<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Arbeit plus Kinder – Warum der Babyboom ausbleibt</title>
	<atom:link href="http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/29/arbeit-plus-kinder-%e2%80%93-warum-der-babyboom-ausbleibt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/29/arbeit-plus-kinder-%e2%80%93-warum-der-babyboom-ausbleibt/</link>
	<description>zur Bundestagswahl 2009</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 17:50:27 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/29/arbeit-plus-kinder-%e2%80%93-warum-der-babyboom-ausbleibt/comment-page-1/#comment-647</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:28:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=915#comment-647</guid>
		<description>@ dummdreist &lt;i&gt;in prekären, unsicheren Verhältnissen keine Kinder&lt;/i&gt;

In anderen Weltgegenden und über die längst Zeit unserer Geschichte reproduzieren wir uns &quot;in prekären, unsicheren Verhältnissen&quot;. Und aus heiterem Himmel sind die &quot;prekären, unsicheren Verhältnisse&quot; ein Hinderungsgrund?

Das müssen sehr spezielle &quot;prekäre, unsichere Verhältnisse&quot; sein. Oder?

Die USA mit 14 Geburten pro 1000 gebärfähiger Frauen leben in weniger &quot;prekären, unsicheren Verhältnissen&quot; als wir mit 8 Geburten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dummdreist <i>in prekären, unsicheren Verhältnissen keine Kinder</i></p>
<p>In anderen Weltgegenden und über die längst Zeit unserer Geschichte reproduzieren wir uns &#8220;in prekären, unsicheren Verhältnissen&#8221;. Und aus heiterem Himmel sind die &#8220;prekären, unsicheren Verhältnisse&#8221; ein Hinderungsgrund?</p>
<p>Das müssen sehr spezielle &#8220;prekäre, unsichere Verhältnisse&#8221; sein. Oder?</p>
<p>Die USA mit 14 Geburten pro 1000 gebärfähiger Frauen leben in weniger &#8220;prekären, unsicheren Verhältnissen&#8221; als wir mit 8 Geburten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Silvia Berger</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/29/arbeit-plus-kinder-%e2%80%93-warum-der-babyboom-ausbleibt/comment-page-1/#comment-645</link>
		<dc:creator>Silvia Berger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:13:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=915#comment-645</guid>
		<description>Oje!
Wurde erst jetzt von mir entdeckt, daß im vorletzten Satz das Wichtigste fehlt, nämlich &quot;.......durchs LEBEN kommt.....&quot;!
Ich hoffe, daß der Sinn nicht darunter gelitten hat!
Sorry! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oje!<br />
Wurde erst jetzt von mir entdeckt, daß im vorletzten Satz das Wichtigste fehlt, nämlich &#8220;&#8230;&#8230;.durchs LEBEN kommt&#8230;..&#8221;!<br />
Ich hoffe, daß der Sinn nicht darunter gelitten hat!<br />
Sorry! <img src='http://starke-meinungen.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dummdresit</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/29/arbeit-plus-kinder-%e2%80%93-warum-der-babyboom-ausbleibt/comment-page-1/#comment-643</link>
		<dc:creator>dummdresit</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 10:30:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=915#comment-643</guid>
		<description>Rom ist auch an seinem Bevölkerungsrückgang gescheitert.
Weil immer mehr Menschen in prekären, unsicheren Verhältnissen keine Kinder mehr aufziehen wollten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rom ist auch an seinem Bevölkerungsrückgang gescheitert.<br />
Weil immer mehr Menschen in prekären, unsicheren Verhältnissen keine Kinder mehr aufziehen wollten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Connie Spee</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/29/arbeit-plus-kinder-%e2%80%93-warum-der-babyboom-ausbleibt/comment-page-1/#comment-642</link>
		<dc:creator>Connie Spee</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:37:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=915#comment-642</guid>
		<description>&quot;Studien belegen seit langem, dass Länder mit einer höheren Erwerbsbeteiligung der Frauen auch höhere Geburtenraten aufweisen&quot; - So einfach ist es ja nicht. Die Theorie ist vielmehr die, dass eine Zunahme der Erwerbstätigkeit der Frauen zunächst zu einem Geburtenrückgang führt. Erst wenn die Gesellschaft den Gleichheits- bzw. Gendergedanken voll und ganz verinnerlicht habe, würde sich die Geburtenrate wieder erholen.

Ich halte allerdings andere Gründe für wichtiger:
1. Das Sicherheitsdenken der Deutschen ist sehr ausgeprägt, auch in seinen Unterformen Materialismus und Egoismus. Kinder zu haben bedeutet aber Ungewissheit in zigfacher Hinsicht.
2. Wir analysieren und studieren unsere Gesellschaft bis ins letzte. Dann aber stehen wir wie Kinder vor ihrem in Einzelteile zerlegten Spielzeug und können es nicht mehr zusammensetzen. &quot;Einfach leben&quot; wird schwierig, wenn man statt eines &quot;intelligenten Herzens&quot; (Alain Finkielkraut) einen rudimentär emotionalisierten Computer im Brustkasten hat.

Im übrigen meine ich zu beobachten, dass der Feminismus latent kinderfeindlich ist. Warum nur, ist in seinen Augen die kinderreiche Großfamilie der Super-Gau für Frau und Gesellschaft? Die Frau hätte eine höchst verantwortungsvolle, abwechslungsreiche, anspruchsvolle Arbeit (frühkindliche Bildung, Sozialisierung, medizinische und psychologische Betreuung, Kreativitätsmanagement ...) - und die Kinder haben ihre optimale Kita (altersgemischte Kleingruppe mit fester Bezugsperson und voller Flexibilität).
Nur eines fehlt den Großfamilien-Frauen: gesellschaftliche Anerkennung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Studien belegen seit langem, dass Länder mit einer höheren Erwerbsbeteiligung der Frauen auch höhere Geburtenraten aufweisen&#8221; &#8211; So einfach ist es ja nicht. Die Theorie ist vielmehr die, dass eine Zunahme der Erwerbstätigkeit der Frauen zunächst zu einem Geburtenrückgang führt. Erst wenn die Gesellschaft den Gleichheits- bzw. Gendergedanken voll und ganz verinnerlicht habe, würde sich die Geburtenrate wieder erholen.</p>
<p>Ich halte allerdings andere Gründe für wichtiger:<br />
1. Das Sicherheitsdenken der Deutschen ist sehr ausgeprägt, auch in seinen Unterformen Materialismus und Egoismus. Kinder zu haben bedeutet aber Ungewissheit in zigfacher Hinsicht.<br />
2. Wir analysieren und studieren unsere Gesellschaft bis ins letzte. Dann aber stehen wir wie Kinder vor ihrem in Einzelteile zerlegten Spielzeug und können es nicht mehr zusammensetzen. &#8220;Einfach leben&#8221; wird schwierig, wenn man statt eines &#8220;intelligenten Herzens&#8221; (Alain Finkielkraut) einen rudimentär emotionalisierten Computer im Brustkasten hat.</p>
<p>Im übrigen meine ich zu beobachten, dass der Feminismus latent kinderfeindlich ist. Warum nur, ist in seinen Augen die kinderreiche Großfamilie der Super-Gau für Frau und Gesellschaft? Die Frau hätte eine höchst verantwortungsvolle, abwechslungsreiche, anspruchsvolle Arbeit (frühkindliche Bildung, Sozialisierung, medizinische und psychologische Betreuung, Kreativitätsmanagement &#8230;) &#8211; und die Kinder haben ihre optimale Kita (altersgemischte Kleingruppe mit fester Bezugsperson und voller Flexibilität).<br />
Nur eines fehlt den Großfamilien-Frauen: gesellschaftliche Anerkennung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/29/arbeit-plus-kinder-%e2%80%93-warum-der-babyboom-ausbleibt/comment-page-1/#comment-639</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:16:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=915#comment-639</guid>
		<description>Unzureichende Familien- und Arbeitsmarktpolitik dürften nur am Rande der Grund für niedrige Geburtenraten sein. Frau Berger deutet in der selbstverständlichen Befürchtung einen Trennung vom Kindesvater an: Ein Fundamentaler Mangel an Mit-Menschlichkeit ist es.
 
Wer heute in Deutschland zwei oder drei Kinder hat, muss sich über zwanzig und mehr Jahre tagtäglich auf ein Leben einlassen wollen – und können, das in seiner Wertorientierung dem Leben völlig entgegensteht, das seit mehr als einem Vierteljahrhundert in Deutschland propagiert wird. Lebensgenuss, gern auch Lebensgier, Herr Posener - selbstverständlich: Leben &lt;i&gt;will&lt;/i&gt; leben – spielen sich in Sujets ab, von denen die leptosome  „neoliberale“ Armeseligkeit keinen Schimmer hat. 

Kinder groß zu ziehen, dass sie am Tisch - früher über Broders, heute eher nur noch über Poseners Texte -  Tränen lachen oder eine Viertelstunde die hitzigste Diskussion führen, ohne sich die Köpfe einzuschlagen, setzt eine inzwischen nur noch subkulturell mögliche Lebensperspektive voraus. Mich hat immer gewundert, dass unsere Ideologen des Neoliberalismus nie bemerkt haben, dass ihrer Single-Freiheit der fundamentale Fehler anhaftet, dass sie nur die „letzte“ Freiheit, nur die Freiheit des „letzten“ Menschen ist. (Gier propagieren - und sich wundern, dass Afghanistan in Deutschland keinen politische Größe ist!)

Die Pseudo-Amerikanisierer haben nicht begriffen, dass - jenseits aller deutschen/ europäischen Familien- und Arbeitsmarktpolitik – Freiheit genau das in Amerika gerade nicht ist. Unsere (neue) deutsche/ europäische Freiheit ist aufgesetzt. Sie ist keine Freiheit, die die deutsche/ europäische Ausgangslage verarbeitet hat. Unsere deutsche/ europäische Freiheit ist - und das ist wörtlich zu nehmen - keine lebensfähige Eigenentwicklung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unzureichende Familien- und Arbeitsmarktpolitik dürften nur am Rande der Grund für niedrige Geburtenraten sein. Frau Berger deutet in der selbstverständlichen Befürchtung einen Trennung vom Kindesvater an: Ein Fundamentaler Mangel an Mit-Menschlichkeit ist es.</p>
<p>Wer heute in Deutschland zwei oder drei Kinder hat, muss sich über zwanzig und mehr Jahre tagtäglich auf ein Leben einlassen wollen – und können, das in seiner Wertorientierung dem Leben völlig entgegensteht, das seit mehr als einem Vierteljahrhundert in Deutschland propagiert wird. Lebensgenuss, gern auch Lebensgier, Herr Posener &#8211; selbstverständlich: Leben <i>will</i> leben – spielen sich in Sujets ab, von denen die leptosome  „neoliberale“ Armeseligkeit keinen Schimmer hat. </p>
<p>Kinder groß zu ziehen, dass sie am Tisch &#8211; früher über Broders, heute eher nur noch über Poseners Texte &#8211;  Tränen lachen oder eine Viertelstunde die hitzigste Diskussion führen, ohne sich die Köpfe einzuschlagen, setzt eine inzwischen nur noch subkulturell mögliche Lebensperspektive voraus. Mich hat immer gewundert, dass unsere Ideologen des Neoliberalismus nie bemerkt haben, dass ihrer Single-Freiheit der fundamentale Fehler anhaftet, dass sie nur die „letzte“ Freiheit, nur die Freiheit des „letzten“ Menschen ist. (Gier propagieren &#8211; und sich wundern, dass Afghanistan in Deutschland keinen politische Größe ist!)</p>
<p>Die Pseudo-Amerikanisierer haben nicht begriffen, dass &#8211; jenseits aller deutschen/ europäischen Familien- und Arbeitsmarktpolitik – Freiheit genau das in Amerika gerade nicht ist. Unsere (neue) deutsche/ europäische Freiheit ist aufgesetzt. Sie ist keine Freiheit, die die deutsche/ europäische Ausgangslage verarbeitet hat. Unsere deutsche/ europäische Freiheit ist &#8211; und das ist wörtlich zu nehmen &#8211; keine lebensfähige Eigenentwicklung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Silvia Berger</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2010/01/29/arbeit-plus-kinder-%e2%80%93-warum-der-babyboom-ausbleibt/comment-page-1/#comment-638</link>
		<dc:creator>Silvia Berger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 23:27:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=915#comment-638</guid>
		<description>Na ja, ob die Geburtenrate nur von genug Arbeitsplätzen für Mütter abhängt, wage ich mal zu bezweifeln. 
Wer möchte sich da noch Kinder anschaffen, wenn er weiß, daß er sie so rasch wie möglich in fremde Pflege sprich Kita, Ganztagsschule u.ä. abgeben muß und als Frau dann womöglich auch noch unvorhergesehen als Alleinerzieherin mit Doppelbelastung (die ja trotzdem bleibt = Arbeit + Kindererziehung) dastehen könnte, da ja keinerlei Schutz mehr für Ehe und Familie existiert und die Großfamilie zwecks Erleichterung der Aufgaben ebenfalls wegfällt.
Warum soll sich &quot;Frau&quot; das antun? Wo sie doch alleine, ohne eine solche Belastung bzw. Verantwortung mit halbwegs gutem Einkommen und wesentlich besseren Karrierechancen viel bequemer durchs kommt, oder?
Da liegt der Fehler viel tiefer, nämlich im System sprich in unserer heutigen Gesellschaftsordnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, ob die Geburtenrate nur von genug Arbeitsplätzen für Mütter abhängt, wage ich mal zu bezweifeln.<br />
Wer möchte sich da noch Kinder anschaffen, wenn er weiß, daß er sie so rasch wie möglich in fremde Pflege sprich Kita, Ganztagsschule u.ä. abgeben muß und als Frau dann womöglich auch noch unvorhergesehen als Alleinerzieherin mit Doppelbelastung (die ja trotzdem bleibt = Arbeit + Kindererziehung) dastehen könnte, da ja keinerlei Schutz mehr für Ehe und Familie existiert und die Großfamilie zwecks Erleichterung der Aufgaben ebenfalls wegfällt.<br />
Warum soll sich &#8220;Frau&#8221; das antun? Wo sie doch alleine, ohne eine solche Belastung bzw. Verantwortung mit halbwegs gutem Einkommen und wesentlich besseren Karrierechancen viel bequemer durchs kommt, oder?<br />
Da liegt der Fehler viel tiefer, nämlich im System sprich in unserer heutigen Gesellschaftsordnung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

