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Woher kommt der Hass in Freital? – Publizistische Scharfmacher und ihre bürgerlichen Feigenblätter

Freital, Meißen, Halle, seit Samstag nun auch Dresden. Die Liste der Städte, in denen rechte Hetzer Asylbewerber bzw. Migranten in Angst und Schrecken versetzen, wird immer länger. Und die Übergriffe nehmen zu. Im ersten Halbjahr 2015 hat sich die Anzahl der Gewaltdelikte gegen Flüchtlingsheime im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 fast verdreifacht.

Beunruhigend an dieser Entwicklung ist nicht bloß der quantitative Zuwachs von Anschlägen, die in den meisten Fällen wohl dem rechtsextremen Umfeld zuzuschreiben sind. Sorge muss vor allem bereiten, dass sich der Hass auch außerhalb der zwar brandgefährlichen, aber doch personell immer noch einigermaßen überschaubaren Neonazi-Szene ausbreitet. Immer häufiger findet sich, vor allem in den neuen Bundesländern, ein hasserfüllter Mob vor Asylbewerberunterkünften ein, um dort zu pöbeln, menschenverachtende Sprüche zu skandieren und wutverzerrte Gesichter bar jeder Empathie und Humanität zur Schau zu tragen. Wie ist das zu erklären? Wer hat diese Leute so angestachelt, dass sie sich nicht einmal schämen, wenn sie von Reporterteams gefilmt werden? Woher kommt diese rechte Agitation, die zwar (manchmal nur knapp) unterhalb des Rechtsextremismus angesiedelt ist, aber zugleich deutlich über rechtspopulistische Stammtischparolen hinausgeht?

Anfang des Monats traf Doreen Reinhard in der ZEIT ins Schwarze und erkannte zutreffend, dass diese Entwicklung „mit der Pegida-Bewegung zu tun“ habe. Die Autorin wies darauf hin, dass die Zeit der großen Demonstrationen der selbsternannten „besorgten Bürger“ in Dresden zwar vorbei sei, sich diese dafür aber „großflächig zu einer Art Filialbetrieb“ transformiert haben: „In kleinen, radikalen Einheiten drangsalieren Pegida-Anhänger – die schon immer aus der Provinz zu den Demos nach Dresden angereist waren – die sächsischen Kleinstädte, in denen sie zu Hause sind. Sie starten vor Ort Demonstrationen gegen Asylbewerber, laden prominente Pegida-Redner auf ihre Bühnen ein.“

Eine Entwicklung, die kein Zufall ist. Im Gegenteil. In ihr manifestiert sich eine schon länger verfolgte Strategie der Pegida-Protagonisten und ihres publizistischen Umfelds. Von Anfang an stand die Bewegung der sogenannten Neuen Rechten nahe, weshalb es nicht lange dauerte, bis sowohl in Dresden als auch beim Leipziger Ableger („Legida“) Götz Kubitschek, die zentrale Figur dieser Denkrichtung, regelmäßig als einer der Hauptredner auftrat. Auch die Pegida-OB-Kandidatin Tatjana Festerling ist dieser Szene zuzurechnen.

Die „Neue Rechte“ versteht sich als intellektuelle Strömung, die sich dezidiert von der „Alten Rechten“, sprich von Neonazis abgrenzt und sich stattdessen in die Tradition der „Konservativen Revolution“ der 20er und 30er Jahre stellt. Zu deren Protagonisten zählten vor allem Carl Schmitt, Arthur Moeller van den Bruck (Hauptwerk: „Das dritte Reich“) und Edgar Julius Jung (Hauptwerk: „Die Herrschaft der Minderwertigen“). Ungeachtet dieser Abgrenzung aber „marschieren neue und alte Rechte in ihrem Ekel Hand in Hand“, wenn es „um Egalität oder die multikulturelle Gesellschaft geht“, resümierte Marc Felix Serrao.

Fixpunkt der Neuen Rechten, aus dem heraus sich praktisch alle ihre Positionen ableiten lassen, ist der sogenannte „Ethnopluralismus“, mit dem nicht etwa eine innergesellschaftliche Vielfalt im Sinne von Multikulturalität gemeint ist, sondern eine möglichst große Homogenität verschiedener Rassen bzw. Kulturen. Aus diesem Grund kreist das Milieu unaufhörlich um die Bewahrung der „Identität“ bzw. um die „Verteidigung des Eigenen“ gegen „das Fremde“. Und pflegt dementsprechend große Aversionen gegen Zuwanderer und Asylbewerber. In der AfD hat diese Strömung durch ihre Vertreter Björn Höcke, Hans-Thomas Tillschneider und André Poggenburg stark an Boden gewonnen und setzt inzwischen sogar die rechtspopulistische Frauke Petry unter Druck.

Während die AfD der Neuen Rechten als parteipolitisches Vehikel dienen soll, ist die Pegida-Bewegung für sie ein ideales Mittel, um ihr Gedankengut im vorpolitischen Raum zu verbreiten, was sie als „Metapolitik“ bezeichnet. Ziel ist es, „kulturelle Hegemonie“ zu erlangen, also die Gesellschaft gen rechts zu verschieben. Publizistisch besonders befeuert wird dieser Prozess von zwei zentralen Scharfmachern: Götz Kubitschek mit seiner „Sezession“ und André Lichtschlag mit seinem rechtslibertären Blatt „eigentümlich frei“.

Nischenblätter, könnte man meinen. Neben der „Jungen Freiheit“ aber leider Nischenblätter, die auch in bürgerlichen Kreisen gelesen werden. Und denen, sei es vielleicht aus gedanklicher Nähe oder vielleicht aus dem Wunsch heraus, auch am rechten Rand nach Lesern zu fischen oder vielleicht auch nur aus Naivität manche konservative christliche Autoren zu Salonfähigkeit und größerer Reichweite verhelfen: und zwar durch Interviews, eigene Texte, gemeinsame Auftritte oder Laudationes.

Kubitschek jedenfalls lässt keinen Zweifel daran, was er sich von Pegida erhofft: „Aus dieser riesigen Menge, die da seit fünf Monaten zusammengeströmt ist, müssen viele hundert kleinerer und größerer Initiativen gegründet werden“, darunter „Bürgerbündnisse gegen die Einríchtung von Asylheimen im Dorf“. Dabei sei der folgende „Impuls dahinter zum Thema“ zu machen: „Die Lage der Nation ist so bedrohlich, dass in jede Richtung nach Rettungsmöglichkeiten gesucht werden darf und muss.“

Als besonders bedrohlich sehen Kubitschek und sein Gefolge den von ihnen so bezeichneten „Großen Austausch“ an, also das angebliche Aussterben des „deutschen Volkes“ durch die Kombination von niedrigen Geburtenraten „autochthoner“ Deutscher und steigender Zuwanderer- bzw. Asylbewerberzahlen. Auf diese grotesken, Oswald Spengler in nichts nachstehenden Untergangsszenarien fallen immer mehr Leute herein, fühlen sich von einer imaginierten „Überfremdung“ bedroht und leben ihren so geschürten Hass zunehmend hemmungsloser vor Flüchtlingsunterkünften aus.

André Lichtschlag und sein „eigentümlich frei“ stehen Kubitschek in puncto Aufwiegelei in Nichts nach, auch wenn Lichtschlag sich selbst nicht näher mit der Flüchtlingsdebatte, dafür aber umso mehr mit seinen Aversionen gegen „das System“ und „die Herrscherkaste“ beschäftigt. Kein Wunder, dass beide sich jüngst zum gemeinsamen Gespräch zusammenfanden, das wiederum in der „Sezession“ publiziert wurde. Ein Déjá-Vu, denn bereits 2003 tauschten sich die zwei öffentlich aus und entwarfen die Skizze einer für ihre Ziele idealen Partei, die der heutigen Alternative für Deutschland (AfD) verblüffend ähnlich ist.

Anlass für das aktuelle Zusammenkommen der beiden Scharfmacher ist der Rechtsrutsch in der renommierten Hayek-Gesellschaft, den die ehemalige Vorsitzende Karen Horn publik gemacht hat. In diesem Zusammenhang fand sie mit Recht deutliche kritische Worte zu rechten bzw. rechtslibertären und reaktionären Medien wie eben auch „eigentümlich frei“. Lichtschlag ist deshalb nun pikiert und sieht alles ganz anders, was, wäre die Materie nicht so ernst, putzig wirken könnte, weil er im Gespräch mit Kubitschek genau die Agitation an den Tag legt, die Horn so irritiert. Was Leute wie ihn so gefährlich macht, zeigen die folgenden Ausschnitte in aller Deutlichkeit: „Das Establishment und seine Hilfstruppen grenzen sich ab von denen, die grundsätzliche Systemänderungen wollen und die Mächtigen also in ihrer Position ernsthaft herausfordern“.

Eine fundamentale Änderung der gesellschaftlichen und politischen Koordinaten wünscht Lichtschlag sich also. Da ist es kein Wunder, dass er sich – szenetypisch – für Pegida begeistert, weil die Dresdner Teilnehmer „die Maulwerker in der Politik“, „deren Freunde von der ‚Lügenpresse‘“ und „das System herausforderten.“ Dem eigenen Milieu rät er gar, ebenso wie die Pegida-Demonstranten „jedes Gespräch mit der Herrscherkaste“ abzulehnen, in der sich „längst Angst und Panik breit[mache]“. Ohne Zweifel: Hier ist jemand klar auf Konfrontationskurs zu unserer politischen und gesellschaftlichen Grundordnung. Hier will jemand etwas fundamental Anderes. Hier stellt jemand die Systemfrage. Wie gefährlich und destabilisierend eine solche Verächtlichmachung ihrer politischen Repräsentanten für eine Demokratie sein kann, hat Alan Posener an dieser Stelle unter Berufung auf Hannah Arendt eingehend dargelegt.

Jeder bürgerliche Autor, der sich mit neurechten bzw. rechtslibertären Scharfmachern wie Lichtschlag und Kubitschek publizistisch einlässt und diese damit aufwertet, muss sich mithin bewusst sein, das er damit zumindest indirekt zur Ausbreitung ihres Gedankenguts beiträgt. Dies gilt in besonderem Maße für Hans-Olaf Henkel. Wenn er seine zuletzt scharfe Abgrenzung von den „Rechtsideologen“, wie er sie nennt, wirklich ernst meint, sollte er seine Autorenschaft bei „eigentümlich frei“ überdenken. Andernfalls würde diese Abgrenzung bei ihm, dem Sarrazin-Unterstützer der ersten Stunde, künftig ziemlich wohlfeil wirken.

Ansonsten gilt es auch weiterhin genau hinzusehen und den Hass in Freital und andernorts nicht nur als Phänomen wahrzunehmen, sondern offenzulegen, wer ihn mit welchem Ziel befeuert. Nur so kann man verhindern, dass sich das neurechte und rechtslibertäre Gedankengut immer weiter in die bürgerliche Mitte hineinfräst.

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107 Gedanken zu “Woher kommt der Hass in Freital? – Publizistische Scharfmacher und ihre bürgerlichen Feigenblätter;”

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    @Wahr-Sager

    Schreihälse? Lieber Wahr-Sager, seit Jahren werden in und um die Sezession die verweinten Kinderaugen gerieben, wie zum Teufel die Kameraden von der anderen Feldpostnummer es geschafft hätten, die kulturelle Hegemonie zu erobern. Seit Jahren wird über das Kopieren von Strategien debattiert und (natürlich im Kommentarteil) offen propagiert. Es ist so weit. In der Argumentation, im politischen Stiel und in der autistischen Aggressivität hat die intellektuelle Rechte das Niveau der Antifa-Industrie erreicht. Wenn das das Geheime Deutschland sein soll (mir fehlt die eine oder andere Antenne, bin halt neu hier), wenn die Verteidigung des Eigenen sich in der Ablehnung des Anderen und Verklärung des Toten erschöpft und das Eigene der Aufguss des Fremden ist, dann widme ich meinen nächsten Döner ihnen persönlich.

    PS: Mein Name ist Stevanovic, ich bin aus Gießen und habe ein Förderabo der Sezession. Wenn sie glauben dicke Backen nur unter Pseudonym aufblasen zu können, dann tut es mir um das Deutschland, was ihnen vorschwebt, nicht leid, denn bei solchen Helden wird es ein Rohrkrepierer bleiben. Wenn sie im Rahmen der freiheitlich Demokratischen Grundordnung schon Angst haben, mit offenem Visier zu streiten, werden sie am Tag der multikulturellen Apokalypse nicht mal mehr Opfer genannt werden.

    We get the world we deserve. In ihrem Falle Leute wie mich. Ich gönne es ihnen.

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    @ Klaus J. Nick

    Ich gehe mit Ihnen d´accord, dass in Deutschland verfehlt wurde, eine seinen Interessen angemessene Einwanderungspolitik zu formulieren.

    Ich gehe mit Ihnen auch d´accord, dass die Politik des Westens gegenüber den Herkunftsländern versagte, weil sie ideologisch mit einem unangemessenen Befreiungsbegriff operierte und praktisch keine Mittel fand, diese Gesellschaften zu balancieren. Vielleicht war der Zweck auch Destabilisierung. Teile und herrsche.Glauben Sie, dass der Westen mehr Erfolg gehabt hätte, wenn die Bundesrepublik der „Koalition der Willigen“ sich angeschlossen hätte? Überall, wo der „Westen“ mit seinem Krieg gegen den Terror eingriff, sind die Verhältnisse schlechter geworden, sei es Afghanistan, sei es der Irak, sei es Syrien, Somalia, Jemen, Lybien. Zauberlehrling. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass der Iran, in dem es dem Westen nicht gelang, einen Bürgerkrieg oder Putsche anzustiften, als einer der wenigen Staaten im Nahen Osten kein failed state ist.

    Ich erinnere mich auch, dass in der Zeit, bevor Afghanistan Schlachtfeld des Ost-West-Konfliktes wurde die deutsche Entwicklungshilfe, insbesondere die deutschen Schulen und deutsche Ingenieure Träger einer Modernisierung waren.

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    Herr Trute,

    dann soll aber doch nicht so getan werden, als ob es in der Asyl-/Flüchtlingspolitik um völlig uneigennützige Interessen gehen würde, bei denen der finanzielle Aspekt völlig nebensächlich wäre und die Barmherzigkeit der „Refugees Welcome!“-Schreihälse an erster Stelle stehen würde!
    Selbstverständlich geht es um handfeste politische und finanzielle Interessen – das wissen Sie, Frau Bednarz und auch alle anderen Linken bzw. sogenannten sehr genau. Und letztendlich geht es um die Verteidigung des Eigenen und nicht um den von Ihrer Seite konstruierten Rassismus, den es in der BRD nur deswegen gibt, weil eine einflussreiche Antifa-Industrie ihn konstruieren muss, um ihre Daseinsberechtigung zu rechtfertigen.

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    @DBH, Ihr Beitrag vom 03.08.15

    Was wollen Sie uns mit Ihrem Beitrag “ zur Sache“ – zum Eigentümer des Asylbewerberheims in Freital – sagen? Flüchtlingsunterbringung als Teil kapitalistischer Verwertung, ist nicht verwerflich.
    Das „Geschäft“, mithin der Profit, ist nunmal das Grundmotiv kapitalistischen Wirtschaftens – ganz egal, ob der Eigentümer nun aus Israel oder sonst wo herkommt.

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    Frau Bednarz, nehmen wir mal das Thema Einbruchskriminalität. Die Einbruchszahlen sind im letzten und in diesem Jahr dramatisch gestiegen. Jetzt frage ich Sie, Frau Bednarz, waren die Täter in der Regel Deutsche, oder waren es in der Regel ausländische Straftäter, die die Einbrüche begangen haben?

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    Sicherlich ist die aktuelle Lage in vielerlei Hinsicht beängstigend. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass das Asyl zu einer Art Einwanderung dritter Klasse verkommen ist, und dass so überwiegend Menschen einwandern, die kaum eine Bereicherung darstellen. Knapp 600.000 Menschen, deren Asylanträge abgelehnt worden sind, leben aktuell in Deutschland. Dieses Jahr werden 500.000 Asylbewerber erwartet, wobei etwa die Hälfte dieser Menschen vom Balkan stammt (was man dem Verlust der Kontrollen über die einzelnen Grenzen zu verdanken hat) und offensichtlich nicht verfolgt wird. Dem stehen weniger als 10000 Abschiebungen gegenüber.
    Dann gibt es natürlich noch die Menschen aus Syrien oder dem Irak, die tatsächlich vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen sind. An und für sich spräche nichts dagegen, diesen Menschen temporär Zuflucht in Deutschland zu geben, jedoch sieht das in der Praxis fast sicher so wie in der Vergangenheit aus, dass ein großer Teil dieser Menschen uns auch dann erhalten bleiben wird, wenn der Krieg irgendwann vorbei sein sollte. Man sieht dies bereits am Beispiel dieser jungen Palästinenserin, die man aus humanitären Gründen aufgenommen und behandelt hat und die eigentlich keinen Anspruch auf Asyl haben dürfte. Natürlich sind diese Menschen von den kulturellen Gegebenheiten und Ideologien ihrer Heimatländer geprägt, welche wiederum wesentlich für das Chaos im Nahen Osten verantwortlich sind.
    Gerade auch aus dem Vergleich mit den Nachbarländern Frankreich, Großbritannien und Schweden kann man erkennen, dass muslimische Zuwanderer aus den arabischen Ländern wesentlich schwieriger zu integrieren sind, als dies bei den Türken oder Menschen vom Balkan der Fall ist. In den genannten Nachbarstaaten kam es in den letzten Jahren teilweise mehrfach zu schweren Unruhen (zuletzt in London). Zudem stammt aus diesen Zuwanderermilieus auch ein beachtlicher Teil der Rekruten des Islamischen Staates.
    Würde das Asylrecht nicht systematisch zweckentfremdet, so würde es sicherlich eine höhere Akzeptanz genießen.

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    @’Gesunder Menschenverstand‘
    Wissen Sie, mein gesunder Menschenverstand erinnert mich daran, daß die deutsche Politik, insbesondere die der CDU/CSU, jahrzehntelang aus populistischen Gründen geleugnet hat, daß Deutschland ein Einwanderungsland ist und Experten auf dem Gebiet Integration entsprechend nicht zum Zuge kommen konnten. Und nun fragen Sie mich, wie das zu bewerkstelligen sei, daß soundsoviele Einwanderer, bzw. Flüchtlinge zu betreuen, zu versorgen und zu integrieren sind? Ich weiß jedenfalls, daß diese Leute bestimmt nicht ohne Not kommen und daher erst mal versorgt werden müssen. Auch weil die Politik gegenüber den Machthabern und Eliten der Herkunftsländer versagt hat. Und nein – ich bin nicht dafür, daß jeder kommen kann, der einen Schlepper findet, damit wirklich Bedürftige auch angemessene Hilfe erhalten.
    Und obwohl es viele Missstände gibt in diesem Lande, z.B. daß ganze Gemeinden von Rockerbanden, die Drogenhandel, Prostitution und Menschenhandel betreiben oder befördern, drangsaliert werden, bleibt dort der ‚Aufschrei‘ der rechten Scharfmacher aus. Und daß ich von den allzu Besorgten die eine ‚Überfremdung‘ befürchten, so gar keine Verurteilung dieser Anschläge auf Flüchtlingsheime lese (Thema des threads), lässt ja wohl nur darauf schließen, daß sie diese billigen. Was die Kosten betrifft: Hat Deutschland nicht jahrzehntelang aus wohlüberlegter Bequemlichkeit jegliche außenpolitische Verantwortung für den Umgang mit den Herkunftsländern abgelehnt und die Amerikaner die Kastanien aus dem Feuer holen lassen? Daß wir mittlerweile so einige ‚failed states‘ haben, aus denen geflohen wird, hat auch damit zu tun. Auch das sollten ‚Compact‘- und ‚Zuerst‘-Leser mal bedenken.

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    Liebe Frau Bednarz,
    „es ist auffällig, dass von Leuten, die so denken wie Sie“, der Leser bereits in der Überschrift offensichtlich und beabsichtigt manipuliert wird. Ich schreibe es Ihnen nochmal, mit Ihrer Überschrift: „Woher kommt der Hass in Freital?“ suggerieren Sie dem Leser, dass die Menschen auf Freital Ausländer hassen!!!
    Eine objektive Berichterstattung hätte sich bereits in der Überschrift neutral verhalten!
    Bereits Ihre Überschrift disqualifiziert Sie!

  9. avatar

    Liebe Carol, es ist auffällig, dass von Leuten, die so denken wie Sie, ständig eine „neutrale Berichterstattung“ eingefordert wird, sobald Kritik an Haltungen kommt, die die rechte Szene vertritt. Ist Ihnen der Unterschied zwischen Bericht und Meinung geläufig? Dann sollten Sie sehen, das „Starke Meinungen“ ein Meinungsportal ist. Ansonsten weisen Sie mir bitte einen inhaltlichen Fehler nach; wird Ihnen nicht gelingen. Und zeigen Sie mir die „neutralen“ Stücke bei „eigentümlich frei“, der „Sezession“ und den anderen Szenemedien…

  10. avatar

    Liebe Frau Bednarz,
    merken Sie eigentlich nicht, dass Sie bereits mit Ihrer Überschrift: „Woher kommt der Hass in Freital? – Publizistische Scharfmacher und ihre bürgerlichen Feigenblätter“ manipulieren? Nein, ich halte Sie für so intelligent, dass ich Ihnen Absicht unterstelle!
    Die Menschen machen sich sorgen, sie haben Angst vor Überfremdung, vor Gewalt die tagtäglich in inzwischen seriösen Zeitungen beschrieben wird. Anstatt angemessen darauf zu reagieren, werden diese Menschen, die Bürger und Steuerzahler unseres Landes nicht nur von Ihnen beschuldigt und diffamiert!
    Eine faire und neutrale Berichterstattung sieht anders aus!

  11. avatar

    Roger Jeitner: ‚ … Die Hunde, die hier aufheulen, solltest Du als Bestätigung Deiner Arbeit sehen. Jemand, der zu feige ist unter Klarnamen seine Meinung zu sagen, verdient keine Beachtung.‘

    … im ‚Netz‘ haben Klarnamen und Pseudonyme seine Berechtigung. Der echte Name ist angreifbar. In einer Debatte geht es um Meinungen, nicht um Personen.

    Im Übrigen bin ich nicht dafür, Ihre persönlichen Beleidigungen gegenüber anderen Foristen, weil Sie deren Meinungen nicht teilen, zu löschen.
    Wenn Sie auch noch ‚was zur Sache beitragen könnten?

    … von mir noch etwas zur Sache, zum Asylbewerberheim in Freital selber: Eigentümer: Leonardo Hotels ist die europäische Division von den 1998 in Israel gegründeten Fattal Hotels.

    … im Übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Eigentümer, aus lauter Liebe, an die Stadt Dresden für Asylsuchende Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Das ist Geschäft … mag sich jeder selber die Gewinnmarge ausrechnen.

    Ein Geschäft, dass in Israel nicht funktioniert, Israel schiebt Afrikaner nach Afrika ab.

    Wohin sonst?

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    Lieber Jens Schnell, Jungs und Moeller van den Brucks Bücher sind frei erhältlich, jeder kann also entsprechend recherchieren. In der Tat ist es so, dass Jung von den Nazis umgebracht wurde. Das ändert allerdings nichts daran, dass er und die anderen „Konservativen Revolutionäre“ Wegbereiter des Hitler-Regimes waren. Von diesem haben sie sich irgendwann in etwa so distantiert, wie das ihre heutigen Erben der Neuen Rechten von den Neonazis tun. Ihre Werke wie namentlich Moeller van den Brucks Buch „Das dritte Reich“ waren aber dennoch für das Nazi-Regime wesentlich.

    Ansonsten empfehle ich Ihnenzum Ganzen mein heute in drei Wochen erscheinendes, co-verfasstes Buch „Gefährliche Bürger – Die Neue Rechte greift nach der Mitte“, in dem wir die Parallelen der Neuen Rechten zu den Konservativen Revolutionären eingehend thematisieren: http://www.hanser-literaturver.....6-44461-4/

    Spon löscht übrigens sehr wohl persönliche Beleidigungen.

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    @ Klaus J. Nick

    Wenn das so ist, wie Sie schreiben, haben unser Staat, unsere Gesellschaft, unsere Gemeinden die Ressourcen, diese Herausforderung (http://www.spiegel.de/politik/.....46396.html) zu bewältigen? Können wir das, wenn wir unsere selbst aufgestellten Standards erfüllen wollen? Z.B. Menschenwürdige Unterkunft, Jugendhilfestandards oder Psychotherapeutische Behandlung für Flüchtlinge mit Posttramatischen Belastungsstörungen?

    „Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) leiden rund 40 Prozent der Asylsuchenden in Deutschland aufgrund extrem belastender Erlebnisse in ihren Heimatländern und auf der Flucht unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Von ihnen erhalten demnach jedoch nur circa fünf Prozent eine Psychotherapie.“

    40% der Asylsuchenden – das sind bei geschätzten Flüchtlingen in diesem Jahr ca. 160.000 mit PTSB. Nach dem Fachbuch PTSB Leitlinien und Quellentexte betragen die Kosten bei einer Kurzzeittherapie bei einfacher PTSB ca. 2.000 €, bei PTSB mit Komorbitität ca. 6.500, bei komplexer PTSB mit Kindheitstraumatisierungen mindestens 13.000. Dies bei Muttersprachlern. Hier bräuchte man noch spezifisch ausgebildete Dolmetscher. Machen Sie mal ein paar Rechenexempel.

    In all diesen Bereichen müßten Strukturen aufgebaut werden; was wollen wir erreichen, wo müssen wir Abstriche machen? Es dreht sich hier nicht um abstrakte Menschenliebe, sondern um praktische Mobilisierung von Ressourcen. Wo sehen Sie das Minimum? Was kostet das Minimum? Was tragen Sie (ich nehme an, Sie liegen über dem Durchschnitt) dazu bei in „einem der reichsten Länder der Welt“? Der Moralphilosoph Singer gibt nach eigenen Angaben 30% seines Einkommens für wohltätige Zwecke. Wieviele „Fremde“ wollen Sie in das Land lassen? Alle, die kommen wollen?

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    Arthur Moeller van den Bruck (Hauptwerk: „Das dritte Reich“) und Edgar Julius Jung (Hauptwerk: „Die Herrschaft der Minderwertigen“).
    Ja damit kann man dem bunten Bildungsbürger einen wohligen Schauer über den Rücken jagen, man muß ja keine Angst haben, daß er die Bücher irgendwann mal selbst liest. Das Edgar Julius Jung selbst von den Nazis ermordet wurde, passt zwar nicht so ganz ins Konzept, kann man aber dezent verschweigen.

    Woher kommt der Hass?
    Ausgangspunkt ist die zuerst von Politikern entwickelte Methode jede Frage bzw. jedes Problem so zu beantworten, das am Ende immer eine Bestätigung der eigenen Ideologie herauskommt. Diese von linken Journalisten mittlerweile bis ins vollkommen absurde perfektionierte Kunst nimmt dabei mittlerweile selbst auf grundlegendste und anerkannte Zusammenhänge und Erkenntnisse keine Rücksicht mehr. Etwa wenn Warner vor islamischen Terror in Karikaturen zu dessen Wegbereitern gemacht werden. Dieser Angriff auf die Intelligenz mußte irgendwann zu einem Rollback führen.

    Bei Lügenpresse hatte man wohl zuerst spon im Auge, da muß man sich nur anschauen welche Artikel man kommentieren darf und welche nicht. Lustig ist auch immer wieder, wenn jemand auf einen Kommentar antwortet, den es eigentlich gar nicht mehr gibt und da kann man dann oft sehen, da werden keine Beleidigungen und Pöbeleien gelöscht sondern abweichende Meinungen. Wobei man mit persönlichen Beleidigungen bei spon sowieso keine Probleme hat, wenn es denn die richtigen trifft. Selbst habe ich damit keine Probleme, aber wer austeilt, sollte auch einstecken können.
    Zur Facebook Problematik fällt mir ein Zitat von Teresa von Ávila aus dem Jahr 1560 ein:
    „Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.“

  15. avatar

    … apropos Asylbewerberheim in Freital: Eigentümer: Leonardo Hotels ist die europäische Division von den 1998 in Israel gegründeten Fattal Hotels.

    … im Übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Eigentümer, aus lauter Liebe, an die Stadt Dresden für Asylsuchende Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Das ist Geschäft … mag sich jeder selber die Gewinnmarge ausrechnen.

    Ein Geschäft, dass in Israel nicht funktioniert, Israel schiebt Afrikaner nach Afrika ab. Wohin sonst?

    Sind die Deutschen doof? Nein! … Sozialisten ausgenommen. Deutschland ist nicht souverän!

    DAHER!

  16. avatar

    Politisch Verfolgte genießen nach Art. 16 a GG einen gerichtlich durchsetzbaren Anspruch auf Asyl. Danach ist kein einziger ‚Asylantrag‘ in Deutschland rechtens, es gilt das sogenannte Dublin-System, nach dem Asylbewerber dort aufgenommen werden müssen, wo sie zuerst ankommen.

    Bürgerkrieg und Armut begründen kein Asylrecht.

  17. avatar

    Bravo Liane für den treffenden Artikel.
    Die Hunde, die hier aufheulen, solltest Du als Bestätigung Deiner Arbeit sehen.
    Jemand, der zu feige ist unter Klarnamen seine Meinung zu sagen, verdient keine Beachtung.
    Völlig unverständlich die Behauptung ausgerechnet Du seist eine Linke.
    Allein das zeigt den Realitätsverlust und die Parallelwelt dieser Leute.

  18. avatar

    @AK: würden Sie bitte zum Thema schreiben anstatt hier persönliche Unterstellungen mir gegenüber zu machen? Auch ich fühle mich für die Netiquette in den Leserkommentaren auf diesem Blog verantwortlich. Und wenn Sie möchten, dass Ihre Kommentare auch künftig freigeschaltet werden, sollten Sie diese wahren.

  19. avatar

    Ich hab mir neulich mal Sonntags aus Langeweile, die WELT gekauft. Darin war ein Artikel von Susanne Gaschke, in dem stand, dass Pegida einen Asylbewerber in Dresden ermordet hat. Später stellte sich heraus, dass der wahre Täter ein anderer Asylbewerber war (der dann noch an der Spitze des Trauerzuges der Linken mitmarschierte). Eine Richtigstellung der WELT oder von Frau Gaschke gab es nicht. Das ist der Journalismus der WELT am Sonntag.

  20. avatar

    Die „Biodeutschen“ beginnen zu verstehen, dass das Etikett „Flüchtling“ differenziert betrachtet werden muss. Es gibt Menschen, die vor Bürgerkrieg und politischer oder religiöser Verfolgung fliehen. Es gibt aber auch Menschen, die wegen Armut fliehen. Der Großteil der „Flüchtlinge“ in Deutschland ist nach den geltenden Gesetzen nicht aufenthaltsberechtigt. Medien und Parteien subsummieren unter dem Empathie einfordernden Begriff „Flüchtling“ alle Menschen, die zu uns kommen. Es findet bewusst keine Differenzierung statt, um bei der Bevölkerung den Eindruck zu erwecken, dass der derzeitige Asyl- und Flüchtlingsstrom nach Deutschland grundsätzlich legal stattfindet. Die Schuld an der eskalierenden Situation liegt nicht bei den Asylbewerbern oder Flüchtlingen, aber auch nicht bei den Einheimischen, die sich jetzt gegen weitere Asylbewerberheime wehren. Die Schuld liegt bei den Medien und bei der Politik. Die Politik möchte die Asyl- und Flüchtlingsgesetze aus ideologischen Gründen nicht umsetzen. Rückendeckung erhält sie von den Medien, die berechtigte Kritik mit der Rassismus- und Rechtsextremismuskeule bekämpfen. Und da wundern sich beide, dass kaum noch Menschen wählen gehen oder solche Medien konsumieren? Ihr selbst sorgt dafür, dass die Menschen, die kein Gehör mehr finden, sich mangels Alternativen früher oder später der Gewalt bedienen. Und davor soll uns Gott bewahren.

  21. avatar

    Es freut mich, dass sich „neurechtes“ Denken so ausgebreitet hat, um die LINKen mit ihren verqueren Ideen – wozu auch die Gender-Ideologie gehört – einzudämmen. Der beste Indikator für den Erfolg Rechter ist das wütende Umsichschlagen LINKer, die nicht wahrhaben wollen, dass sich ihre sorglose Zeit dem Ende nähert.
    Ich empfehle bzgl. linken Gedankenguts den Artikel „Wie Linke und Opportunisten am Rechtsextremismus verdienen“, der aufzeigt, auf welche Weise Linke einen Popanz erzeugen, von dem so viele Bunt-/Gutmenschen profitieren: http://sciencefiles.org/2015/0.....verdienen/

  22. avatar

    @Karl Hellmich
    Nein, es ist nicht das Internet im allgemeinen. Es ist die Wiege des bednarzistischen, das Facebook. Die sozialen Medien. Der Ort, wo jeder was zu sagen hat. Der Ort, der leider auch von immer mehr echten Journalisten für ein bisschen Fame gescannt wird. Wer da am auffälligsten winkt bzw. fleissig like-t, der erhöht seine Chancen auf Wahrnehmung. So wie ein paar Stammtischler mit lutem Geplärre dort mit etwas wahrgenommen werden, was sonst nicht einmal die Kneipentür verlassen hat. So wird dann facebook zum Stimmungsmacher vor den Asylheimen .. Es geht um Aufmerksmkeit, bei frau Bednarz nicht anders als bei den ganzen kleinen braunen Teufeln die man aus ihrem tausendjährigen Schlaf geweckt hat indem man ihnen diese abgeranzten Facebook Komentarspalten hingehalten hat.

  23. avatar

    „Da die Kommentare zeigen, wie sehr sich das neurechte Denken schon ausgebreitet hat“

    Sie nerven leider sehr mit solchen aus einer ugefuckten facebook-Welt herüberwehneden Sätzen Liane. Ich bin auch müde Ihnen zu erkären, warum. Fragen Sie doch mal jemanden, der noch Bock hat es Ihnen auseinanderzusetzen. Posener oder so.

  24. avatar

    Es ist schon ein wenig deprimierend, es (hier) schriftlich mitzuerleben, mit welcher Zwangsläufigkeit eigene Ängste, Unzufriedenheit etc. auf sowas Abstraktes, wie Begriffe (‚die Deutschen‘, ‚die Ausländer‘, ‚die Flüchtlinge‘) projeziert werden, statt die wirklichen Ursachen für Missstände (ja auch im reichen Deutschland) zu erkunden. Glauben wirklich die Protagonisten einer Mauer um Deutschland, damit würde sich auch nur ansatzweise etwas verbessern? Leider hat ‚die bürgerliche Mitte‘ Angst, so werden diese Parolen auf fruchtbaren Boden fallen.

  25. avatar

    Frau Bednarz, Sie wohnen doch in München. München ist voll mit Flüchtlingen. Was soll denn passieren, wenn weiter mehrere tausend Flüchtlinge in München ankommen?

  26. avatar

    Da die Kommentare zeigen, wie sehr sich das neurechte Denken schon ausgebreitet hat, empfehle ich die heutige WELT am Sonntag mit dem Titel: „Das wir man ja wohl noch sagen dürfen – Die Rechte schürt die Angst vor den Flüchtlingen. Sie will ihre Ideologie in die bürgerliche Mitte tragen.“

  27. avatar

    @Frau Bednarz

    Lassen Sie sich nicht beirren! An Kommentaren wie denen von JensN oder Karl „Deutsch ist Glückssache“ Hellmich lernt man, wie die Pegidazis so ticken… Ein „Gespräch“ mit denen? Wohl unmöglich. Schlimm!

  28. avatar

    @May:

    „Und was für einen Bullshit ‚Parisien‘ etc. hier verbreiten ist unglaublich.“

    Hauptsache, Beiträge von Leuten wie Ihnen triefen vor intellektueller Geistesmasse…

  29. avatar

    May: ‚Oh mein Gott! Ich dachte bisher, hier würden nur Lehrer der Geisteswissenschaften kommentieren, aber nach dem Satz ‚Hier wird das staatliche Gewaltpotential von ethnopluralen Banden massiv in Frage gestellt.‘, zweifel ich daran. … Meine Güte! Reflektion? Nein! Reaktion! JA! Werdet erwachsen!‘

    … Fr./Frl./Hr. May, ich stimme Ihnen zu, was schlagen Sie vor?

    Clans und Banden streiten um Vorherrschaft und akzeptieren die Polizei nicht als Ordnungsmacht.

    ‚Dort kämpfen mehrere rivalisierende Rockergruppen sowie libanesische, türkische, rumänische und bulgarische Clans um die Vorherrschaft auf der Straße. Die definieren für sich: Hier hat die Polizei nichts mehr zu sagen‘, erklärt Arnold Plickert, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen, FOCUS Online.

  30. avatar

    @Karl Hellmich:

    Ihre Beobachtung Frau Bednarz betreffend sehe ich genauso. Der Narzissmus ist bei LINKen besonders stark ausgeprägt. Dafür brauchen Sie ein besonders bequemes Feindbild, an dem sie sich abreagieren und ihre eigenen Charakterschwächen projizieren können.

  31. avatar

    @Liane Bednarz:

    Würden Sie mir bitte verraten, welche „fürchterlichen Kommentare“ bzw. „rechten Hass“ Sie konkret meinen? Ich habe mir jetzt mindestens 20 Kommentare durchgelesen und konnte dort keinen Hass erkennen. Klären Sie mich/uns doch mal auf. Oder liegt der Hase einfach darin begraben, dass Sie solch geballte Kritik einfach nicht gewöhnt sind und deswegen so dünnhäutig reagieren, wofür der pöhse Rächtä herhalten muss?

    Heißt es nicht gerade aus linker Ecke, dass sich mittlerweile viele Deutsche mit Fremden vermischt haben und es den reinrassigen Deutschen daher kaum mehr geben würde? Und wie kommt es dann, dass Rechte in Deutschland bzw. BRD mit Rechten aus anderen Ländern paktieren, wenn es doch aus Ihrer Ecke ständig heißt, dass ein Teil der Deutschen (also wieder die pöhsen Rächtän) ausländerfeindlich ist? Sie wollen offenbar nicht wahrhaben, dass es nicht gegen DIE Ausländer geht, sondern um eine völlige Neuordnung mit dem Ergebnis, dass die Deutschen zu einer Minderheit werden – was Ihresgleichen aber offenbar nicht stört. Der Nebeneffekt dieser Entwicklung ist dann auch, dass die „neuen Deutschen“ von den üblichen Bekannten zu einer antideutschen Haltung bewegt werden, was den Konflikt zwischen Pro- und Antideutschen zusätzlich schürt.
    Wie bitte kann jemand ein Deutscher sein, nur indem er ein Stück Papier bekommt, das ihm dies bescheinigt, während er gleichzeitig antideutsche Parolen schmettert, wie man sie von antideutschen „Antifaschisten“ kennt, die ja schließlich auch eine deutsche Staatsbürgerschaft haben?

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    @Alan Posener:

    „Lieber Blonderhans, wenn Sie die Demokratie der Bundesrepublik gleichsezten mit der Staatsform der DDR, die weder deutsch, demokratisch noch eine Republik war, dannsind sie weder moralisch noch intellektuell satisfaktionsfähig.“

    Stimmt, Herr Posener, die „Demokratie“ der BRD ist keinesfalls mit der der DDR zu vergleichen – in der wussten die meisten Leute nämlich, dass sie sich in keiner Demokratie befanden. Meinen Sie wirklich, als privilegierter BRD-Bürger moralisch den Gegnern der BRD überlegen zu sein? Dass man Intellekt auch destruktiv einsetzen kann, muss ich Ihnen und allen anderen BRD-Schäfchen sicherlich nicht erzählen…

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    Schon klar, Frollein Bednarz: Nur das, was LINKe entgegenbringen, ist wahre Liebe, während die Rechten ja nur hassen können. Wie einfach man sich die Welt doch machen kann – vor allem dann, wenn man privilegiert behandelt wird. So wie Sie, Frau Bednarz – als „Liberal-Konservative“, wie in Ihrem Twitter-Profil zu lesen ist…

    Zitat: „Was Leute wie ihn so gefährlich macht, zeigen die folgenden Ausschnitte in aller Deutlichkeit: ‚Das Establishment und seine Hilfstruppen grenzen sich ab von denen, die grundsätzliche Systemänderungen wollen und die Mächtigen also in ihrer Position ernsthaft herausfordern‘.“

    Oh ja, wirklich gefährrrrlich! Da will doch tatsächlich jemand eine Änderung des Systems bewirken oder gar tatsächlich den „Rechtsstaat“ BRD abschaffen, von dem einzig Leute wie Sie wirklich profitieren – und die ja deswegen auch risikolos „Gesicht zeigen“ können.
    Ich wünsche mir genauso wie Herr Lichtschlag eine fundamentale Änderung der gesellschaftlichen und politischen Koordinaten. Dass Ihresgleichen das als gefährlich betrachtet, kann ich durchaus nachvollziehen, denn eine solche Änderung würde die bequeme Situation, in der sich LINKe wie Sie befinden, von heute auf morgen völlig verändern. Dass Ihresgleichen nicht wahrhaben will, dass die gleichgeschaltete (!) Presse lügt, ist in Ihrem Milieu wirklich nichts Neues. Und würde sich in der Herrscherkaste nicht längst Angst und Panik breitmachen, müssten die Etablierten nicht zu immer rigideren Maßnahmen greifen, die den Charakter der BRD-Diktatur immer deutlicher zum Vorschein kommen lassen.
    Aber schön, dass Sie erkannt haben, dass da jemand „klar auf Konfrontationskurs“ zu unserer „politischen und gesellschaftlichen Grundordnung“ ist, die aber doch eigentlich mit Füßen getreten wird, oder wie ist das noch mal mit dem verlogen betriebenen „Kampf gegen rechts“, obwohl doch lt. GG niemand politisch benachteiligt werden darf?

    PS. Wenn Sie wissen wollen, was tatsächlicher Hass ist, kann ich gerne dabei behilflich sein und einige Kostproben aus Ihrer ideologischen Ecke liefern…

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    Falls jemand sich wundert: ich schalte diese fürchterlichen Kommentare alle frei, um zu dokumentieren, wie extrem der rechte Hass mittlerweile ist. Sage also niemand, man habe ihn nicht früh genug erkennen können.

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    Vielen Dank,
    Herr Goebbels würde sich freuen Sie als Patriotin befummeln zu dürfen…

    Zitat: „Das Wesen der Propaganda ist – ich möchte fast sagen: eine Kunst. Und der Propagandist ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Künstler der Volkspsychologie.
    Seine wichtigste Aufgabe besteht darin, täglich und stündlich sein Ohr an den Herzschlag des Volkes zu legen und zu lauschen, wie es schlägt,
    und seine Maßnahmen auf den Takt dieses Herzschlages einzurichten.

    Das Wesen der Propaganda ist deswegen unentwegt die Einfachheit und die Wiederholung.
    Nur wer die Probleme auf die einfachste Formel bringen kann und
    den Mut hat, sie auch gegen die Einsprüche der Intellektuellen ewig in dieser vereinfachten Form zu wiederholen,
    der wird auf die Dauer zu grundlegenden Erfolgen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung kommen.“

    (aus dem Tagebuch von Josef Goebbels, Eintragung vom 29. Januar 1942)

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    Kleine Anmerkung: dardurch, dass fast nur Leute auf ihre aufwendigen Beiträge kommenterien, welchen man kaum die geistige Zurechnungsfähigkeit unterstellen kann, schrecken sie alle willigen Diskutanten enorm ab. Und was für einen Bullshit „Parisien“ etc. hier verbreiten ist unglaublich.

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    Oh mein Gott! Ich dachte bisher, hier würden nur Lehrer der Geisteswissenschaften kommentieren, aber nach dem Satz „Hier wird das staatliche Gewaltpotential von ethnopluralen Banden massiv in Frage gestellt.“, zweifel ich daran. Dass hier nur technikfeindliche, sich als Aristokraten sehende, Magister der Geschichte oder deutschen Sprache kommentieren, war mir schon klar. Siehe „Parisien69“, oder „DerDeutschNationale“ etc., aber das ist wirklich der Abschuss. Meine Güte! Reflektion? Nein! Reaktion! JA! Werdet erwachsen!

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    oh gott, welch hirnloses gesschwätz
    dieser frau.

    deutschland wehrt sich gegen die flutung mit asylschmarotzern.
    und das ist gut so.

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    Liebe Frau Bednarz, für mich ist weniger entscheidend, wer mit wem zusammensitzt und diskutiert, ob die rechts oder nicht rechts sind, entscheidend scheint mir, ob die Informationen realitätsangemessen und genügend vollständig sind. Ich habe gelernt, dass der Teufel im Detail steckt und dass schlimmer als die Lüge die halbe Wahrheit mit Informationen, die unter den Teppich gekehrt werden, ist. Wenn Sie nun die Polemik „Lügenpresse“ in Bezug auf die Informationspolitik von SPON für nicht angemessen finden, wie würden Sie denn den Artikel bezeichnen? Fortschrittlich, christlich, human, lösungsorientiert?

    Schauen Sie: http://www.focus.de/politik/de.....50845.html. Hier wird das staatliche Gewaltpotential von ethnopluralen Banden massiv in Frage gestellt.

    Die frohe Botschaft des Überchristen Alan Posener „Es gibt nicht mehr Juden noch Griechen, nicht mehr Sklaven noch Freien, nicht mehr männlich noch weiblich; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.” sollte doch, denke ich, aus der Perspektive der Zwei-Reiche-Theologie interpretiert werden. In dieser Welt wenden sich nicht nur die Juden mit Grausen ab – und was ist dieses Konstrukt ohne die Juden? Ich befürchte, dass eine Säkularisierung und Politisierung dieses Evangeliums mit seiner Negierung und Diffamierung von Differenzen, der Dekonstruktion des dialektischen Verhätnisses von Vertraut und Fremd den anschwellenden Bürgerkrieg eher befördert als verhindert. Und dann werden Sie und Alan Posener und Volker Beck und Anton Hofreiter und Claudia Roth, die Deutschland zum Experimentierfeld einer Entdifferenzierung machen wollen, ihre Hände unchristlich in Unschuld waschen „Ich möchte doch ein friedliches Zusammenleben in Deutschland.“ Auf welcher Party sind sie eigentlich?

    P.S. Was haben Sie eigentlich gegen den gesunden Menschenverstand? Dieser ist verantwortungsethisch, nicht gesinnungsethisch. Er versucht angesichts der Beschränktheit und Unvollkommenheit des animal rationale zwischen den Polen der Angst und der Offenheit ein Maß zu finden. Dieses hat mit Vorsicht zu tun.

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    „aber mittlerweile muss ich sagen, dass mich die pseudochristliche rechte Empathielosigkeit und Abgrenzung gegenüber allem, was nicht dem “Eigenen” entspricht und als “das Fremde” diffamiert wird, weitaus mehr abstößt.“

    Verschonen Sie uns doch mit ihrer vulgärchristlichen Ideologie, die auf Einwände gegen den momentan stattfinden massenhaften Asylmissbrauch entgegnet: „Was hätte Jesus gemacht? Hätte er Menschen in Not abgewiesen?“

    Es gibt eine Verantwortungsethiker und Gesinnungsethiker. Sie sind letzteres.

    Was an der Benennung der Nationalität der Banden, die Teile Duisburgs in einen rechtsfreien Raum verwandeln „rechts“ und „demagogisch“ ist, bleibt ihr Geheimnis. Wenn Eine Neonazibande mit Drogen dealt sollte das ihrer Meinung auf die Titelseiten, Wenn libanesische Banden dasselbe machen, gehört es verschwiegen? Die historische Vergangenheit hin oder her, aber das IST Lügenpresse.

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    APo: Es war ganz bestimmt nicht der Gott des Neuen Testaments, von dem Paulus (Gal 3,28) schreibt:

    ‚Es gibt nicht mehr Juden noch Griechen, nicht mehr Sklaven noch Freien, nicht mehr männlich noch weiblich; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.‘

    … volle Zustimmung. Das müssen Sie, werter APo, nur noch jener Ideologie erklären, die alle 5 Minuten einen Christen ermordet.

  42. avatar

    … alles ‚Hasser‘ bei den Vereinten Nationen?

    Der Vertreter der Republik Kongo bei den Vereinten Nationen (UN), Serge Boret Bokwango hat sein Unverständnis über die ‚Flüchtlingspolitik‘ der Europäischen Union sehr drastisch zum Ausdruck gebracht: ‚Jene Afrikaner, die ich jetzt in Italien sehe, sind der Abschaum und Müll Afrikas. Sie verkaufen alles und jeden und prostituieren sich. Diese Leute, die als Krämer an den Stränden auftreten und in den Straßen der Städte herumlungern, sind in keiner Weise repräsentativ für die Afrikaner in Afrika, die für den Wiederaufbau und die Entwicklung ihrer Heimatländer kämpfen.‘

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