<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: &#8220;Nieder mit dem Frühstücksbüfett!&#8221;</title>
	<atom:link href="http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/15/nieder-mit-dem-fruhstucksbufett/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/15/nieder-mit-dem-fruhstucksbufett/</link>
	<description>zur Bundestagswahl 2009</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 05:02:38 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Rasti</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/15/nieder-mit-dem-fruhstucksbufett/comment-page-1/#comment-716</link>
		<dc:creator>Rasti</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:49:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=746#comment-716</guid>
		<description>&quot;Das ist eine Sache zwischen dem Hotelbesitzer und meinem Arbeitgeber.&quot;

Grins. Mittlerweile haben Sie sicher herausgefunden, dass Sie danebenlagen, und Sie in Zukunft Ihr Frühstück im Hotel selbst bezahlen müssen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das ist eine Sache zwischen dem Hotelbesitzer und meinem Arbeitgeber.&#8221;</p>
<p>Grins. Mittlerweile haben Sie sicher herausgefunden, dass Sie danebenlagen, und Sie in Zukunft Ihr Frühstück im Hotel selbst bezahlen müssen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/15/nieder-mit-dem-fruhstucksbufett/comment-page-1/#comment-379</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 13:27:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=746#comment-379</guid>
		<description>Richtig, Herr Posener! Ich hab&#039; mich bisher nicht getraut, &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/video/video-1037913.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;es offen auszusprechen&lt;/a&gt;. Aber es ist schon so. Blog-Kommentatoren und Blog-Autoren sollten ganz offen sagen, was Sie voneinander halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig, Herr Posener! Ich hab&#8217; mich bisher nicht getraut, <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1037913.html" rel="nofollow">es offen auszusprechen</a>. Aber es ist schon so. Blog-Kommentatoren und Blog-Autoren sollten ganz offen sagen, was Sie voneinander halten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/15/nieder-mit-dem-fruhstucksbufett/comment-page-1/#comment-354</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:44:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=746#comment-354</guid>
		<description>@ AP: Tja, das Wasser der Moderne predigen und den Wein der Tradition trinken wollen... Zu ganz frühen Uhrzeiten könnte der Mann von (/der) Welt den Taxifahrer einen kleinen Umweg zu den Markthallen machen lassen und sein Frühstück unter Marktbeschickern, den Schönen der Nacht und ihren (Boni beziehenden) Managern einnehmen. Wer dafür zu feige ist, einerseits, und, andererseits, keine „elektrischen Geräte“ (samt eingeschweißter Croissant-Notration) mit sich führen will, der hat’s schwer, in der Tat. Der muss mindestens vorübergehend den Kaffee- und Croissant-Zölibat leben. 

Was Thomas Mann betrifft - dem Mann der &quot;Betrachtungen&quot; lag nichts ferner als Zivilisation (die war allenfalls für seinen Bruder). Thomas Mann hatte Kultur. Und damit Möglichkeiten, die sich unsereinem verschließen. Der ließ seine Katia das Frühstücks-Séparée vereinbaren und Bedienstete organisieren und, wenn&#039;s nicht anders ging, alles Nötige und Gewünschte auch höchst eigenhändig von seiner Angetrauten holen und bringen. (Letzteres kam wohl allzu häufig vor. Vielleicht träumte er deshalb von Kellnern. Und schrieb - dass es die Nachwelt wisse – in sein Tagebuch, dass es ihn bei gewissen Gelegenheiten vor seiner Katja ekle. Wie gesagt: Der Mann hatte – deutsche - Kultur. Nix – welsche - Zivilisation und so. )

Um es aber ohne weitere Umschweife zivilisiert auf den Punkt zu bringen: Was hatten Sie denn für einen interessanten Außentermin, der es Ihnen wert sein ließ, die mitleiderregenden Strapazen der geschilderten Unkultur auf sich zu nehmen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ AP: Tja, das Wasser der Moderne predigen und den Wein der Tradition trinken wollen&#8230; Zu ganz frühen Uhrzeiten könnte der Mann von (/der) Welt den Taxifahrer einen kleinen Umweg zu den Markthallen machen lassen und sein Frühstück unter Marktbeschickern, den Schönen der Nacht und ihren (Boni beziehenden) Managern einnehmen. Wer dafür zu feige ist, einerseits, und, andererseits, keine „elektrischen Geräte“ (samt eingeschweißter Croissant-Notration) mit sich führen will, der hat’s schwer, in der Tat. Der muss mindestens vorübergehend den Kaffee- und Croissant-Zölibat leben. </p>
<p>Was Thomas Mann betrifft &#8211; dem Mann der &#8220;Betrachtungen&#8221; lag nichts ferner als Zivilisation (die war allenfalls für seinen Bruder). Thomas Mann hatte Kultur. Und damit Möglichkeiten, die sich unsereinem verschließen. Der ließ seine Katia das Frühstücks-Séparée vereinbaren und Bedienstete organisieren und, wenn&#8217;s nicht anders ging, alles Nötige und Gewünschte auch höchst eigenhändig von seiner Angetrauten holen und bringen. (Letzteres kam wohl allzu häufig vor. Vielleicht träumte er deshalb von Kellnern. Und schrieb &#8211; dass es die Nachwelt wisse – in sein Tagebuch, dass es ihn bei gewissen Gelegenheiten vor seiner Katja ekle. Wie gesagt: Der Mann hatte – deutsche &#8211; Kultur. Nix – welsche &#8211; Zivilisation und so. )</p>
<p>Um es aber ohne weitere Umschweife zivilisiert auf den Punkt zu bringen: Was hatten Sie denn für einen interessanten Außentermin, der es Ihnen wert sein ließ, die mitleiderregenden Strapazen der geschilderten Unkultur auf sich zu nehmen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alan Posener</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/15/nieder-mit-dem-fruhstucksbufett/comment-page-1/#comment-348</link>
		<dc:creator>Alan Posener</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 10:11:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=746#comment-348</guid>
		<description>@ EJ: Aber stehen Sie mal zu früh auf (zum Beispiel, weil sie einen Flug haben). Dann kriegen Sie gar nichts. Es kann doch nicht sein, dass sich zum Horror des Hotelfrühstücks auch noch der Zwang gesellst, eben jenes Zeitfenster zwischen völliger Ödnis und dem Überfall belgischer Bustouristen zu erwischen, in dem allein ein zivilisiertes Fastenbrechen möglich ist. Und ich werde den Deibel tun, auch noch elektrische Geräte mit mir herumzuführen. Sie zitieren Thomas Mann: Können Sie sich vorstellen, was DER zu diesen Zuständen sagen würde? Ich mir schon. Dabei hat sein Stammhotel in Berlin, das Savoy, längst auch ein Büfett. O tempora! O mores!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ EJ: Aber stehen Sie mal zu früh auf (zum Beispiel, weil sie einen Flug haben). Dann kriegen Sie gar nichts. Es kann doch nicht sein, dass sich zum Horror des Hotelfrühstücks auch noch der Zwang gesellst, eben jenes Zeitfenster zwischen völliger Ödnis und dem Überfall belgischer Bustouristen zu erwischen, in dem allein ein zivilisiertes Fastenbrechen möglich ist. Und ich werde den Deibel tun, auch noch elektrische Geräte mit mir herumzuführen. Sie zitieren Thomas Mann: Können Sie sich vorstellen, was DER zu diesen Zuständen sagen würde? Ich mir schon. Dabei hat sein Stammhotel in Berlin, das Savoy, längst auch ein Büfett. O tempora! O mores!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/12/15/nieder-mit-dem-fruhstucksbufett/comment-page-1/#comment-346</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 08:10:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=746#comment-346</guid>
		<description>Ausgeschlafene Jungs kennen Ihr Problem eher nicht, Herr Posener. 

Ich teile mir das Frühstücksbüfett mit zwei, drei anderen Frühaufstehern, die sich möglichst weit voneinander entfernt über den Raum verteilen, und habe, Blätterteig kauend und Kaffee schlürfend, meine Zeitung gerade in aller Ruhe fertig gelesen, wenn die ersten Damen mit den verspachtelten Gesichtsporen eintreffen. 

Das Plärre/Plörre-Problem (das ich bei einem Halb-Angelsachsen nicht erwartet hätte und das sich, insofern es mit deutschem Filterkaffee &quot;gelöst&quot; werden kann, auch eher als ein Nicht-Problem erweist) hat mir allerdings ebenfalls lange zu schaffen gemacht. Im, wie Thomas Mann in seinen &quot;Berachtungen eines Unpolitischen&quot; es sah, &lt;i&gt;zivilisierten&lt;/i&gt; Ausland kann man es mit einem frühmorgendlichen Barbesuch umgehen. Aber &lt;i&gt;zivilisiertes&lt;/i&gt; Ausland ist rar. Seit einigen Jahren führe ich deshalb eine elektrische Bialetti in meiner Reise-Grundausstattung mit mir. Und alle Hotelfrühstücks-Probleme haben sich damit &lt;i&gt;zivilisiert&lt;/i&gt; für mich erledigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgeschlafene Jungs kennen Ihr Problem eher nicht, Herr Posener. </p>
<p>Ich teile mir das Frühstücksbüfett mit zwei, drei anderen Frühaufstehern, die sich möglichst weit voneinander entfernt über den Raum verteilen, und habe, Blätterteig kauend und Kaffee schlürfend, meine Zeitung gerade in aller Ruhe fertig gelesen, wenn die ersten Damen mit den verspachtelten Gesichtsporen eintreffen. </p>
<p>Das Plärre/Plörre-Problem (das ich bei einem Halb-Angelsachsen nicht erwartet hätte und das sich, insofern es mit deutschem Filterkaffee &#8220;gelöst&#8221; werden kann, auch eher als ein Nicht-Problem erweist) hat mir allerdings ebenfalls lange zu schaffen gemacht. Im, wie Thomas Mann in seinen &#8220;Berachtungen eines Unpolitischen&#8221; es sah, <i>zivilisierten</i> Ausland kann man es mit einem frühmorgendlichen Barbesuch umgehen. Aber <i>zivilisiertes</i> Ausland ist rar. Seit einigen Jahren führe ich deshalb eine elektrische Bialetti in meiner Reise-Grundausstattung mit mir. Und alle Hotelfrühstücks-Probleme haben sich damit <i>zivilisiert</i> für mich erledigt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

