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	<title>Kommentare zu: Die Klimapolitik der Vereinten Nationen: Auch hier stinkt der Fisch vom Kopf</title>
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	<description>zur Bundestagswahl 2009</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 09:53:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Gerhard Kramm</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/03/15/die-klimapolitik-der-vereinten-nationen-auch-hier-stinkt-der-fisch-vom-kopf/comment-page-1/#comment-1566</link>
		<dc:creator>Gerhard Kramm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 21:00:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Sascha Stoltenow,

die Meteorologie umfasst die Physik und Chemie der Atmosphaere. Sie bildet daher die Grundlage der physikalischen Klimaforschung.

Numerische Wetterprognosemodelle beruhen auf den Grundlagen der Meteorologie, ebenso die Module fuer die Atmosphaere in den sog. globalen Klimamodellen. Die Erfahrung lehrt, dass nach etwa 6-7 Tagen jede Wetterprognose falsch wird.

Die Klimamodellierer behaupten nun, dass die Klimaprognose laenger gueltig ist, weil es sich im wesentlichen um ein Randwertproblem handelt. Die Begruendung geht auf eine Arbeit von Ed Lorenz zureck, die nur im GARP #16-Report erschien und keineswegs begutachtet wurde. 

Nun haben Kramm und Dlugi (2009, siehe http://arxiv.org/abs/0911.2286 ) gezeigt, dass die innewohnende Unsicherheit in der Bestimmung der unteren Randbedingungen in numerischen Modellen der Atmosphaere eine Prognose des Klimas nicht erlaubt. 

Die Klimamodellierung hat genauso wenig etwas mit Wissenschaft zu tun wie Wetterprognose. Es gehoert zu den wissenschaftlichen Standards, Modellergebnisse an Hand von Beobachtungen zu verifizieren. Nach mehreren Tage hat man bei der Wetterprognose die Gewissheit, dass sie habwegs brauchbar oder falsch war, wobei sich die Bewertung im wesentlichen an Groessen wie Temperatur und Niederschlag orientiert. Eine Bewertung an Hand von Beobachtungen kann im Falle der Klimaprognose ueberhaupt nicht vorgenommen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sascha Stoltenow,</p>
<p>die Meteorologie umfasst die Physik und Chemie der Atmosphaere. Sie bildet daher die Grundlage der physikalischen Klimaforschung.</p>
<p>Numerische Wetterprognosemodelle beruhen auf den Grundlagen der Meteorologie, ebenso die Module fuer die Atmosphaere in den sog. globalen Klimamodellen. Die Erfahrung lehrt, dass nach etwa 6-7 Tagen jede Wetterprognose falsch wird.</p>
<p>Die Klimamodellierer behaupten nun, dass die Klimaprognose laenger gueltig ist, weil es sich im wesentlichen um ein Randwertproblem handelt. Die Begruendung geht auf eine Arbeit von Ed Lorenz zureck, die nur im GARP #16-Report erschien und keineswegs begutachtet wurde. </p>
<p>Nun haben Kramm und Dlugi (2009, siehe <a href="http://arxiv.org/abs/0911.2286" rel="nofollow">http://arxiv.org/abs/0911.2286</a> ) gezeigt, dass die innewohnende Unsicherheit in der Bestimmung der unteren Randbedingungen in numerischen Modellen der Atmosphaere eine Prognose des Klimas nicht erlaubt. </p>
<p>Die Klimamodellierung hat genauso wenig etwas mit Wissenschaft zu tun wie Wetterprognose. Es gehoert zu den wissenschaftlichen Standards, Modellergebnisse an Hand von Beobachtungen zu verifizieren. Nach mehreren Tage hat man bei der Wetterprognose die Gewissheit, dass sie habwegs brauchbar oder falsch war, wobei sich die Bewertung im wesentlichen an Groessen wie Temperatur und Niederschlag orientiert. Eine Bewertung an Hand von Beobachtungen kann im Falle der Klimaprognose ueberhaupt nicht vorgenommen werden.</p>
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		<title>Von: Sascha Stoltenow</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/03/15/die-klimapolitik-der-vereinten-nationen-auch-hier-stinkt-der-fisch-vom-kopf/comment-page-1/#comment-1206</link>
		<dc:creator>Sascha Stoltenow</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:42:00 +0000</pubDate>
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		<description>Klimaforschung ist aber auch zu wichtig, um sie beständige mit der Meteorologie zu vermischen. Unser Winter war Wetter, Klima ist das, was sich dem einzelnen menschlichen Leben durch seine Langfristigkeit tendenziell entzieht - und vielleicht ist genau das das Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klimaforschung ist aber auch zu wichtig, um sie beständige mit der Meteorologie zu vermischen. Unser Winter war Wetter, Klima ist das, was sich dem einzelnen menschlichen Leben durch seine Langfristigkeit tendenziell entzieht &#8211; und vielleicht ist genau das das Problem.</p>
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		<title>Von: Alexander Kraft</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/03/15/die-klimapolitik-der-vereinten-nationen-auch-hier-stinkt-der-fisch-vom-kopf/comment-page-1/#comment-1203</link>
		<dc:creator>Alexander Kraft</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:38:52 +0000</pubDate>
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		<description>Rajendra Pachauri ist nur die - zugegeben unappetitliche - Spitze des Eisbergs in der Klimaforschung. In den 70ern gingen die Klimaforscher noch von einer neuen Eiszeit aus, jetzt ist es die Erderwärmung. Schwer zu glauben angesichts des Winters, der Deutschland und andere Länder seit Wochen im Griff hat. 

Mitte Januar erschien in der Zeit ein Bericht, nach dem die US-Bundesbehörden NASA und NOAA Temperaturdaten so manipuliert haben, dass ein neuzeitlicher Temperaturanstieg vorgetäuscht wurde. Danach wurden 75% der weltweiten Wetterstationen mit niedrigeren Temperaturdaten systematisch aussortiert, verwendet wurden nur die verbliebenen 25% mit den höheren Temperaturen. Allein im flächenmäßig großen Kanada seien von 600 Stationen nur noch 35 verwendet worden. Wetterstationen mit positiven Abweichungen durch den städtischen Wärmeinseleffekt (UHI/Urban Heat Island) in den USA wurden gegenüber ländlichen und deshalb kühleren Stationen bevorzugt. Kühle Wetterstationen in den Anden und in Bolivien verschwanden ganz und wurden durch interpolierte Werte von wärmeren Stationen im Amazonasgebiet oder an den Küsten ersetzt. 

Solche Ergebnisse passen in den Mainstream, bringen Forschungsgeld und mit diesen Summen wird es auch den Wissenschaftlern ganz warm ums Herz.

Kocks hat recht, wenn er schreibt: &quot;Die Unterminierung elementarer wissenschaftlicher Standards, die völlige Intransparenz finanzieller Interessen, die moralinschwangere Abwehr jedweder Kritik als Ketzerei und schließlich auch die Anmaßung politischer Kompetenzen treiben die populäre Klimaforschung an den prekären Abgrund heran.&quot;

Klimaforschung ist viel zu wichtig, um sie in diesem Sumpf untergehen zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rajendra Pachauri ist nur die &#8211; zugegeben unappetitliche &#8211; Spitze des Eisbergs in der Klimaforschung. In den 70ern gingen die Klimaforscher noch von einer neuen Eiszeit aus, jetzt ist es die Erderwärmung. Schwer zu glauben angesichts des Winters, der Deutschland und andere Länder seit Wochen im Griff hat. </p>
<p>Mitte Januar erschien in der Zeit ein Bericht, nach dem die US-Bundesbehörden NASA und NOAA Temperaturdaten so manipuliert haben, dass ein neuzeitlicher Temperaturanstieg vorgetäuscht wurde. Danach wurden 75% der weltweiten Wetterstationen mit niedrigeren Temperaturdaten systematisch aussortiert, verwendet wurden nur die verbliebenen 25% mit den höheren Temperaturen. Allein im flächenmäßig großen Kanada seien von 600 Stationen nur noch 35 verwendet worden. Wetterstationen mit positiven Abweichungen durch den städtischen Wärmeinseleffekt (UHI/Urban Heat Island) in den USA wurden gegenüber ländlichen und deshalb kühleren Stationen bevorzugt. Kühle Wetterstationen in den Anden und in Bolivien verschwanden ganz und wurden durch interpolierte Werte von wärmeren Stationen im Amazonasgebiet oder an den Küsten ersetzt. </p>
<p>Solche Ergebnisse passen in den Mainstream, bringen Forschungsgeld und mit diesen Summen wird es auch den Wissenschaftlern ganz warm ums Herz.</p>
<p>Kocks hat recht, wenn er schreibt: &#8220;Die Unterminierung elementarer wissenschaftlicher Standards, die völlige Intransparenz finanzieller Interessen, die moralinschwangere Abwehr jedweder Kritik als Ketzerei und schließlich auch die Anmaßung politischer Kompetenzen treiben die populäre Klimaforschung an den prekären Abgrund heran.&#8221;</p>
<p>Klimaforschung ist viel zu wichtig, um sie in diesem Sumpf untergehen zu lassen.</p>
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