden unzureichend gefördert und fallen aus der Gesellschaft heraus. Ihnen fehlt das Nötigste, um teilhaben zu können. Der deutsche Bildungs- und Arbeitsmarkt muss durchlässiger werden, wenn wir die vielen Talente nicht für immer verlieren wollen.</p>
<p>Daher müssen vor allem die Kitas und Grundschulen zu Talentschmieden werden. Ohne Ganztagsförderung, mehr gut ausgebildetes Personal und eine stärkere Öffnung gegenüber Nachbarschaft und Umfeld wird das Nachwuchsprogramm nicht zu haben sein. Die Bereitschaft hierfür Geld auszugeben ist vorhanden. Was fehlt ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommen, von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, uns allen, dieses Talentprogramm zu organisieren.  Damit das Sommermärchen weiter gehen kann, nicht nur auf dem Fußballplatz.</p>
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		<title>Betrug bei der zweitschönsten Nebensache der Welt &#8211; wie Fußball Auftsteigerträume verrät</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/21/betrug-bei-der-zweitschonsten-nebensache-der-welt-wie-fusball-auftsteigertraume-verrat/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 09:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel Friedman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Friedman]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettskandal]]></category>

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		<description><![CDATA[Schande! Das ist sie wieder, die häßliche Fratze der Gier, der Selbstbereicherung, des Betrugs auf Kosten anderer. Wie die unersättlichen Banker ihre naiven treuen Kunden ausgenutzt haben, sind jetzt Millionen Fans von korrupten Spielern, Schiedsrichtern und organisierten Kriminellen weltweit um die zweitschönste Nebensache der Welt betrogen worden. Fußball. Kinder und Jugendliche in der ganzen Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schande! Das ist sie wieder, die häßliche Fratze der Gier, der Selbstbereicherung, des Betrugs auf Kosten anderer. Wie die unersättlichen Banker ihre naiven treuen Kunden ausgenutzt haben, sind jetzt Millionen Fans von korrupten Spielern, Schiedsrichtern und organisierten Kriminellen weltweit um die zweitschönste Nebensache der Welt betrogen worden. Fußball.</p>
<p>Kinder und Jugendliche in der ganzen Welt haben einen Aufsteigertraum. Fußballer zu werden. Vorbild zu sein. Oft ist es für viele die große Chance, von unten nach oben zu kommen. Aber am meisten beeindruckt sie das Können und das Wollen der Sportler. Fairness und Leistung.</p>
<p>Verarscht, kann man da nur schreiben. <span id="more-582"></span>Eine Gesellschaft, in der mehr und mehr Rücksichtslosigkeit, Egoismus, Oberflächlichkeit und Geld als die einzige Währung des Erfolges herauskristallisiert, betrügt. Sie betrügt sich selbst und wird um das wichtigste betrogen, was Menschen haben. Nämlich Wahrhaftigkeit. Und einen Wettbewerb der Besten als Anreiz für die nächsten Generationen.</p>
<p>Vorbilder? Das scheint gestern gewesen zu sein. Die heutigen Vorbilder sind Luftnummern. Gierig und inhaltsentleert. Die Eliten der Gesellschaft auch in der Politik, in der Wirtschaft und nun endgültig im Sport werden ihrer Verantwortung nicht gerecht. Und dann wundern wir uns, wenn Teile unserer Jugend verwahrlosen.</p>
<p>Gerade bei denen, die wenig haben; gerade bei den Jugendlichen, die aufwachsen, ohne dass die Erwachsenen um sich kümmern; gerade bei denen haben Sportler das höchste Ansehen. Wieder einmal ist dieses Ansehen verspielt worden.</p>
<p>Schande!</p>
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