Archiv für die Kategorie „Michel Friedman“
31. Mai 2010 - 18:58
Von: Michel Friedman
Bundespräsident Horst Köhler ist beleidigt und gekränkt. Missverstanden, und zu Unrecht kritisiert fühlt er sich. Das ist die Begründung, um das höchste Staatsamt der Bundesrepublik mit sofortiger Wirkung dem Bürger zurück zu geben.
Wie bitte? Ist denn der Bundespräsident, wenn er sich politsch äußerst, unantastbar? Oder gilt nicht vielmehr: Gerade er mobilisiert politische Debaten – auch gerade kontrovers streitige - in unserer Gesellschaft? In einer Demokratie gibt es keinen kritikfreien Raum für niemanden. Hat denn etwa Horst Köhler den Sozialkundeunternricht geschwänzt? Welches Vorbild gibt er vor allen Dingen für junge Menschen ab? Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Bundespräsident, Köhler, Kritik, Merkel, Nachfolge, Rücktritt, Scherbenhaufen, Westerwelle
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10. Mai 2010 - 08:52
Von: Michel Friedman
Auch 6200 Stimmen Vorsprung können aus einem Verlierer keinen Sieger machen.
Dieser Ministerpräsident persönlich wie auch die schwarz-gelbe Koalition, die er führt, sind deutlich und brutal abgewählt worden. Zu Recht! Der misstrauische, sich überschätzende Rüttgers, der auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen wollte, jede Rolle überstülpte, von der er hoffte, dass sie Stimmen bringt, sich gegen seine eigenen Entscheidungen als mutiger Kämpfer darstellte, sich einerseits mit und andererseits gegen Merkel positionierte, wurde von seinen eigenen CDU-Leuten gemobbt, die ihm die Maske vom Gesicht rissen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Merkel, NRW, Rüttgers, Schwarz-Gelb, Wahldebakel, Westerwelle
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7. Mai 2010 - 09:29
Von: Michel Friedman
Peinlich! Kleinkariert! Das Verhalten von CDU, FDP und SPD zum Griechenland-Kredit im Bundestag ist ein katastrophaler Beweis, dass der Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen wichtiger ist als die Rettung des Euro.
Angela Merkel hat zu Recht nicht sofort nach Beginn der Spekulationswelle gegen Griechenland deutsches Geld in die Arena geworfen. Zu Unrecht hat sie allerdings gehofft, über den 9. Mai hinweg zu kommen. Das hat ihr und Deutschland viel Prestige gekostet. Dass die Sozialdemokraten sich bei dieser wichtigen und existentiellen Entscheidung für Deutschland und Europa wie selbst Frank-Walter Steinmeier zugeben musste, im Bundestag enthalten, ist allerdings der Offenbarungseid, der einem banalen und dümmlichen Wahlkampfeffekt geschuldet ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Bundestag, CDU, Euro, FDP, Finanzkrise, Griechenland, Nordrhein-Westfalen, Prestige, SPD, Wahlkampf
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8. April 2010 - 12:50
Von: Michel Friedman
Still und leise, aber dafür umso effektiver hat Angela Merkel eine konservative, spießige Altherrenpartei à la Helmut Kohl zu einer modernen Partei umgebaut.
Es kann ihn nämlich geben, den modernen Konservatismus. Konservativ sein ist kein statischer Begriff, sondern muss dynamisch sein, um zukunftsfähig zu bleiben. Genau das hat Angela Merkel verstanden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:CDU-Vorsitzende, Frauenbild, Islamkonferenz, Merkel, Modernisierung, Partei, Volkspartei
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6. März 2010 - 16:00
Von: Michel Friedman
Ich weiß nicht mehr, was mich wütender macht. Mit jedem Tag wird ein weiteres Kapitel von Kinderschändung, Kindervergewaltigung, Gewalt an Kindern in katholischen Beziehungsanstalten und neuerdings auch in weltlichen Internaten wie der Odenwaldschule bekannt.
Klar, die pädophilen Vergewaltiger und Schläger sind an der Spitze des Empörungspotentials. Aber gleich dahinter kommen die blinden, die tauben und die stummen Mitwisser, die aus Opportunismus, aus Angst, aus Karrieredünkel oder aus falsch verstandener Elternscham die Kinder nicht geschützt haben und dadurch neue und weitere Opfer mitverantworten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:katholische Kirche, Kinderschändung, Mitwisser, Netz des Schweigens, Odenwaldschule, Zivilcourage
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24. Februar 2010 - 14:52
Von: Michel Friedman
Heuchler dieser Welt, vereinigt Euch, denn ihr habt eine Stimme, die für Euch spricht. Der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, greift die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an. Er ist empört darüber, dass Frau Schnarrenberger empört ist, über die Tatsache, dass die katholische Kirche Päderasten und Vergewaltiger nicht aktiv und offensiv der Staatsanwaltschaft übergibt.
Wo war Herr Zollitsch in den letzten Wochen und Monaten, wo nur durch das mutige Handeln einiger weniger überhaupt die Decke des Schweigens, der Verschweigens und des Vertuschens der katholischen Kirche gelüftet wurde? Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:Heuchler, katholische Kirche, Leutheusser-Schnarrenberger, Päderasten, Scheiterhaufen, Vergewaltiger, Zollitsch
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6. Februar 2010 - 12:12
Von: Michel Friedman
Gottseidank gibt es die Steuerhinterzieher-CDs. Vergessen scheint der katastrophale Start dieser Regierung. Vergessen scheint die größte Neuverschuldung des Staates, seit es Deutschland gibt. Vergessen scheint die Steuersubventionierung der Hoteliers. Überhaupt alles scheint vergessen.
Gäbe es diesen CD-Informanten nicht wirklich, hätte ein PR-Berater dieser Regierung empfehlen müssen, sich selbst CDs zu verkaufen, um von sich selbst abzulenken. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:100 Tage Schwarz-Gelb, FDP, Geldverschwendung, PR-Berater, Regierung, Sparen, Steuersünder
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9. Januar 2010 - 12:20
Von: Michel Friedman
Der Staat ist nicht die Kirche, die Bundeskanzlerin nicht Gott. Auch wenn wir uns in den letzten Jahrzehnten angewöhnt haben, zur Lösung all unserer Probleme eben diesen Staat anzurufen, muss festgestellt werden: Es funktioniert nicht. Genausowenig wie Gott und die Religionen es geschafft haben, die alltäglichen Sorgen und Probleme des Menschen mit lebensbefähigenden Konzepten zu beanworten, so wenig kann der Staat und die Politik dies leisten.
Das Konzept der Freiheit ist gleichzeitig das Konzept der Selbstverantwortlichkeit. Die Gemeinschaft anzurufen, um Hilfe zu bitten, ist die letzte, die allerletzte, aber eben nicht die erste Option. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte:FDP, Freiheit, Fürsorgestaat, Selbstverantwortlichkeit, Staat, Steuerbetrüger, Westerwelle
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