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	<title>Kommentare zu: Bildungsstreik: Neue deutsche Romantik oder Beginn einer sozialen Evolution?</title>
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	<description>zur Bundestagswahl 2009</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 09:53:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/20/bildungsstreik-neue-deutsche-romantik-oder-beginn-einer-sozialen-evolution/comment-page-1/#comment-228</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:53:32 +0000</pubDate>
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		<description>@ Karl Napp

Genau. Eine Volksgemeinschaft lässt sich im Bezug auf etwas, eine Landschaft, eine Sprache usw. herstellen. Sie lässt sich auch bezogen auf gesellschaftliche und politische Interessen, Ideen und Institutionen herstellen. Die Frage ist/ war dabei jedoch, ob &lt;i&gt;jede&lt;/i&gt; so konstituierte Gemeinschaft eine Volksgemeinschaft ist. Und, wenn nein, warum dennoch ausgerechnet der bundesrepublikanische Sozialstaat nationalsozialistisch volksgemeinschaftlich ispiriert sein soll. 

Lassen wir&#039;s dabei! Es lohnt nicht. Die Neoliberalen haben ohnehin fertig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Karl Napp</p>
<p>Genau. Eine Volksgemeinschaft lässt sich im Bezug auf etwas, eine Landschaft, eine Sprache usw. herstellen. Sie lässt sich auch bezogen auf gesellschaftliche und politische Interessen, Ideen und Institutionen herstellen. Die Frage ist/ war dabei jedoch, ob <i>jede</i> so konstituierte Gemeinschaft eine Volksgemeinschaft ist. Und, wenn nein, warum dennoch ausgerechnet der bundesrepublikanische Sozialstaat nationalsozialistisch volksgemeinschaftlich ispiriert sein soll. </p>
<p>Lassen wir&#8217;s dabei! Es lohnt nicht. Die Neoliberalen haben ohnehin fertig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karl Napp</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/20/bildungsstreik-neue-deutsche-romantik-oder-beginn-einer-sozialen-evolution/comment-page-1/#comment-221</link>
		<dc:creator>Karl Napp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 13:14:58 +0000</pubDate>
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		<description>@EJ:
Sie schrieben:... (&quot;neuerdings gern so denunzierten volksgemeinschaftlichen) Sozialisten&quot;..
Zwar setzen sie volksgeminschaftlich in Anführungszeichen, aber warum benutzen Sie den Begriff überhaupt, wenn es nicht das Thema war?
Eine Volksgeminschaft läßt sich nur in einer regional bezogenen Gruppe von Menschen herstellen (sog. Provinzen). Beispielsweise hat Bayern 7 Volksstämme. Weiteres Beispiel: Das Saarland gehört zu Deutschland, Lothringen zu Frankreich oder Flensburg zu Deutschland und Aarhus zu Dänemark. 
Meinen Sie nicht, daß ein Saarländer dem Lothringer viel näher steht als beispielsweise einem Niedersachen oder der Schleswiger dem Dänen näher ist als dem Bayern? (Dies meine ich nicht nur geographisch, sondern von der Mentalität her und vom Dialekt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@EJ:<br />
Sie schrieben:&#8230; (&#8220;neuerdings gern so denunzierten volksgemeinschaftlichen) Sozialisten&#8221;..<br />
Zwar setzen sie volksgeminschaftlich in Anführungszeichen, aber warum benutzen Sie den Begriff überhaupt, wenn es nicht das Thema war?<br />
Eine Volksgeminschaft läßt sich nur in einer regional bezogenen Gruppe von Menschen herstellen (sog. Provinzen). Beispielsweise hat Bayern 7 Volksstämme. Weiteres Beispiel: Das Saarland gehört zu Deutschland, Lothringen zu Frankreich oder Flensburg zu Deutschland und Aarhus zu Dänemark.<br />
Meinen Sie nicht, daß ein Saarländer dem Lothringer viel näher steht als beispielsweise einem Niedersachen oder der Schleswiger dem Dänen näher ist als dem Bayern? (Dies meine ich nicht nur geographisch, sondern von der Mentalität her und vom Dialekt).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/20/bildungsstreik-neue-deutsche-romantik-oder-beginn-einer-sozialen-evolution/comment-page-1/#comment-211</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:26:07 +0000</pubDate>
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		<description>Karl Napp: &lt;i&gt;Übrigens – dies an andere Kommentatoren – gibt es keine Volksgemeinschaft.&lt;/i&gt;

Daran zweifele ich. Die Existenz der bzw. Existenzmöglichkeit einer Volksgemeinschaft war aber gar nicht Thema.

Meine Anspielung bezog sich auf den von Götz Aly vorgedachten (deutsch-)neoliberalen Glaubenssatz: &quot;Hitler [...] zeichnet [...] die politisch-mentalen Konturen des späteren Sozialstaats Bundesrepublik vor.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Karl Napp: <i>Übrigens – dies an andere Kommentatoren – gibt es keine Volksgemeinschaft.</i></p>
<p>Daran zweifele ich. Die Existenz der bzw. Existenzmöglichkeit einer Volksgemeinschaft war aber gar nicht Thema.</p>
<p>Meine Anspielung bezog sich auf den von Götz Aly vorgedachten (deutsch-)neoliberalen Glaubenssatz: &#8220;Hitler [...] zeichnet [...] die politisch-mentalen Konturen des späteren Sozialstaats Bundesrepublik vor.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karl Napp</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/20/bildungsstreik-neue-deutsche-romantik-oder-beginn-einer-sozialen-evolution/comment-page-1/#comment-205</link>
		<dc:creator>Karl Napp</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:32:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Langholz:
Es stimmt natürlich mit Bildung bzw. Aufklärung.
Aber gerade dies wird ja gezielt vermieden, denn nichts fürchten die Herrschenden mehr als eine aufgeklärte, solidarische Gemeinschaft.
Übrigens - dies an andere Kommentatoren - gibt es keine Volksgemeinschaft. Die Grenzen sind zwischen oben und unten und nicht zwischen den Völkern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Langholz:<br />
Es stimmt natürlich mit Bildung bzw. Aufklärung.<br />
Aber gerade dies wird ja gezielt vermieden, denn nichts fürchten die Herrschenden mehr als eine aufgeklärte, solidarische Gemeinschaft.<br />
Übrigens &#8211; dies an andere Kommentatoren &#8211; gibt es keine Volksgemeinschaft. Die Grenzen sind zwischen oben und unten und nicht zwischen den Völkern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/20/bildungsstreik-neue-deutsche-romantik-oder-beginn-einer-sozialen-evolution/comment-page-1/#comment-201</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 13:29:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=580#comment-201</guid>
		<description>@ Langholz

So einfach läuft&#039;s nicht. Humanistische Bildung und humboldtsches Bildungsideal sind nicht ohne weiteres die Alternative. Sie erinnern sich vielleicht an die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Langholz</p>
<p>So einfach läuft&#8217;s nicht. Humanistische Bildung und humboldtsches Bildungsideal sind nicht ohne weiteres die Alternative. Sie erinnern sich vielleicht an die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Langholz</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/20/bildungsstreik-neue-deutsche-romantik-oder-beginn-einer-sozialen-evolution/comment-page-1/#comment-192</link>
		<dc:creator>Langholz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:56:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://starke-meinungen.de/blog/?p=580#comment-192</guid>
		<description>Daniel, ich habe dir während der Gründungstage deines BERLINPOLIS gesagt, worin das Problem liegt. Es gibt keine Aufklärung, sie ist schlicht nicht erwünscht. 
Jedes noch so geringe Mindestmaß an humanistischer Bildung ist feindlich für das wirtschaftliche Wachstum wie es heute generiert wird. Es gibt, und ich bin keineswegs ein Anhänger Adornos, kein richtiges Leben im Falschen. Der Betrieb ist angewiesen auf ein gehöriges Potential an verblödeten Idioten in der Bevölkerung, die jeden erstbesten Müll kaufen und sich mit Gammelfleisch zupappen. Die Verwahrlosung der Massen ist Programm eines Allerweltwarenwirtschaftsystemes, das auf Rendite, Wachstum und Verbrennung setzt - und nicht auf Bedarf. Der Konsum der Abgehängten ist wichtiger als Bildung und die Kanzlerin will ihr oder euer Land möglichst dorthin zurückführen, wo es vor der &quot;Krise&quot; war: also vor die Krise. Diese Linie einer allgemeinen Unzurechnungsfähigkeit zieht sich von den Hauptschulen der Problembezirke bis in die Eliteunis. Man mag ja kaum noch von &quot;Entfremdung&quot; faseln, ohne sich des Risikos auszusetzen, als Marxist verspottet zu werden von Menschen, denen jede Bildung fehlt, um über Kant, Hegel, Marx oder die sozialdemokratische Arbeiterbewegung zu urteilen.
Was sind das denn für Universitäten heute, die die Kanzler der Zukunft ausbilden? Es sind Ausbildungsbetriebe für Karrieristen, für Systemfunktionäre, die in Abhängigkeit von den Funktionen der Apparate und Maschinen funktionieren sollen und wollen. Bildungsoffensive? Ein Kicken toter Pferde. Die Politik der Maschine ist lange schon Realität, und das Politische ist von keiner besonderen Bedeutung mehr. Es gehört auf Seite drei der großen Tageszeitungen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Daniel, ich habe dir während der Gründungstage deines BERLINPOLIS gesagt, worin das Problem liegt. Es gibt keine Aufklärung, sie ist schlicht nicht erwünscht.<br />
Jedes noch so geringe Mindestmaß an humanistischer Bildung ist feindlich für das wirtschaftliche Wachstum wie es heute generiert wird. Es gibt, und ich bin keineswegs ein Anhänger Adornos, kein richtiges Leben im Falschen. Der Betrieb ist angewiesen auf ein gehöriges Potential an verblödeten Idioten in der Bevölkerung, die jeden erstbesten Müll kaufen und sich mit Gammelfleisch zupappen. Die Verwahrlosung der Massen ist Programm eines Allerweltwarenwirtschaftsystemes, das auf Rendite, Wachstum und Verbrennung setzt &#8211; und nicht auf Bedarf. Der Konsum der Abgehängten ist wichtiger als Bildung und die Kanzlerin will ihr oder euer Land möglichst dorthin zurückführen, wo es vor der &#8220;Krise&#8221; war: also vor die Krise. Diese Linie einer allgemeinen Unzurechnungsfähigkeit zieht sich von den Hauptschulen der Problembezirke bis in die Eliteunis. Man mag ja kaum noch von &#8220;Entfremdung&#8221; faseln, ohne sich des Risikos auszusetzen, als Marxist verspottet zu werden von Menschen, denen jede Bildung fehlt, um über Kant, Hegel, Marx oder die sozialdemokratische Arbeiterbewegung zu urteilen.<br />
Was sind das denn für Universitäten heute, die die Kanzler der Zukunft ausbilden? Es sind Ausbildungsbetriebe für Karrieristen, für Systemfunktionäre, die in Abhängigkeit von den Funktionen der Apparate und Maschinen funktionieren sollen und wollen. Bildungsoffensive? Ein Kicken toter Pferde. Die Politik der Maschine ist lange schon Realität, und das Politische ist von keiner besonderen Bedeutung mehr. Es gehört auf Seite drei der großen Tageszeitungen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Silvia Berger</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/20/bildungsstreik-neue-deutsche-romantik-oder-beginn-einer-sozialen-evolution/comment-page-1/#comment-183</link>
		<dc:creator>Silvia Berger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 20:56:02 +0000</pubDate>
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		<description>Einverstanden, nur beim letzten Satz hätte ich einen Klammerbeitrag hinzugefügt = nämlich &quot;(LEISTUNGS-)Wille&quot;, der sollte bei allen Reformen irgenwie schon noch zählen, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einverstanden, nur beim letzten Satz hätte ich einen Klammerbeitrag hinzugefügt = nämlich &#8220;(LEISTUNGS-)Wille&#8221;, der sollte bei allen Reformen irgenwie schon noch zählen, oder?</p>
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		<title>Von: EJ</title>
		<link>http://starke-meinungen.de/blog/2009/11/20/bildungsstreik-neue-deutsche-romantik-oder-beginn-einer-sozialen-evolution/comment-page-1/#comment-180</link>
		<dc:creator>EJ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:24:09 +0000</pubDate>
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		<description>Genau. Völlig einverstanden. Nur, warum schrecken Sie vor dem weiteren Schritt zurück, aus der &quot;sozialen Bildungspolitik&quot; gleich Sozialpolitik zu machen? Nämlich die Sozialpolitik, auf die, bei aller Polarisierung zwischen Neoliberalen und (neuerdings gern so denunzierten: „volkgemeinschaftlichen“) Sozialisten, wegen ihres Investitionscharakters noch am ehesten eine Einigung möglich wäre. (Und die auf lange Sicht wohl auch die effektivste Sozialpolitik sein dürfte.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau. Völlig einverstanden. Nur, warum schrecken Sie vor dem weiteren Schritt zurück, aus der &#8220;sozialen Bildungspolitik&#8221; gleich Sozialpolitik zu machen? Nämlich die Sozialpolitik, auf die, bei aller Polarisierung zwischen Neoliberalen und (neuerdings gern so denunzierten: „volkgemeinschaftlichen“) Sozialisten, wegen ihres Investitionscharakters noch am ehesten eine Einigung möglich wäre. (Und die auf lange Sicht wohl auch die effektivste Sozialpolitik sein dürfte.)</p>
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